Tierversuche

Marsch für das Ende des Handels von Affen in Niederhausbergen

Straßburg / 20.05.2017

Nur wenige Kilometer von Straßburg entfernt befindet sich das Primatologie Zentrum Niederhausbergen. Dieses hat die Genehmigung bis zu 1.600 Affen zu halten, die wie Waren behandelt werden. Wenn sie aus Asien oder Afrika ankommen, verbringen sie mehrere Wochen in Quarantäne in Stahlkäfigen, hinter den Mauern einer alten Militärfestung. Im Anschluss werden sie für 5000 Euro an Laboratorien verkauft. Der Einkaufspreis beträgt ca. 10 Euro pro Kilo Lebendgewicht.

Die Universität Straßburg finanziert diese grausame Aktivität und ihr derzeitiger Präsident, Michel Deneken, ist persönlich an dem Handel mit Affen beteiligt.

In Niederhausbergen werden die Tiere ihrer Aktivität und normalen sozialen Kontakten beraubt und grausamen und oft sehr schmerzhaften Versuchen ausgesetzt (tödliche Virus-Impfungen, fötale Operationen an trächtige Weibchen, Neurotoxin-Injektionen, die das Nervensystem schädigen, Eingriffe am Gehirn, Implantate usw.).

Durch eine fortschrittliche Wissenschaft stehen viele alternative Methoden uns bereits zur Verfügung und ermöglichen Ergebnisse, die auf den Menschen anwendbar sind.

 

(Quelle: Animalsace)

MdEP Stefan Bernhard Eck: „Wir müssen uns grenzüberschreitend für die Anwendung und die Entwicklung alternativer Methoden einsetzen – und gleichzeitig für die Schließung von Niederhausbergen und allen anderen Tierfolterkammern auf der Welt.“

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Marche pour la fin du commerce de singes de Niederhausbergen (L’expérimentation animale)

Strasbourg / 20.05.2017

À quelques kilomètres de Strasbourg, le centre de primatologie de Niederhausbergen détient à l’autorisation de détenir jusqu’à 1600 singes qui sont traités comme des marchandises. Achetés 10 € le kilo à des élevages intensifs situés en Asie ou en Afrique, ils passent plusieurs semaines en quarantaine dans des cages en acier, derrière les murs d’un ancien fort militaire. Ils sont ensuite revendus 5000 € chacun à des laboratoires.

L’Université de Strasbourg finance cette activité cruelle et son président actuel, Michel Deneken, a été personnellement impliqué dans le commerce des singes.

Dans les laboratoires, les animaux seront enfermés en cage, privés d’activités et de contacts sociaux normaux et soumis à des expériences terrifiantes et douloureuses telles que des inoculations de virus mortels, des opérations de fœtus sur des femelles enceintes, des injections de neurotoxines pour endommager le système nerveux, des interventions crâniennes pour insérer des implants, etc.

Aucune espèce n’est le modèle biologique d’une autre et cela vaut pour les singes par rapport aux humains. Beaucoup de méthodes substitutives issues des progrès de la science sont d’ores et déjà à notre disposition et permettent d’obtenir des résultats applicables aux humains. C’est dans leur utilisation et dans leur développement qu’il faut mettre tous les moyens mobilisables, plutôt que dans le commerce lucratif de primates.

(Source: Animalsace)

 

 

 

Demonstration in Straßburg gegen Tierversuche

„Die Gesetze und die angewendeten Verordnungen hinsichtlich Tierversuchen sind legalisierte Verbrechen!“

Rede (in französischer Sprache) des EU-Abgeordneten Stefan Bernhard Eck am 20.05.2017 in Straßburg zu Beginn der Demonstration gegen Primatenversuche und das schmutzige Geschäft mit Versuchstieren in Niederhausbergen (Straßburg), Veranstalter: Animalsace

Hier die Übersetzung:

„Guten Tag in die Runde!

Meine Freunde, liebe Demonstranten, Bürger von Strasbourg,

heute sind wir hier zusammengekommen – so verschieden wie wir sind, aber vereint in Kampf zur Abschaffung von Tierversuchen. Aber wir sind auch hierhergekommen, um Gerechtigkeit für die Tiere einzufordern, das heißt, die Anerkennung von Tierrechten durch den Staat und die Gesellschaft zu fordern.

Tiere sind keine Produktionseinheiten! Tiere sind keine Modelle, um sie in Tierversuchen zu gebrauchen!

Tiere sind Lebewesen, fühlende Geschöpfe, die Freude und Schmerz, Wohlsein und Trauer empfinden können.

Meine Freunde, vergesst niemals das Leiden der Tiere, denn sie können leiden wie wir!

Das ist der Grund, warum wir nicht die Massenmorde an ihnen und die schrecklichen Verbrechen schweigend akzeptieren können.

Die Gesetze und die angewendeten Verordnungen hinsichtlich Tierversuchen sind legalisierte Verbrechen.

Fast 80 Prozent der Bürger der Europäischen Union sprechen sich gegen Tierversuche aus. Im letzten Jahr haben fast 2 Millionen Menschen die Initiative „Stop Vivisection“ unterzeichnet, aber die Politik hat nicht geantwortet, die Verbrechen gehen weiter. Das ist der Grund, warum wir zusammen für die Rechte der Tiere kämpfen.

Der Weg dorthin ist lange und schwierig, aber ich bin sicher, dass wir siegen werden.

Meine Freunde, es lebe die Bewegung der Befreiung der Tiere und der Tierrechte!“

#Tierversuche #Tierschutz #Tierrechte #Niederhausbergen #Frankreich#Affen #StopTierversuche #StopVivisection

 

 

 

 

 

 

 

„Jetzt ist es an der Zeit, dass der schwarze Rauch brennender Gummireifen auf dem Place du Luxembourg für die Versuchstiere in den Himmel steigt als Mahnmal für das schwärzeste Verbrechen der Menschheit – Tierversuche – wie Mahatma Gandhi einmal sagte.“

„Tierversuche gehören einem Zeitalter an, von dem wir uns verabschieden sollten: Der Mensch ist nicht das Maß aller Dinge, das anthropozentrische Weltbild hat die Erde nahe genug an den Abgrund gebracht. Es ist höchste Zeit, umzudenken!“

„Immer mehr Menschen betrachten Tiere (…) als das was sie sind: Fühlende, empfindsame Lebewesen, Individuen mit Wünschen und komplexen Denkmustern, die ein Recht auf Leidensfreiheit haben!“

Am 06.12.2016 fand im Europäischen Parlament eine Konferenz zum Thema „Stoppt Tierversuche“ statt, die von den beiden italienischen MdEPs der Fünf-Sterne-Bewegung, Eleonora Evi und Marco Zullo sowie dem EU-Abgeordneten Stefan Bernhard Eck und der Bürgerinitiative „Stop Vivisection“ organisiert wurde. Diese gemeinsame Anti-Tierversuchskonferenz war eine Gegenveranstaltung zu der zur gleichen Zeit stattfindenden Tagung der EU-Kommission.

Nach verschiedenen Reden, die Alternativen zu Tierversuchen aufzeigten, auf die europäische Bürgerbewegung „Stop Vivisection“ eingingen und auch die ethischen Aspekte beleuchteten, sprach Stefan B. Eck wie so oft deutliche Worte und sparte nicht mit Kritik gegenüber der Kommission. Tierversuche sind der falsche Weg, alternative Testmethoden der richtige. Es ist unabdingbar, die Kommission unter einen stärkeren Druck als bisher zu setzen, will man eine Reduzierung oder ein Ende der grausamen Tierversuche erreichen.

#Tierversuche #AnimalTesting #Tierschutz #Tierrechte #StopVivisection#AnimalWelfare

 

 

 

Veranstaltungshinweis

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STOP VIVISECTION! Gegenkonferenz zur Tagung der EU-Kommission

Am 06.12.2016 veranstaltet MdEP Stefan Bernhard Eck mit den beiden italienischen EU-Abgeordneten der Fünf-Sterne-Bewegung, Eleonora Evi – Portavoce M5S Parlamento Europeo und Marco Zullo M5S Europa, eine gemeinsame Anti-Tierversuchskonferenz, die als Gegenveranstaltung für die zur gleichen Zeit stattfindenden Tagung der EU-Kommission geplant ist.

Geladen sind viele interessante Rednerinnen und Redner, die sich intensiv mit dem Thema Tierversuche befasst haben, wie beispielsweise die Wissenschaftler André Menache und Prof. Gianni Tamino (Stop Vivisection Komitee), Dr. Francois Busquet (CAAT Europe), Matteo Cupi (Animal Equality Italia), Dr. Elisabet Berggren (stellvertretende Referatsleiterin EURL-ECVAM, JRC) und viele weitere mehr.

Es ist notwendig, anhand von Fakten aufzuzeigen, warum Wissenschaft zwar wichtig, Tierversuche jedoch der falsche Weg sind und dass eine drastische Reduzierung von Tierversuchen unabdingbar ist.

Da Tierversuche aus wissenschaftlichen UND ethischen Gründen nicht gerechtfertigt werden können, lehnt auch mittlerweile die Mehrheit der europäischen Bürgerinnen und Bürger Tierversuche ab.

Man darf gespannt darauf sein, welche anderen EU-Abgeordneten zu dieser Konferenz erscheinen und damit signalisieren, ob ihnen das Thema Tierversuche und Tierschutz wichtig ist.

MdEP Stefan Bernhard Eck: „Wenn es nach mir ginge, wären Tierversuche ausnahmslos schon längst verboten. Aber in diesem „hohen Hause“ lernt man, kleine Brötchen zu backen.“

#Tierversuche #AnimalTesting #Tierschutz #Tierrechte #StopVivisection#AnimalWelfare

 

 

 

Kurzmeldung aus Brüssel / 16.11.2016

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Anti-Tierversuchskonferenz: STOP VIVISECTION – What’s next?

Am 16.11.2016 traf sich der EU-Abgeordnete Stefan Bernhard Eck mit seiner italienischen Parlamentskollegin Eleonora Evi – Portavoce M5S Parlamento Europeo (Fünf-Sterne-Bewegung) zu einem längeren Gespräch über eine gemeinsame Konferenz im Dezember 2016, die als „Gegenveranstaltung“ für die am gleichen Tag stattfindende Tagung der Europäischen Kommission zum Thema Tierversuche geplant ist.

Das Ergebnis der Kommissionstagung dürfte schon jetzt feststehen: Tierversuche sind notwendig, man kann sie in der EU nicht drastisch reduzieren, denn dies würde zu einem Nachteil für die europäische Forschung und Wirtschaft führen, aber man wird sich bemühen, sie auf lange Sicht zu reduzieren, man muss weiterforschen, aber man weiß sehr wohl, wie die Mehrheit der Bürgerinnen und Bürger in der EU Tierversuche beurteilen, blablabla….

Der politischen Lügen sind genug gewesen, Eleonora Evi und Stefan B. Eck wollen, dass man die Wahrheit kennt. Sie wollen wieder für die Tiere gemeinsam in den Ring steigen und gemeinsam gegen den parlamentarischen Mainstream ankämpfen. Sie wollen aufzuzeigen, warum Tierversuche aus wissenschaftlichen UND ethischen Gründen abzulehnen sind. Sie wollen in ihrer Konferenz detailliert darlegen, dass es längst überfällig ist, auf tierversuchsfreie Testmethoden umzusteigen.

Bekannte Wissenschaftler und Vertreter von NGOs wurden zu diesem Event bereits geladen und es bleibt zu hoffen, dass die geplante Konferenz dazu beiträgt, dass Abgeordnete und Vertreter*innen der Kommission, sofern diese erscheinen, ihre Position zu Tierversuchen überdenken.

MdEP Stefan B. Eck: „Das Wissen darüber, dass es immer noch Tierversuche gibt, sollte uns fortwährend antreiben, mit all unserer Kraft für die Befreiung der Tiere zu kämpfen!“

#Tierversuche #AnimalTesting #Tierschutz #Tierrechte #StopVivisection#AnimalWelfare

 

 

 

Kurzmeldung aus Brüssel / 01.09.2016

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ENVI-Ausschuss stimmt für Pilotprojekt zur Förderung tierfreier, alternativer Testmethoden!

Am 01.09.2016 wurde im ENVI-Ausschuss (Ausschuss für Umweltfragen, öffentliche Gesundheit und Lebensmittelsicherheit) unter anderem über neue Pilotprojekte abgestimmt, die im Haushaltsplan 2017 mit einem Budget ausgestattet werden sollen. Gemeinsam mit seinen Kolleg*innen Younous Omarjee (GUE/NGL), Michèle Rivasi (Greens/EFA), Pascal Durand (Greens/EFA), Fabio Massimo Castaldo (EFDD) und Eleonora Evi (EFDD) hatte der EU-Abgeordnete Stefan Bernhard Eck einen Antrag für ein Pilotprojekt und dessen Budgetierung zur Förderung tierfreier, alternativer Testmethoden eingebracht.

Ein Haupthindernis für die Entwicklung und vor allem für die Anwendung von alternativen Methoden beruht auf dem fehlenden Informationsaustausch zwischen den verschiedenen wissenschaftlichen Bereichen, einerseits den Forschungseinrichtungen, die sich mit der Entwicklung von tierversuchsfreien Methoden beschäftigen, und andererseits jenen Wirtschaftsbereichen mit ihren Forschungseinrichtungen, in denen nach wie vor Tierversuche durchgeführt werden.

Das mit dem Antrag ENVI/6109 eingebrachte Pilotprojekt (Informationskampagnen, Einführung von Ausbildungsmöglichkeiten für die Anwendung tierfreier Testmethoden usw.) zielt darauf ab, insgesamt die Alternativmethoden zu Tierversuchen in der EU zu fördern sowie die Verbesserung des Austauschs von Informationen zwischen Wissenschaft, EU-Agenturen und nationalen Behörden zu optimieren. Das Pilotprojekt soll mit einem Budget von 4 Millionen Euro für die kommenden 2 Jahre ausgestattet werden und damit einen wichtigen Beitrag leisten, die Anzahl von Tierversuchen zukünftig zu vermindern.

Mit deutlicher Mehrheit wurde der Antrag für dieses neue Pilotprojekt vom ENVI-Ausschuss angenommen und hat damit eine wichtige Hürde genommen. Nun hängt es von der Zustimmung des Haushaltsausschusses ab, die finanziellen Mittel für dieses Projekt zu genehmigen. Danach bedarf es sowohl der Zustimmung des Europäischen Parlaments als auch der Zustimmung des Europäischen Rates.

Zum Feiern ist es noch zu früh, aber die erste Hürde ist genommen!

Stefan Bernhard Eck nach der Abstimmung im Ausschuss: „Ein Hoffnungsschimmer am Horizont, ein kleiner Schritt in die richtige Richtung. Um Tierversuche zu vermindern und letztendlich abzuschaffen, muss jede erdenkliche Möglichkeit wahrgenommen werden. Dieses Pilotprojekt kann, sofern es die parlamentarischen Hürden nimmt und vom Rat unterstützt wird, definitiv dazu beitragen, dass mittelfristig unzähligen Tieren das Leiden und Sterben in den Versuchslaboren erspart bleibt!“

#Tierversuche #StopVivisection #Tierschutz #AnimalWelfare

Poster rechts: aerzte-gegen-tierversuche.de

 

Kurzmeldung aus Brüssel / 25. und 30.08.2016

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Chemie- und Pharma-Lobbyisten klopfen zwecks Gesprächstermin an…

Am 25.08.2016 erhielt der EU-Abgeordnete Stefan Bernhard Eck einen Telefonanruf von einer Angestellten eines führenden pharmazeutischen Globalplayers (aus datenschutzrechtlichen Gründen wird der Name des Konzerns nicht genannt) bezüglich eines Gesprächstermins, um MdEP Eck „das Unternehmen, dessen Stärken und Leistungsumfang vorstellen zu dürfen“.

Das Chemie- und Pharmaunternehmen, das für Tierversuche bekannt ist, erhoffte sich durch einen Besuch einen genaueren Einblick in die gesundheitspolitische Sichtweise des Europa-Abgeordneten Eck. Vielleicht steht auch in naher Zukunft eine Entscheidung im ENVI-Ausschuss an, die das Unternehmen tangieren könnte. Eine schriftliche Anfrage zwecks eines Besuches war bereits im Juli 2016 eingegangen, blieb durch das Büro Eck jedoch unbeantwortet.

Der EU-Abgeordnete Stefan Eck willigte schließlich einem Termin mit der Bemerkung zu: „Es ist sicher interessant, mit einem der größten Tierquäler in Deutschland, der für Hunderttausende von Tierversuchen verantwortlich ist, zu sprechen. Notfalls kann ich den Herrn aus meinem Büro werfen, denn handgreiflich werde ich in der Regel nicht.“

Der Gesprächstermin wurde – nach etlichen Sekunden des Schweigens – von der verblüfften Angestellten für Anfang September bestätigt.

Am 30.08.2016 ging dem Büro Eck eine Absage des Pharmakonzerns für den ausgemachten Gesprächstermin ein.

Wahrscheinlich war den Pharma-Lobbyisten erst im Nachhinein klar geworden, an wen sie geraten waren und hatten erkannt, dass die Lobbyarbeit bei einem überzeugten Tierrechtler vergebliche Mühe ist.

Foto: © PETA.org

 

„Year after year millions of animals get used in cruel and painful tests – but there are alternatives!“

Am Dienstag, dem 28. Juni 2016, fand im EU-Parlament in Brüssel eine Konferenz zum Thema „Science without animals in Europe?“ statt. Gastgeberin war die italienische Abgeordnete Isabella de Monte (S&D), die zu dieser Veranstaltung Vertreterinnen und Vertreter verschiedener NGOs geladen hatte.

MdEP Stefan Bernhard Eck meldete sich zu Wort und gab seine Sichtweise zu Tierversuchen, alternativen Testmethoden und der Position der Kommission und dem Rat ab. (Video in englischer Sprache)

Kurzmeldung aus Brüssel / 21. Und 22. Juni 2016

Interview (für Dokumentarfilm) zum Thema Tierversuche

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Am 21. Und 22. Juni 2016 interviewte ein vierköpfiges Filmteam aus Nordrhein-Westfalen MdEP Stefan B. Eck im Europäischen Parlament zum Thema Tierversuche, tierversuchsfreie Alternativen, die Gesetzeslage in der EU, seine persönlichen Meinung zu Tierversuchen und über die Bürgerinitiative „Stop Vivisection“.

Das Filmteam nutzte die Gelegenheit, Eindrücke in den Räumlichkeiten des Europa-Parlamentes und während des Events „End the cage age for rabbits“ einzufangen.

Das Interview wird in einem Dokumentarfilm Ende des Jahres zu sehen sein.

 

Kurzmeldung aus Brüssel / 10.12.2015

Der Start von BioMed21 – Wissenschaftliches Projekt zur Verminderung von Tierversuchen

Am Donnerstag, den 10. Dezember 2015, nahm der EU-Abgeordnete Stefan Bernhard Eck an der Veranstaltung „The Launch of BioMed21: A Human Pathways Approach to Disease Research“ von Keith Taylor (Greens/EFA) und der Humane Society im EU-Parlament teil, zu dem auch Forscher und Wissenschaftler aus verschiedenen Ländern und Bereichen geladen waren.

Diese Veranstaltung war der offizielle Start von BioMed21: eine humane Umgangsweise mit Tieren in der Forschung. Dies ist Teil einer internationalen Initiative der Humane Society International, die ein Ende der Tierversuche in der Forschung der Medikamentenentwicklung anstrebt und tierversuchsfreie Alternativen aufzeigen und fördern möchte.

Der Bedarf an neuen Ansätzen war nie größer: Mehr als 95 Prozent der Medikamente, die sich als sicher und wirksam im Tierversuch zeigten, scheitern bei klinischen Studien am Menschen und neue Wege sind dringend erforderlich.
MdEP Stefan Eck führte einige wichtige Gespräche mit anwesenden Wissenschaftler/innen und Vertreter/innen der Humane Society, informierte sich über den bisherigen Stand des Projektes und sicherte ihnen seine volle Unterstützung als Abgeordneter im EU-Parlament zu.

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Kurzmeldung / 10.12.2015

VGT Austria Aktion: „Ich will eine ethische Kontrolle von Tierversuchen.“ – Helft mit!

Der „Verein gegen Tierfabriken Austria“ beabsichtigt, den österreichischen Wissenschaftsminister Reinhold Mitterlehner an seine Verantwortung hinsichtlich Tierversuche zu erinnern und fordert eine Evaluierung, die auch Tierversuchsanträge aufgrund ethischer Erwägungen ablehnen kann.

Es gibt in Österreich zurzeit keine ethische Hürde für die Genehmigung von Tierversuchen. Aus diesem Grund ist Wissenschaftsminister Mitterlehner gefordert.

Mehr Informationen hierzu findet Ihr auf: http://www.vgt.at/presse/news/2015/news20151127fg.php

Helft dem VGT Österreich, Reinhold Mitterlehner zu überzeugen, eine Verordnung zu erlassen, die es tatsächlich möglich macht, Tierversuchsanträge aus ethischen Gründen zu untersagen.

Bitte schreibt ihn an (E-Mailadresse und Vorschlagstext im Link) oder sendet dem VGT (franz.gratzer@vgt.at, Betreff „Selfie Tierversuchsprotest“, Vorgabe: Ihr solltet ein (Stoff-)Tier im Bild haben und eine gut lesbare Botschaft für den Minister einhalten) für das Album „Ich will eine ethische Kontrolle von Tierversuchen!“ Eure Fotos mit einem Statement. Die Aktion läuft noch bis Ende Dezember.

Da sich MdEP Stefan Bernhard Eck im Europäischen Parlament ebenfalls für ein Ende der Tierversuche einsetzt, beteiligte er sich an der Aktion des Vereins gegen Tierfabriken Österreich (VGT Austria). Sein Büro hat bereits einige EU-Abgeordnete zwecks Unterstützung angesprochen…

Tierschutz ist grenzenlos – lasst uns gemeinsam den Tierversuchen, egal in welchem Land, Paroli bieten!

Tierversuche

Die Tiere brauchen uns…