Umweltschutz

„Wenn es auf der einen Seite um die Gesundheit und den Schutz der Umwelt geht und auf der anderen Seite um wirtschaftliche Interessen, dann dürfen wir nicht zögern, uns für Erstgenanntes auszusprechen!“

Am 24.04.2017 wurde im ENVI-Ausschuss (Ausschuss für Umweltfragen, öffentliche Gesundheit und Lebensmittelsicherheit) über das Thema Düngemittelregulierung gesprochen.

MdEP Stefan B. Eck thematisierte die Notwendigkeit der Gesunderhaltung der Böden und der darin vorkommenden Kleinstlebewesen und betonte, wie wichtig eine Veränderung des Düngemittelmarktes sei. Er führte aus, dass es sinnvoll sei, dass die EU Maßnahmen ergreifen solle, die zu einem geringeren Anteil an Schwermetallen in Düngemittel führt und hob hervor, dass ein EU-weites Verbot dieser Bestandteile das Beste wäre, was man tun könne.

 

 

 

„Ändert Eure Ernährung, werdet gezielt zu Konsumverweigerern, das ist nämlich anti-kapitalistisch!“

Am 29.03.2017 fand im EU-Parlament eine internationale Konferenz der Fraktion GUE/NGL unter dem Titel „The planet will not survive capitalism“ statt, bei der unter anderem über ökologische Alternativen, dem Kampf für Klimaschutz und der Vernetzung nachhaltiger Modelle gesprochen wurde.

In einer kurzen Rede hob der EU-Abgeordnete Stefan B. Eck hervor, dass der Planet durch die Produktionsmethoden in der Landwirtschaft einer großen Gefahr ausgesetzt sei, aber vor allem durch unser Konsumverhalten, über das im Detail bisher auf der Konferenz leider nicht gesprochen wurde.

Er betonte, dass, wenn man wirklich etwas zur Rettung dieses Planeten beitragen wolle, es nötig sei, die eigene Ernährung zu ändern, um auch der kapitalistischen „Raubtier-Landwirtschaft“ Paroli bieten zu können.

#Klimaschutz #Umweltschutz #Vegetarismus #Veganismus #Kapitalismus

 

 

 

Die Folgen von Neo-Kapitalismus und Globalisierung haben der Erde viele Wunden zugefügt. Kaum ein Bereich der Umwelt ist davon nicht betroffen.

Aus diesem Grunde zählt Umweltschutz neben dem Tierschutz zu den wichtigsten Schwerpunktthemen des EU-Abgeordneten Stefan Bernhard Eck.

 

Kurzmeldung aus Brüssel / 06.09.2016

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Den Palmölplantagen den Kampf ansagen – Palmöl schadet den Menschen, den Tieren und dem Klima!

GUE/NGL-Initiative unter dem Titel „Gefahren der Palmölproduktion“

Am 06.09.2016 fand im Europäischen Parlament in Brüssel eine Konferenz – initiiert von den MdEPs der GUE/NGL Katerina Konecna, Merja Kyllönen und Stefan Bernhard Eck – zu dem brisanten Thema der Palmölproduktion statt.

Riesige Plantagen mit Ölpalmen stellen eine riesige Gefahr für die Umwelt, die Tiere, aber auch für die Menschen dar. Die ungebremste Produktion von Palmöl ist maßgeblich mitverantwortlich für die Klimaerwärmung, die Regenwaldzerstörung, den Artenverlust, Bodenerosion und in Folge Überflutung und viele andere Faktoren, die zur Zerstörung des Ökosystems Erde führen. Aber auch Menschen sind durch die immense Nachfrage der Industrienationen betroffen; Bauern werden von den übermächtigen Palmölkonzernen von ihrem Land vertrieben oder von korrupten Behörden einfach enteignet, Plantagenarbeiter werden mit Mini-Löhnen abgespeist und müssen mit ihren Familien ein Leben in tiefster Armut fristen oder werden sogar wie Sklaven gehalten.

Die Veranstaltung „Threats of palm oil production“ im Vorfeld eines Initiativberichtes von Katerina Konecna wurde in 11 Sprachen übersetzt und per Webstream in die verschiedene Staaten (auch nach Indonesien) ausgestrahlt.

Nach einer kurzen Eröffnung durch die Fraktionsvorsitzende der GUE/NGL, Gabi Zimmer, wurde im ersten Teil der Konferenz, der von der EU-Abgeordneten Katerina Konecna moderiert wurde, der Film „Palmöl – eine Dokumentation“ vorgeführt. Im Anschluss referierten mehrere Expert*innen aus der Tschechischen Republik, den Niederlanden und Indonesien über die katastrophalen Umweltauswirkungen der Palmölproduktion in Malaysia und Indonesien, woher über 80 Prozent der weltweiten Palmölproduktion stammt und die ökologischen Auswirkungen dementsprechend am gravierendsten sind.

In der zweiten Hälfte der Konferenz, die von MdEP Stefan B. Eck moderiert wurde, standen die sozialen Auswirkungen der Palmölproduktion im Mittelpunkt der Aussprache. Zu diesem Themenkreis äußerten sich eine Expertin und ein Experte zweier NGOs (Finnland und UK) sowie eine Professorin der Universität von Toronto (Kanada).

Fazit der Konferenz, an der auch Repräsentanten der indonesischen Botschaft in Brüssel und etliche Beobachter der Palmöl-Industrie teilnahmen: Es ist höchste Zeit, den „Palmölbaronen“ den Kampf anzusagen!

Der EU-Abgeordnete Stefan Bernhard Eck wird seiner tschechischen Fraktionskollegin Katerina bei diesem höchst brisanten Thema im Rahmen seiner Möglichkeiten zur Seite stehen – es könnte „haarig“ werden, denn im Falle von Restriktionen bei Palmölimporten in die EU als Folge des Initiativ-Reportes, ginge den Palmölbaronen und der Palmölindustrie Profite in Milliardenhöhe pro Jahr verloren.

Hier könnt Ihr Euch die gesamte Veranstaltung per Video ansehen:

http://www.guengl.eu/…/threats-of-palm-oil-production-06-09…

Eine Videozusammenfassung der Moderation von Stefan Eck folgt in Kürze.

#Umweltschutz #Klimaschutz #Palmoil #Palmöl

 

 

 

Kurzbericht aus Brüssel / 31.08.2016

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Minamata/Mercury-Report: Erstes „Shadow-Meeting“

Am 31.08. 2016 fand das erste Treffen des EU-Abgeordneten und Berichterstatter Stefan Bernhard Eck (Fraktion GUE/NGL) für seinen „Minamata/Mercury-Report“ (Quecksilber-Bericht) mit den Schattenberichterstatterinnen und Schattenberichterstattern der Fraktionen des Europäischen Parlamentes statt.

Bei diesem ersten Treffen, das konstruktiv verlief, wurden sechs Kompromiss-Vorschläge behandelt und bei etlichen Textpassagen bereits ein Konsens erzielt. Natürlich gab es auch Punkte, die nochmals überdacht werden müssen, da die eine oder andere Fraktion eine komplett andere Sichtweise hat und man möglichst alle „mit ins Boot nehmen will“.

MdEP Stefan B. Ecks Bericht ist sehr ambitioniert und geht weit über den Entwurf der Kommission hinaus, da Quecksilber eine der 10 gefährlichsten, natürlich vorkommenden Substanzen der Welt ist. Es belastet die Umwelt, speziell die Meere und seine Bewohner, und stellt eine große Gefahr für die Gesundheit von Mensch und Tier dar.

Insgesamt 342 Änderungsanträge wurden eingereicht und es werden voraussichtlich eine Reihe von „Shadow-Meetings“ notwendig sein, um zu einem gemeinsamen Kompromiss zu gelangen.

Schon jetzt lässt sich absehen, dass dem EU-Abgeordneten Stefan Eck ein arbeitsreicher „heißer Herbst“ bevorsteht, da neben dem „Mercury-Report“ auch der Initiativ-Report für Mindeststandards in der Kaninchenzucht- und mast in der folgenden Woche im AGRI-Ausschuss eingereicht wird und danach auch bei diesem Report die „Shadow-Meetings“ beginnen.

Foto: Stefan Eck und zwei seiner Assistentinnen, Marie und Alexandra

#Umweltschutz #EU #Quecksilber #Umwelt #Minamata

 

 

 

 

„Das wichtigste Zukunftsinteresse, das es gibt, ist doch die Erhaltung einer intakten Welt … wir haben nur einen einzigen Planeten, den es jetzt konsequent zu schützen gilt!“

 

Abschlussbemerkungen von MdEP Stefan Bernhard Eck zur Vorstellung seines „Quecksilber-Berichtes“ am 12. Juli 2016 im Ausschuss für Umweltfragen, öffentliche Gesundheit und Lebensmittelsicherheit im EU-Parlament in Brüssel.
Nach der Sommerpause stehen Anfang September die Verhandlungen mit den Schattenberichterstattern an. Bis dahin müssen die eingegangenen Änderungsvorschläge geprüft werden. Danach kommt der Trialog mit dem Europäischen Rat und der Kommission, um einen akzeptablen Kompromiss zu finden.

Man kann davon ausgehen, dass es – hinsichtlich des Quecksilber-Reportes – ein „heißer Herbst“ werden wird, da in etlichen Punkten die Sichtweise der Kommission diametral zu der des EU-Abgeordneten Stefan Eck ist.

Für den Tier- und Umweltrechtler gilt: Der Erhalt einer intakten Umwelt und der Gesundheit von Mensch und Tier muss Vorrang vor wirtschaftlichen Interessen haben!

 

 

 

Am 12.07.2016 – nach der Vorstellung des Berichtes für den Quecksilber-Legislativ-Report im ENVI-Ausschuss des EU-Parlamentes in Brüssel – reagierte MdEP Stefan Bernhard Eck auf einen indirekten Seitenhieb seines Ausschuss-Kollegen Karlheinz Florenz (CDU/EVP) mit einer passenden Bemerkung.

 

 

 

„Was es jetzt lediglich braucht, ist der politische Wille, die Risiken, die von Quecksilber für Menschen, Tiere und Umwelt ausgehen, einzudämmen!“

Am 12. Juli 2016 stellte MdEP Stefan Bernhard Eck, Berichterstatter für den Legislativ-Report „Verordnung über Quecksilber und zur Aufhebung der Verordnung (EG) Nr. 1102/2008“, seinen Bericht im ENVI-Ausschuss (Ausschuss für Umweltfragen, öffentliche Gesundheit und Lebensmittelsicherheit) im EU-Parlament in Brüssel vor.

Dabei ging er ausführlich auf die Gefahren ein, die von Quecksilber für Menschen, Tiere und Natur ausgehen, sprach die gesundheitlichen Risiken an, die von Dental-Amalgam ausgehen, kritisierte den Kommissionsvorschlag, der wenig ambitioniert erscheint und erläuterte viele seiner Änderungsvorschläge, die er eingebracht hatte.

„Quecksilber ist akut toxisch und zählt zu den 10 schädlichsten natürlich vorkommenden Substanzen auf unserem Planeten; dementsprechend verantwortungsvoll muss damit umgegangen werden.“, so der EU-Abgeordnete Stefan B. Eck.

Anmerkung für Tierfreund*innen: Sollten die Änderungsvorschläge von MdEP Stefan Eck mehr oder weniger angenommen werden bzw. ein akzeptabler Kompromiss mit den Schatten-Berichterstatter*innen, dem Europäischen Rat und der Kommission erreicht werden, so würde dies für Milliarden von Meerestieren zur Verminderung der stark gesundheitsschädlichen Quecksilberaufnahme führen. Und der Natur insgesamt würde es auch helfen!