Straßenhunde / Straßentiere

MdEP Stefan B. Eck: „If we are silent, we make ourselves guilty. Silence is the voice of complicity.“

Abschlussbemerkungen in englischer Sprache von MdEP Stefan B. Eck zum Thema Streunerhunde.

Die gezielt provokativen Abschlussbemerkungen des EU-Abgeordneten Eck bei der Konferenz „Stray dog & feral cat populations in Europe: From culling to care am 26.04.2017 im EU-Parlament in Brüssel zum Thema Streuerhunde waren sowohl an die Kommission und den Rat als auch an die EU-Abgeordneten und die Tierfreund*innen Europas gerichtet.

Hier die sinngemäße Übersetzung:

„Zuerst einmal möchte ich mich für diese großartige Konferenz bedanken, die vielleicht der erste Schritt in die richtige Richtung ist. Aber was ich vor allem sagen möchte ist, wenn wir schweigen, machen wir uns schuldig. Schweigen ist die Stimme der Mittäterschaft! Was ich sagen möchte, wir haben zu lange geschwiegen…

Es muss sehr deutlich zum Ausdruck kommen, dass die Europäische Union nicht nur eine Union der Wirtschaft zur Profitmaximierung darstellt. Nein, sie sollte auch eine Union ethischer Werte sein.

Wenn wir dieses Ziel verfehlen, wenn wir versagen, wenn wir nicht unsere Beziehung zu den Tieren verändern, wenn die Kommission und der Rat nicht ihre Sichtweise gegenüber den Tieren – als fühlende Wesen – verändert und nicht ihre Sichtweise hinsichtlich Tierschutz und Tierrechte, dann ist der Vertrag von Lissabon nicht das Papier wert, auf dem er geschrieben steht.

Wenn kein politischer Wille besteht, brauchen wir mehr Druck von der Straße, einen andauernden und lauten Druck. Und wir brauchen mehr Druck in diesem Haus, im Parlament, in Richtung Kommission und Rat. Andernfalls versagen wir!“

#Straßenhunde #Streunerhunde #Europa #Rumänien #Romania#Tierschutz #Hunde

 

 

 

Romania: „It not looks that really something has changed!“

Videozusammenschnitt der Rede von MdEP Stefan B. Eck und dem rumänischen Tierrechtler Claudiu Dumitriu bei der Konferenz „Stray dog & feral cat populations in Europe: From culling to care“ im EU-Parlament

Am 26.04.2017 fand im Europäischen Parlament in Brüssel eine Konferenz statt, die von Mitgliedern der „Intergroup on the Welfare and Conservation of Animals“, der Eurogroup for Animals, der Fraktion S&D und der Ratspräsidentschaft von Malta gemeinsam organisiert wurde.

Nach verschiedenen Vorträgen hielt MdEP Stefan Bernhard Eck eine Rede über die Streunerhunde-Situation in Europa und über die dramatische Situation der Straßentiere in Rumänien. Sein Gast, der rumänische Tierrechtler Claudiu Dumitriu, war ebenfalls anwesend und kam als „Rumänien-Experte“ zu Wort.

Dieses Video zeigt einen Zusammenschnitt in englischer Sprache.

#Straßenhunde #Streunerhunde #Europa #Rumänien #Romania#Tierschutz #Hunde

 

 

 

Bericht aus Brüssel / 26.04.2017

Im Einsatz mit Claudiu Dumitriu für die rumänischen Streunerhunde

Konferenz im EU-Parlament: „Stray dog & feral cat populations in Europe: From culling to care“

Am 26.04.2017 fand im Europäischen Parlament in Brüssel eine Konferenz statt, die von Mitgliedern der „Intergroup on the Welfare and Conservation of Animals“, der Eurogroup for Animals, der Fraktion S&D und der Ratspräsidentschaft von Malta durchgeführt wurde.

Die maltesische EU-Abgeordnete Marlene Mizzi eröffnete die Veranstaltung, bei der der parlamentarische Sekretär für Landwirtschaft, Fischerei und Tierrechte, Roderick Galdes, anwesend war.

Nach verschiedenen Vorträgen – wie beispielsweise von VIER PFOTEN – zum Thema der Notwendigkeit eines verantwortungsvollen Populationsmanagements für Streunerhunde und Streunerkatzen, hielt MdEP Stefan Bernhard Eck im Panel „Die Situation in Europa heute“ eine kurze Rede über die dramatische Situation der Straßentiere in Rumänien. Sein Gast, der rumänische Tierrechtler Claudiu Dumitriu, war ebenfalls anwesend und kam als „Rumänien-Experte“ zu Wort.

Im Anschluss wurden seitens Vertreter*innen der „World Organisation for Animal Health“ (OIE), der „World Animal Protection“, der „Cats Protection“, der „CAROdog“ und des „Deutschen Tierschutzbundes“ verschiedene Modelle des Populationsmanagements vorgestellt. Abschließend sprach Joe Moran aus dem Sekretariat der Eurogroup for Animals zum Thema „Chancen auf EU-Ebene“.

Bei den Schlussbemerkungen rechnete der EU-Abgeordnete Stefan Eck noch einmal in einer scharfen Rede mit der EU-Kommission und dem Europäischen Rat ab, indem er dezidiert auf das Fehlen des politischen Willens für Verbesserungen zum Schutz der Tiere – sowohl Heimtiere, Streunertiere und sogenannte Nutztiere – hinwies: “Silence is the voice of complicity!“ (Schweigen ist die Stimme der Komplizenschaft.)

Dies ist in einem Video-Zusammenschnitt in englischer Sprache in Kürze auf dieser Seite zu sehen.

Im Anschluss der Konferenz bat der EU-Abgeordnete Eck den Vertreter der maltesischen Präsidentschaft, Roderick Galdes, eindringlich, das Thema Streunertiere in Rumänien auf die Agenda des Europäischen Rates zu setzen.

Überraschenderweise erklärte Roderick Galdes seine Bereitschaft, das Thema auf dieser höchsten Ebene der Europäischen Union vorzutragen.

MdEP Stefan Bernhard Eck: „Wieder einmal ein neuer Versuch zur Rettung der Streuner Rumäniens, wieder einmal ein Hoffnungsschimmer und ein Licht am Ende des Tunnels. Der Kampf geht weiter!“

#Straßentiere #Streunertiere #Rumänien #Europa #EUpets#IntergroupforAnimals

 

 

 

News Flash / 26.04.2017

Konferenz „Stray dog & feral cat populations in Europe“ – Claudiu Dumitriu und MdEP Stefan Bernhard Eck kämpfen heute im EU-Parlament zusammen.

Mehr darüber in Kürze.

#Straßenhunde #Streunertiere #Europa #Rumänien

 

 

 

MdEP Eck über illegalen Welpenhandel und Streunertiere

Der EU-Abgeordnete Stefan Bernhard Eck zieht in seinem Büro in Brüssel ein Resümee über die April-Sitzung der „Intergroup on the Welfare and Conservation of Animals“ im Europäischen Parlament in Straßburg zum Thema Handel mit Heimtieren, insbesondere Hunde und Katzen.

Während dieser Sitzung machte der EU-Abgeordnete seinen Kolleginnen und Kollegen deutlich, dass es einen direkten Zusammenhang zwischen dem illegalen Welpen-Handel und Streunertiere gibt.

Er appellierte an die Anwesenden, dass beide Probleme gleichzeitig angegangen werden müssen und erhielt dafür regen Zuspruch.

Die anwesenden MdEPs waren sich einig, dass die Kommission endlich handeln müsse.

#Straßenhunde #Straßentiere #IntergroupforAnimals #Europa#Welpenhandel

 

 

 

Kurzbericht aus Brüssel / 08.03.2017

Jetzt nehmen wir die „Galgo-Mörder“ ins Visier!

Am 08.03.2017 fand im Europäischen Parlament in Brüssel eine Veranstaltung über das Leiden der Galgos und Podencos in Spanien statt. Die Konferenz wurde von Stefan Bernhard Ecks Fraktionskollegin der GUE/NGL, Anja Hazekamp (Partei für die Tiere, NL) organisiert.

Nach einem Vortrag über das Leiden der Galgos in Spanien wurde der Film „Broken Spirit – The Galgos last run“ der niederländischen Filmemacherin Karin Soeters (Cherry Blossom Productions) vorgeführt, der die Anwesenden in eindringlichen Bildern darüber informierte, wie grausam Galgos und Podencos in Spanien gehalten, missbraucht und „entsorgt“ werden.

Für Anja Hazekamp und Stefan B. Eck steht jedenfalls fest, dass man sich der Sache verstärkt annehmen muss.

MdEP Stefan B. Eck sicherte den Gästen zu: „Jetzt nehmen wir die „Galgo-Mörder“ ins Visier!“

#Straßenhunde #Galgos #Podencos #Spanien #Europa #Tierschutz#Hunde #Dogs

 

 

 

Statement / 28.12.2016

Klarstellung zur „Sammelklage, angeklagt die rumänische Regierung in Sachen Tierschutz“

Liebe Tierfreund*innen, Sympathisant*innen und Follower meiner FB-Seite,

am 26.12.2016 wurde ich von verschiedenen Personen darüber informiert, dass der rumänische Tierrechtler Claudiu Dumitriu und ich im Zusammenhang mit der FB-Gruppe „Sammelklage, angeklagt die rumänische Regierung in Sachen Tierschutz“ auf verschiedenen Facebook-Seiten als „Unterstützer“ dieser Initiative aufgeführt wurden. Dies hat bei vielen Personen dazu geführt, dass sie annehmen, Claudiu Dumitriu und ich würden diese „Sammelklage“ mittragen, mitgestalten oder sogar maßgeblich antreiben.

Hierzu ist zu sagen:

Bis zum 26.12.2016 war mir diese FB-Gruppe und die Initiative „Sammelklage, angeklagt die rumänische Regierung in Sachen Tierschutz“ nicht bekannt.

Mein Account wurde von einer mir unbekannten Person ohne mein Wissen dieser FB-Gruppe zugefügt. Möglicherweise ist dies in dem Glauben geschehen, dass Claudiu Dimitriu und ich uns einer solchen Initiative anschließen werden, da wir beide natürlich alle Projekte prinzipiell begrüßen, die darauf abzielen, die grausamen Tötungen der rumänischen Straßenhunde mit geeigneten Maßnahmen zu stoppen.

Ich habe am 27.12.2016 mit Claudiu Dumitriu telefonischen Kontakt aufgenommen, um mit ihm über diese Initiative „Sammelklage“ und die entsprechende FB-Gruppe einen eingehenden Gedankenaustausch zu führen. Dabei stellte sich heraus, dass auch er keine Kenntnis über diese FB-Gruppe hatte und er ebenfalls dieser FB-Gruppe ohne sein Wissen zugefügt wurde.

Natürlich können wir uns beide vorstellen, dass sehr viele Tierfreund*innen, die sich seit Jahren für die rumänischen Streunerhunde einsetzen, enttäuscht und hoffnungslos sind und nach neuen Wegen suchen, um die inakzeptablen Tötungen der Straßenhunde endlich zu stoppen. Dieses Ansinnen ist absolut nachvollziehbar.

Aufgrund unserer persönlichen Einschätzungen hinsichtlich der Erfolgsaussichten einer „Sammelklage“ gegen die rumänische Regierung stehen wir einer derartigen Initiative jedoch skeptisch gegenüber.

Im Vorfeld einer Klageführung sollten von den Intitiator*innen mehrere Detailfragen eindeutig beantwortet werden:

1.) Wer wird Kläger*in einer solchen Klage sein, um intern als Stellvertreter*in und im Namen der zahlreichen Unterstützer*innen zu agieren, die durch Spenden die finanziellen Rahmenbedingungen ermöglichen?

(Hierzu wäre ein eingetragener Verein mit anerkannter Gemeinnützigkeit der beste Weg – sowohl für die Spender*innen (steuermindernd) als auch für die ordnungsgemäße Begleichung der Rechtsanwalts- und Verfahrenskosten.)

2.) Was geschieht, wenn die Spenden nicht ausreichen, um die Rechtsanwalts- und Verfahrenskosten, die sehr schnell aus dem Ruder laufen können, zu decken?

(Normalerweise haftet der/die Kläger*in unbegrenzt und persönlich.)

3.) An welches Gericht will man sich mit der Klage wenden?

4.) Auf welchem rechtlichen Fundament soll die Klageführung begründet werden?

(Bis heute existiert kein „Europäisches Tierschutzgesetz“, das eine solche Klage untermauern könnte!)

5.) Wurde ein juristisches Assessment eingeholt, das Aufschluss über die Erfolgsaussichten und Kosten ermöglicht?

(Eine Einschätzung bezüglich der juristischen Vorgehensweise, der Erfolgsaussichten und der zu erwartenden Kosten steht noch aus, da dies bisher in der Gruppe nicht angesprochen wurde. Das Kosten- Nutzenverhältnis sollte natürlich ausgewogen bzw. angemessenen sein. Es sei darauf hingewiesen, dass ein solches Assessment durch einen oder mehrere Juristen ebenfalls mit erheblichen Kosten verbunden sein kann.)

6.) Warum wird nicht gegen alle EU-Mitgliedstaaten geklagt, in denen Streuerhunde getötet werden?

(Siehe Fußnoten *)

Bevor diese Fragen nicht hinreichend beantwortet und im positiven Sinne geklärt sind, möchte ich als Politiker – insbesondere nicht ohne mein Wissen – nicht als Unterstützer genannt werden.

Begründung:

Eine Klage vor dem EuGH gegen die rumänische Regierung hat meines Erachtens keine Aussicht auf Erfolg, solange in anderen EU-Mitgliedstaaten die Tötung von Streunerhunden legalisiert ist. Warum soll das EuGH in Rumänien etwas verbieten (und auf welcher Rechtsgrundlage), was in Frankreich, Spanien, Irland, Ungarn usw. erlaubt bleibt? Eine Klageführung vor dem rumänischen Verfassungsgericht macht meines Erachtens ebenfalls wenig Sinn, da durch das 2013 beschlossene „Ionut-Gesetz“ und vor allem durch die Begründung für die Tötungen kein Verfassungsbruch vorliegt.

Würde der Vertrag von Lissabon unter Artikel 13 die Tötung von Streunertieren generell verbieten, bestünde eine Rechtsgrundlage, obwohl auch diese unterlaufen werden könnte mit der Begründung einer Gefahr für die öffentliche Gesundheit.

Es gibt eine ganze Reihe von EU-Abgeordneten neben mir, die eine solche Reform für dringend notwendig erachten, aber zurzeit sind noch keine Anzeichen zu erkennen, dass die Kommission und der Rat eine Vertragsänderung für die Straßentiere in Erwägung ziehen.

Abschließend:

Was mich betrifft, möchte ich weiterhin meine Strategie fortsetzen: regelmäßige Gespräche mit den verantwortlichen bzw. zuständigen Politiker*innen in Bukarest und in Brüssel. Es dürfte klar sein, dass eine Klage, in die ich involviert wäre, diese Strategie unterminieren würde. Deshalb bitte ich darum, meinen Namen nicht im Zusammenhang mit dieser oder ähnlichen Initiativen zu verwenden, da es für meine Strategie und für die Streunerhunde kontraproduktiv wäre.

Sobald die neue Regierung Rumäniens im Amt ist und sich einigermaßen „etabliert“ hat (100 Tage-Frist), will ich auf höchster Ebene das Thema wieder anschneiden, um mit dem rumänischen Tierrechtler Claudiu Dumitriu gemeinsam und erneut einen Vorstoß zu wagen. Ich bin mir sicher, dass Claudiu Dumitriu die Angelegenheit ähnlich betrachtet.

Euer

Stefan Bernhard Eck

Fußnoten:

*Frankreich: In Frankreich sind die Tierheime völlig überfüllt – vor allem mit „Rassetieren“, denn sie sind auf Welpenmärkten oder in Tiergeschäften an jeder Ecke zu haben. Werden sie nicht mehr gewollt, landen sie oft in einem der vielen französischen Tierheime. Finden die Tiere innerhalb von zehn Tagen keinen Besitzer, dürfen sie laut Gesetz eingeschläfert werden.

**In Spanien ist das Einfangen, Verwahren und Töten der Hunde seit Jahrzehnten gängige Praxis. Ein einheitliches Tierschutzgesetz gibt es in dort nicht, jede autonome Region macht ihre eigenen „Tierschutzgesetze“. Die verbindlichen Vorgaben der Regierung beschränken sich darauf, dass Streuner von der Straße geholt und artgerecht für mindestens zehn Tage untergebracht werden müssen. Wie das aussehen soll, ist nicht näher definiert.

***In Irland werden Hunde-Tötungsstationen „Dog Pounds“ genannt. Es werden dort alle Hunde eingeliefert, die von den Menschen in Irland nicht mehr „gebraucht“ werden, aber auch andere Tiere (Pferde, Ponys, Katzen usw.) kommen in diese Dog Pounds. Auf Staatskosten werden sie nach nur 5 (!) Tagen eingeschläfert oder besser gesagt „entsorgt“.

****In Ungarn sind täglich Hundefänger unterwegs, die Straßenhunde einfangen und in staatlichen Tierheimen unterbringen. Nach 14 Tagen dürfen sie dort getötet werden.

#Straßenhunde #Straßentiere #Rumänien #Straydogs #Streunerhunde

 

 

 

Fotoimpressionen des Protestmarsches der Galgo-Freunde Saar-Lorraine, weiterer Organisationen und unzähliger Tierfreund*innen sowie deren Hunde

14721614_1449613441733258_6118260443684714184_n 14690842_1449615878399681_4819297858491293445_n 14729128_1449613495066586_896993925002677870_n

Am 22. Oktober 2016 trafen sich in Saarbrücken um 11:00 Uhr – trotz Nieselregen und kaltem Wetter – zwischen 200 und 250 Tierfreundinnen und Tierfreunde aus Deutschland, Luxemburg, Frankreich und Belgien, um auf den skandalösen und tierquälerischen Umgang spanischer Jäger mit ihren Jagdhunden (Galgos, Podencos und Greyhounds) aufmerksam zu machen.

14563403_1449617561732846_1462290118158088736_n 14732189_1449616071732995_778736791384051906_n 14731313_1449614898399779_2154090641125091732_n 14725701_1449617325066203_4004951672104973918_n 14695384_1449613555066580_2720193193567572605_n 14724426_1449613878399881_1054630233536355866_n

Damit wurden die zeitgleich in Madrid und Barcelona stattfindenden Demonstrationen der RICMA (die erste europäische Bewegung, die sich gegen Tiermisshandlungen einsetzt und für Änderungen und Verbesserungen der Tiergesetze kämpft) unterstützt.

14695308_1449614021733200_2608854653693700137_n 14690968_1449614701733132_9190042677463792269_n 14716128_1449614991733103_1473641824408059762_n 14695336_1449617828399486_5543626447395208718_n 14717201_1449614798399789_2984559490795430478_n 14601108_1449617931732809_7034691716827081359_n 14690867_1449613975066538_8565386211122301224_n

Nach einem einstündigen Protestmarsch durch die Saarbrücker Innenstadt, der aufgrund der zahlreichen Hunde der Tierschützer*innen und viel Aufmerksamkeit erregte (auch Presse und Fernsehen berichteten über die Kundgebung), hielten die Veranstalterin, Eve Niemczyk (Galgo-Freunde Saar-Lorraine), Sandrine Leist (Galgos Ehtique Europe), Frau Andrea Neumann (LAG-Tierschutz Die LINKE), Rainer Hasse (Greyhoundhilfe Deutschland e.V.), Cécile Saintdenis (Lévriers sans frontières Belgique), Patrick Brauer (SPA Sarrebourg) und der EU-Abgeordnete Stefan Bernhard Eck (Fraktion GUE/NGL) im Herzen der saarländischen Landeshauptstadt Redebeiträge, in denen sie auf das Leid der Tiere in Spanien detailliert eingingen.

14708237_1449614771733125_7093416544883605018_n 14724351_1449616291732973_1984042511797729388_n 14731237_1449617145066221_2011919807270701959_n 14670603_1449615681733034_7884147699642291937_n 14731162_1449615165066419_3344761291476721820_n 14721714_1449616581732944_8301221963387384274_n 14681620_1449613608399908_5180741782331421924_n

An dieser Stelle einen großen Dank an alle Tierschützerinnen und Tierschützer, die zu dieser Kundgebung gekommen waren.

14882375_1449612908399978_8524465182643838029_o 14691088_1449618208399448_8839079412430100435_n 14724499_1449615331733069_5082167345937976428_n 14725582_1449615778399691_4066694679574070068_n 14724484_1449618058399463_473036758242235002_n 14724634_1449615081733094_622203604358664673_n 14716116_1449615498399719_2541284512262434190_n 14731329_1449616455066290_2845572502236434848_n

#Galgos #Hunde #Straßenhunde #Podencos #Spanien #EU

 

 

 

Aus der Presse / Saarbrücker Zeitung

14690950_1449358635092072_7704421222393947886_n

Die Saarbrücker Zeitung berichtete in ihrer Printausgabe am 24.10.2016 über den Protest von Tierschützer*innen aus Deutschland, Luxemburg, Frankreich und Belgien am 22.10.2016 in Saarbrücken gegen das Leid, die Misshandlung und Tötung spanischer Jagdhunde (Galgos und Podencos).

 

 

 

„Spanien ist für Galgos die Hölle auf Erden.“

https://www.facebook.com/Stefan.Bernhard.Eck.MEP/videos/1447429741951628/

Am 22.10.2016 hielt der EU-Abgeordnete Stefan Bernhard Eck – auf Einladung der Galgofreunde Saar-Lorraine – vor der Europa-Galerie im Herzen Saarbrückens nach dem internationalen Protestmarsch gegen das Leid der Galgos, zu dem sich – laut Angaben von Journalisten und Polizei – trotz Regen und schlechtem Wetter etwa 250 Tierschützer*innen aus Deutschland, Frankreich, Luxemburg, Belgien und anderen Ländern eingefunden hatten, eine hoch emotionale Rede, eine klare Kampfansage an die spanische Regierung.

Er gab den Tierschützerinnen und Tierschützern Tipps, wie sie auf die politisch Verantwortlichen einwirken und Druck erzeugen können, damit das Leid der Tiere in Spanien irgendwann ein Ende hat. Zum Anschluss richtete er eine Grußbotschaft an die zur gleichen Zeit in Madrid und Barcelona demonstrierenden Tierschützer*innen auf Spanisch.

#Hunde #Straßenhunde #Galgos #Podencos #Spanien #Tierschutz#Demonstration #MovimientoAnimalistaRICMA#22OctubreManifestacionSaarbrücken #RicmaSomosTodos

 

 

 

Kurzmeldung aus Saarbrücken / 22.10.2016

14720619_1445658578795411_2993315116014886000_n

Internationaler Protestmarsch gegen das Leid der Galgos am 22.10.2016 in Saarbrücken – Medien berichten

Wie bereits angekündigt, nahm der EU-Abgeordnete Stefan Bernhard Eck am 22.10.2016 in Saarbrücken am internationalen Protestmarsch gegen das Leid der Galgos teil, zu dem sich mehr als 200 Tierschützer*innen aus Deutschland, Frankreich, Luxemburg, Belgien und anderen Ländern eingefunden hatten. Verschiedene Medien – darunter auch der Saarländische Rundfunk – waren vor Ort, um über die Demonstration zu berichten.

Der komplette Bericht des SR ist in der Mediathek zu sehen:

http://sr-mediathek.sr-online.de/index.php…

Ein weiterer Kurzbericht des SR über die Demonstration ist hier nachzulesen:

http://www.sr.de/…/pan…/tierschutz_demo_saarbruecken100.html

Ein Video und ein Fotoalbum über diese Demonstration gegen das Leid der Jagdhunde in Spanien erfolgt in Kürze.

#Hunde #Straßenhunde #Galgos #Podencos #Spanien #Tierschutz#Demonstration #MovimientoAnimalistaRICMA#22OctubreManifestacionSaarbrücken #RicmaSomosTodos

 

 

 

Veranstaltungshinweis für den 22.10.2016 / Bitte teilen!

14641927_1441002642594338_1416453879094005641_n

Internationaler Protestmarsch gegen das Leid der Galgos am 22.10.2016 in Saarbrücken

Am 22.10.2016 findet in Saarbrücken ein Protestmarsch gegen das Leid der Galgos und Podencos mit Teilnehmern*innen aus Deutschland, Frankreich, Luxemburg und Belgien statt. Damit sollen die zeitgleich stattfindenden Protestmärsche von RICMA Repulsa Internacional Contra el Maltrato Animalin Barcelona und Madrid unterstützt werden.

Die Veranstalter*innen dieser Kundgebung sind die Galgo Freunde Saar-Lorraine (www.galgofreunde.com). Ziel des Protestmarsches ist, auf das Leiden der Galgos und Podencos hinzuweisen und ein Signal an die politisch Verantwortlichen zu senden.

Der EU-Abgeordnete Stefan Bernhard Eck wird an dem Protestmarsch teilnehmen und in einer kurzen Rede auf die Einflussmöglichkeiten der EU eingehen.

Wenn auch Ihr Zeit habt, dann kommt am 22.10.2016 nach Saarbrücken zum Marsch gegen das Leiden der Galgos und Podencos.

Beginn: 11:00 Uhr, Bürgerpark (Höhe Deutsche Bank), Hafenstraße 20 in Saarbrücken, Abschlusskundgebung vor der Europagalerie.

Hier geht es zur Veranstaltung:
https://www.facebook.com/events/1163049427071969/

Bitte teilt diesen Hinweis und die Veranstaltung, auch, wenn Ihr selbst nicht teilnehmen könnt, damit viele Tierfreundinnen und Tierfreunde darüber informiert werden.

#Hunde #Galgos #Podencos #Spanien #Tierschutz #Demonstration#MovimientoAnimalistaRICMA #22OctubreManifestacionSaarbrücken
#RicmaSomosTodos

 

Kurzmeldung aus Brüssel / 27.09.2016

14567537_1423117174382885_4168573468470136525_o

Vytenis Andriukaitis – ein EU-Kommissar mit einem Herz für Menschen und für Tiere

Am Rande der Veranstaltung der „EU Dog and Cat Alliance“ und des „The Parliament Magazin“ nutzte MdEP Stefan Eck die Gelegenheit, um mit EU-Kommissar Vytenis Andriukaitis einmal ein inoffizielles Gespräch auf persönlicher Ebene zu führen.

 

Er berichtete ihm über sein positiv verlaufenes Gespräch mit dem rumänischen Premierminister Dacian Ciolos in Bukarest vor einigen Wochen, in dem es um konkrete Verbesserungen der Situation der Streunerhunde ging. Der EU-Kommissar war sichtlich erfreut, dass über dieses Thema mit dem vielbeschäftigten Premierminister nun diskutiert wurde und bewertete es als einen wichtigen Schritt für Verbesserungen der aktuellen Situation.

14449003_1423117151049554_6974462126793915651_n

Im Verlauf des Gespräches brachte MdEP Stefan B. Eck unter anderem auch seinen Kummer und seine Traurigkeit über die hartherzige und tierfeindliche Haltung verschiedener Kolleg*innen und des Agrarsektors hinsichtlich seines Initiativreportes für Mindeststandards zu Schutz von Kaninchen in der Landwirtschaft zum Ausdruck und bat den EU-Kommissar, ein Herz für die betroffenen Tiere zu haben.

14570374_1423117284382874_3536657673518793806_n

MEP Eck: „ Mr. Andriukaitis, I know, you have a heart for the people and for the animals.”

Comissioner Andriukaitis: “How you can know this?”

MEP Eck: „I can feel it!”

Der EU-Kommissar zögerte einen Augenblick, dann lächelte er, nahm sein Smartphone aus der Tasche und zeigte Stefan Eck eine Reihe von privaten Fotos.

Commissioner Andriukaitis: „Look here, Stefan, that is my beloved 16 years old dog Arga at home in Lithuania….”

MEP Eck: „I told you, I can feel it, you have a heart for animals. Can I have the photos for my Facebook-site?”

Er zögerte erneut und lächelte wieder.

Commissioner Andriukaitis: „Stefan, I will send you the photos by e-mail in the next days.“

Zum Abschluss des Gespräches versprach EU-Kommissar Andriukaitis, dass die Kaninchenhaltung auf der im kommenden Frühjahr geschaffenen „Tierschutzplattform“ eines der ersten Themen sein würde und man zusammen nach Lösungen suchen werde.

Fazit: Ein tierfreundlicher EU-Kommissar und ein Tierrechtler, der EU-Abgeordneter ist, sind sich in einem kurzen Gespräch am Rande einer Veranstaltung im EU-Parlament ein Stück näher gekommen. Vieles trennt sie, es gibt viele Dinge, die sie unterschiedlich beurteilen, aber was die Liebe zu den Tieren betrifft, dürften beide gar nicht so weit auseinanderliegen.

#Straßenhunde #Straßentiere #Hunde #Tiere #Tierschutz #Kaninchen #EU

 

 

 

Kurzmeldung aus Brüssel / 27.09.2016

14440931_1422967437731192_8931717134237115676_n

„Save the dogs and other animals“

Am Rande der Veranstaltung der „EU Dog & Cat Alliance“ und des „The Parliament Magazine“ zum Thema Hunde- und Katzenschutz in Zucht und Handel, trat Sara Turetta, die Gründerin der NGO „Save the dogs and other animals“, an den EU-Abgeordneten Stefan Bernhard Eck heran, um ihm für sein unablässiges Tierschutz-Engagement im EU-Parlament, aber vor allem für seine politischen Aktivitäten hinsichtlich der Streunerhunde direkt vor Ort in Rumänien zu danken. Sie lud MdEP Stefan Eck ein, ihre Tierauffangstation bei seinem nächsten Aufenthalt in Rumänien zu besichtigen.

Die NGO „Save the dogs and other animals“ wurde von Sara Turetta im Jahre 2005 gegründet, um der dramatischen Situation der Streunerhunde in Südost-Rumänien entgegenzuwirken. Heute besteht die NGO aus zwei Bereichen. In Italien befindet sich das Hauptquartier, dem das Fundsraising und die Kommunikation unterliegt sowie der Bereich Rumänien, wo zur Zeit 50 Personen beschäftigt sind: Veterinär*innen, Krankenpfleger*innen, Fahrer*innen, Tierpfleger*innen und ein Geschäftsführer. Jedes Jahr sterilisiert und kastriert die Organisation 3000 Katzen und Hunde, darüber hinaus versucht die NGO die rumänische Gesellschaft durch Bildungsprogramme in Schulen und in den Medien über eine ethisch korrekte Behandlung von Tieren zu informieren. Pro Jahr werden nach der Aussage von Sara Turetta rund 500 Tiere ins Ausland vermittelt.

Stefan Bernhard Eck: „Ich freue mich sehr darüber, dass sich so viele Organisationen aus verschiedenen Ländern der EU um die Streunertiere in Rumänien kümmern.“.

#Hunde #Straßenhunde #Streunerhunde #strays #Katzen #EU

 

 

 

Kurzbericht aus Brüssel / 27.08.2016

14468392_1422754477752488_8241966272413262790_o

Konferenz zum Thema Hunde- und Katzenschutz in Zucht und Handel

Am 27. September 2016 nahm der EU-Abgeordnete Stefan Bernhard Eck an einer Veranstaltung der „EU Dog & Cat Alliance“ und des „The Parliament Magazine“ teil, zu der seine Parlamentskollegin und Präsidentin der „Intergroup on the Welfare and Conservation of Animals“, Sirpa Pietikäinen, eingeladen hatte.

14560187_1422755001085769_4134494825733803705_o

In der Veranstaltung ging es vornehmlich um den illegalen Heimtierhandel und um Maßnahmen im Zusammenhang mit der Entschließung des Parlaments zur Einführung kompatibler Systeme für die Registrierung von Heimtieren. Fazit der Konferenz: Ein EU-Aktionsplan ist notwendig, um den illegalen Handel mit Hunden und Katzen in der EU zu unterbinden.

14560093_1422754717752464_3914873511795762465_o

Zu den Referenten gehörten der EU-Kommissar für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit, Vytenis Andriukaitis, MdEP Petras Auštrevičius (ALDE), Martin Chudý als Vertreter der slowakischen Präsidentschaft und Adrian Burger (EU Cat & Dog Alliance).

14500358_1422754974419105_530833883871635856_o

Am Rande der Veranstaltung hatte Stefan Eck die Gelegenheit, mit dem EU-Kommissar Vytenis Andriukaitis und einigen Persönlichkeiten aus dem Bereich Tierschutz zu sprechen.

In Kürze darüber mehr.

#Hunde #Straßenhunde #Straßentiere #Katzen #Streunerkatzen #EU

 

 

 

„Wenn man mit einem großen Hammer auf eine Stelle in einer Betonwand immer und immer wieder einschlägt, dann wird diese Betonwand brüchig (…) Machen wir diese Betonwand brüchig!“

https://www.facebook.com/Stefan.Bernhard.Eck.MEP/videos/1418217541539515/

Zusammenschnitt der Rede des EU-Abgeordneten Stefan Bernhard Eck auf dem 1. Stuttgarter Tierschutztag der „Union für Tiere in Not“ am 24.09.2016.

 

 

 

Es ist Zeit, für eine Revolution in unseren Köpfen und in unseren Herzen…

Bitte teilt dieses Video und informiert Eure Freund*innen und alle interessierten Tierschützer*innen.

 

 

 

NEWSFLASH! NEWSFLASH! NEWSFLASH! NEWSFLASH!

14359126_1409762359051700_4817151232397352450_n

*Bitte teilen* *Bitte teilen* *Bitte teilen* *Bitte teilen* *Bitte teilen*

Auch der Tierrechtler Claudiu Dumitriu kommt extra aus Rumänien zum „1. Stuttgarter Tierschutztag“ am 24.09.2016 nach Stuttgart!

Am 24.09.2016 – also in einer Woche – zwischen 15:00 Uhr bis 19:00 Uhr ist es auf dem Marktplatz am Rathaus soweit: Die Initiative „Union Für Tiere in Not“ veranstaltet ihren 1. Stuttgarter Tierschutztag mit anschließender „Streunerdemo“ (17:30 Uhr), um allen Tieren eine Stimme zu geben.

Der Europaabgeordnete Stefan Bernhard Eck wird unter anderem über die „Revolution in der Politik und auf dem Teller“ und sein Parlamentskollege MdEP Prof. Dr. Klaus Buchner (ÖDP; Fraktion Greens/EFA) über das Thema Massentierhaltung sprechen.

Claudiu Dumitriu, Vorsitzender der „Alianta pentru Combaterea Abuzurilor“, wird über die aktuelle Situation und seine tierschutzpolitische Arbeit in Rumänien berichten.

Viele aktive verschiedene Tierschutzorganisationen und Vereine werden mit Ständen zugegen sein und ihre Stimme für die Tiere – egal ob Streuner, sogenannte Nutztiere, Haustiere oder Wildtiere – erheben.

Lasst uns alle gemeinsam in Stuttgart zeigen, dass wir die Tiere nicht vergessen haben!

Habt Ihr bereits auf „Teilnehmen“ geklickt?

https://www.facebook.com/events/1065000596903344/

Der Facebook-Auftritt der Union für Tiere in Not:

https://www.facebook.com/Union-Für-Tiere-in-Not-152129046…/…

Auch wenn Ihr selbst nicht teilnehmen könnt, bitte teilt diesen Hinweis und informiert Eure Freund*innen, damit jede*r interessierte Tierschützer*in von der Demonstration erfährt.

 

 

 

Bericht Stefan B. Eck in der „Intergroup for Animals“ über seine Reise nach Rumänien und sein Treffen mit dem rumänischen Premierminister Dacian Ciolos

Im Anschluss der Sitzung der Intergroup on the Welfare and Conservation of Animals am 15.09.2016, berichtete der EU-Abgeordnete Stefan B. Eck über seinen während der parlamentarischen Sommerpause erfolgten und positiv verlaufenen Termin mit dem rumänischen Premierminister Dacian Ciolos, bei dem es um die Hundemassaker und die inhumane Behandlung von Streunertieren in Rumänien ging.

 

 

 

Bericht aus Kreta und Frankfurt / 20. und 21.08.2016

14047225_1383165761711360_7314542472487808450_o

Zum Abschluss seines Urlaubes, der auch für Tierschutzaktivitäten genutzt wurde, übernahm der EU-Abgeordnete Stefan Bernhard Eck bei seine Rückreise nach Deutschland (Frankfurt) die *Flugpatenschaft für eine gehandicapte und rund vier Monate alte Streunerhündin.

14067772_1383166621711274_1583506520328913921_o

Die kleine, schüchterne Daisy hatte eine Vorderpfote verloren – wie, darüber kann man nur spekulieren – und wurde, nachdem sie gefunden worden war, von der Tierschützerin Natalie erstversorgt und kam in Folge in die Obhut von Silke Wrobel.

Da gehandicapte Streunerhunde auf Kreta kaum Chancen auf ein langes Leben haben, wird sich jetzt der Verein Pfotenhilfe Handicap-und Straßentiere e.V. in Deutschland um die junge Hündin kümmern und dafür sorgen, dass sie ein gutes, sicheres Zuhause mit lieben Menschen bekommt.

14047278_1383166385044631_9018186910315152244_o

Stefan Eck freute sich, dass er auch am letzten Tag seines Aufenthaltes in Kreta etwas positives für ein Hundeleben bewirken konnte.

14089315_1383166668377936_920858817066658752_n

Wenn Ihr verfolgen möchtet, wie es mit Daisy weitergeht, könnt Ihr Euch auf folgender Seite informieren:

https://www.facebook.com/Pfotenhilfe-Handicap-und-Straßen…/…

Wer selbst einmal eine Flugpatenschaft von seinem oder ihrem Urlaubsort übernehmen möchte, findet auf folgender Seite hilfreiche Informationen:

www.flugpaten.de

*Flugpaten sind Reisende, die während eines Fluges die „Patenschaft“ für ein Tier übernehmen, damit es auf deren Namen und in einer geeigneten Tiertransportbox im Frachtraum des Flugzeugs oder im Passagierraum (nur kleine Tiere) mitreisen kann. Sie stellen damit einen nicht genutzten Teil ihres Anspruches auf Beförderung gegenüber der Fluggesellschaft unentgeltlich zur Verfügung. Die gegebenenfalls entstehenden Mehrkosten für die Beförderung werden vor Ort meistens von den Tierschutzorganisationen übernommen, die das Tier vermitteln, die Organisation der erforderlichen Untersuchungen, Impfungen, usw. wird in der Regel durch die vermittelnde Tierschutzorganisation übernommen.

14107914_1383166751711261_955295399777614884_o

Live aus Griechenland (Kreta) / 20.08.2016, 20.00 Uhr griechischer Zeit

14079888_1381477815213488_4010438218918464455_n

Streunerhündin Daisy auf dem Weg in ein neues Zuhause

Die gehandicapte junge Hündin Daisy – ihr fehlt eine Pfote – reist gemeinsam mit MdEP Stefan Bernhard Eck nach Frankfurt.

Kurze Zwischenmeldung / 19.08.2016

14095832_1380260395335230_5900203395371287466_n

Treffen des EU-Abgeordneten Stefan Eck mit Peter Maffay* avisiert!

In einem Telefonat am heutigen Vormittag, dem 19.08.2016, unterrichtete Claudiu Dumitriu den EU-Abgeordneten Stefan Bernhard Eck ausführlich über sein am 13.08.2016 geführtes Gespräch mit Peter Maffay.

Der EU-Abgeordnete Eck hatte den rumänischen Tierrechtler beauftragt, mit dem bekannten Sänger, Schauspieler und Musikproduzenten Maffay Kontakt aufzunehmen und für ihn um ein Treffen zu bitten, bei dem ausgelotet werden soll, inwieweit Peter Maffay – der mit seiner eigenen Stiftung humanitäre und soziale Projekte für traumatisierte Kinder unterstützt – seinen Einfluss und seine guten Kontakte zu rumänischen Politikern einsetzen kann, um bei der Bewältigung der nach wie vor nicht gelösten Streunerhunde-Problematik Hilfestellung zu leisten.

Peter Maffay, der auch PETA Deutschland und Vier Pfoten bereits in Sachen Tierschutz unterstützt hatte, sagte einem zeitnahen gemeinsamen Treffen mit dem EU-Abgeordneten Eck spontan zu.

MdEP Stefan B. Eck ist sicher, dass ein persönlicher Gedankenaustausch mit dem prominenten rumänisch-stämmigen Künstler neue Möglichkeiten zur Beendigung der Hundetötungen in Rumänien eröffnet.

Aufgrund der vollen Terminkalender von Peter Maffay und dem EU-Abgeordneten Eck, ist ein genaues Datum für das Treffen noch offen.

Fußnote: *Peter Maffay gilt als eine der wichtigsten Persönlichkeiten Rumäniens. Neben seiner künstlerischen Arbeit ist Peter Maffay politisch engagiert. Für sein soziales Engagement erhielt er unter anderem das Bundesverdienstkreuz. Peter Maffay, der sich gegen Rassismus und für Toleranz engagiert und ein Unterstützer der Amadeu Antonio Stiftung ist, spricht sich klar gegen Korruption, Manipulation und Instrumentalisierung aus.

 

Bericht aus Griechenland (Kreta) / 16.08.2016

13963009_1378637372164199_5951898926838366049_o 13988265_1378636478830955_5703151664386148275_o 13988168_1378635855497684_624310211065566465_o

Während seines Aufenthaltes auf Kreta stand für den EU-Abgeordneten Stefan Bernhard Eck am 16.08.2016 ein Besuch des Vereins APAL (Animal Protection and Life Line Finikas) auf dem Programm. Nach einer zweistündigen Fahrt mit einem Geländewagen über holprige und schmale Gebirgsstraßen traf MdEP Stefan Eck in Plakias die erste Vorsitzende des Vereins, Brigitte Scheichel, Maren Schlüter (Kassenwartin und Mitgliedsbetreung) und den Soziologen Holger Finke (Öffentlichkeitsarbeit und Fundraising, Betreuung traumatisierter Hunde).

13937924_1378636698830933_721118964332115029_o

Der EU-Abgeordnete wurde zuerst ausführlich über die Arbeit und Zielsetzungen von APAL informiert. Der Verein, ein Partner des Fördervereins Arche Noah Kreta e.V. / Tierärztepool, sieht die Schwerpunkte seiner Arbeit in der Notfallversorgung, Tiervermittlung und Pflegestellenbetreuung. Aber auch Aufklärung und Prävention sowie das sogenannte Kettenhundeprojekt spielen eine wichtige Rolle in der umfangreichen Arbeit des Vereins. Besonderen Fokus wird auf die Kastration der Streunerhunde gelegt. Zudem liegt den Vereinsmitgliedern das Wohl der Streunerkatzen am Herzen, die an zahlreichen Orten mit Futter versorgt werden.

13923258_1378637505497519_6306297143120808581_o 13995442_1378637578830845_3385067074644018_o

Das zweite Schwerpunktthema der Gespräche war die am 18. Juni 2016 verabschiedete Änderung des Gesetzes 4039/2012 (A15), das die Verfahrensweise mit streunenden Haustieren regelt.

13932708_1378636858830917_2590743645346406517_n

Ein wichtiger Teil der Änderung des Gesetzes bezieht sich auf das Adoptionsverfahren von streunenden Haustieren: Nach der neuen Regelung können nun auch juristische Personen (Tierschutzvereine oder Tierschutzvereinigungen) neben natürlichen Personen Streunertiere adoptieren. Auch die Besitz- und Eigentumsübertragung wurde mit der Änderung präzisiert. Leider kommt es durch diese Reform zu bürokratischen Hürden, die eine effiziente und schnelle Hilfe für die Tiere erschwert.

13975254_1378636975497572_3760288637861109447_o

Auch wurde MdEP Eck berichtet, dass nach wie vor Kastrationsprojekte durch ausländische Veterinär*innen von verschiedenen Seiten behindert werden. Es hat zwar Fortschritte gegeben, aber es ist noch viel Überzeugungsarbeit zu leisten.

14022112_1378637118830891_2400553887985982037_n

Stefan Eck versprach, nach der parlamentarischen Sommerpause mit seinen griechischen Fraktionskolleg*innen und mit Dr. Rafael Laguens, dem Präsident der FVE – Federation of Veterinarians of Europe, über die Schieflagen der Änderungen des Gesetzes 4039/2013 (A15) zu sprechen und auf eine Verbesserung der Anwendungsnormen zu drängen (weniger Bürokratie, mehr Effizienz), aber auch insgesamt den Schutz von Streunertieren auf Kreta und anderen griechischen Inseln zu thematisieren.

13938160_1378637202164216_1694385503743360389_o

Zum Abschluss des Treffens stand der Besuch der Welpen-Auffangstation auf dem Programm. Wie man auf den Fotos sehen kann, geht es den putzigen Welpen – oftmals werden auf Kreta junge Hunde aufgrund nicht vorhandener Kastrationen in Mülltonnen „entsorgt“ – bei APAL sehr gut; sie haben große Ausläufe, erhalten eine fürsorgliche und liebevolle Betreuung und werden sicherlich in gute Hände vermittelt.

14068598_1378636595497610_6667500266608525166_o

Leider gibt es auch schwer vermittelbare Tiere wie beispielsweise ehemalige Kettenhunde oder sehr kranke Hunde, die jedoch, wie man sehen konnte, bei APAL gut versorgt werden.

Wenn Ihr Euch über die Arbeit von APAL informieren möchtet:
http://www.apal-finikas.de

Die Facebook-Seite von APAL:
https://www.facebook.com/APAL-Animal-Protection-and-Life-…/…

 

 

 

Kurzmeldung aus Griechenland (Kreta) / 16.08.2016

13925038_1378397738854829_448707728260738998_n

Weiter unterwegs für die Tiere auf Kreta…

Am 16.08.2016 besuchte der EU-Abgeordnete Stefan Bernhard Eck zwei Vertreterinnen und einen Vertreter des Vereins APAL – Animal Protection and Life Line Finikas in Plakias und informierte sich eingehend über ihre Arbeit, insbesondere über die am 18. Juni 2016 vom griechischen Parlament verabschiedete Änderung des Gesetzes 4039/2012 (A15) / Regelung bezüglich Streunertieren.

In Kürze mehr…

Foto: Stefan Eck und ein kleiner kuscheliger Welpe der sich – neben 6 anderen Welpen – in der Auffangstation in Plakias befindet.

 

Einsatzort Griechenland: Die vergessenen Streuner von Kreta (2)

13937840_1372991682728768_7447221032169980198_o 13975356_1372992312728705_1850007061947437384_o

Zum Abschluss der „Info-Tour“ am 07.08.2016 besuchte MdEP Stefan Bernhard Eck gemeinsam mit der langjährigen Tierschutzaktivistin Silke Wrobel ein von ihr und einer weiteren Tierschützerin betriebenes „Katzenhaus“, das sich ca. 10 km außerhalb von Chania befindet.

13975481_1372993876061882_4707307413678108305_o 13923692_1372992032728733_5335908583948631348_o

Zurzeit werden dort etwa 40 Streunerkatzen versorgt. Das großzügige Gelände bietet den Tieren ein artgerechtes Refugium mit genügend Auslauf, Futter und Wasser.

13938327_1372993676061902_5261001245223522436_o 13913879_1372994476061822_1326180180640169281_o

Da seitens der örtlichen Behörden kein flächendeckendes Kastrationsprogramm betrieben wird, ist die Betreuung der Streunerkatzen – neben den Streunderhunden – der zweite Schwerpunkt ihrer Arbeit.

13680107_1372994879395115_8806542221136925071_o

Fazit: Wenn man die Situation der streunenden Tiere auf Kreta nachhaltig verbessern will, ist Kastration die einzige Möglichkeit. Da die Kommunen anscheinend an solchen Projekten kein Interesse haben oder das nötige Geld dazu fehlt, muss diese Arbeit von NGOs übernommen werden. Trotzdem muss mehr politischer Druck aufgebaut werden, um mittelfristig die Kommunen in die Verantwortung zu nehmen, was ein schwieriges Unterfangen in Krisenzeiten – die Griechenland zurzeit durchzustehen hat – darstellt.

 

 

 

Einsatzort Griechenland: Die vergessenen Streuner von Kreta (1)

13895375_1372088689485734_539767070765908541_n

Bericht aus Kreta / 07.08.2016

Am 07.08.2016 traf der EU-Abgeordnete Stefan Bernhard Eck die bekannte Tierschützerin Silke Wrobel, die sich seit rund 30 Jahren für den Schutz und die Rettung von Tieren auf Kreta einsetzt und dafür im Jahr 2004 aus der Hand des deutschen Botschafters in Athen im Auftrag des damaligen Bundespräsidenten Dr. Johannes Rau, in Anerkennung ihrer Verdienste um den Tierschutz auf Kreta und um das Ansehen der Bundesrepublik Deutschland in Griechenland, als erste deutsche Tierschützerin im Ausland, das Bundesverdienstkreuz verliehen erhielt. Da viele Kommunen auf dieser griechischen Insel hinsichtlich des Umgangs mit Streunertieren von Tierschützer*innen kritisiert werden, wollte sich MdEP Stefan B. Eck aus erster Hand informieren, um sich ein eigenes Bild über die aktuelle Situation zu machen.

13920478_1372089272819009_7190700710210009876_o 13895333_1372089972818939_1619743589776142888_n 13909012_1372088766152393_543157007744555004_o

Auch die ehemalige Krankenschwester Silke Wrobel kritisierte die Untätigkeit der Behörden und Bürgermeister*innen von Kreta, wenn es um Streunertiere und Tierschutz geht. In ihrer kleinen Notfallstation im Zentrum von Chania informierte sie den EU-Abgeordneten über die Schwerpunkte ihrer alltäglichen Arbeit anhand der dort untergebrachten Tiere und berichtete ihm über die Schwierigkeiten, mit denen sie Tag für Tag zu kämpfen hat. Stefan Eck war tief beeindruckt von dem eisernen Willen und der kompromisslosen Einsatzbereitschaft der Tierschützerin.

13988175_1372089316152338_4279652060437780533_o 13914074_1372090116152258_2077725271735869016_o 13958143_1372091222818814_3188391338148309041_o

Er war tief berührt, von den Schicksalen der Tiere, die er in der Notfallstation zu sehen bekam: kranke Katzen, junge Hunde und verletzte Wildtiere. In einer anderen Räumlichkeit, in der Nähe der Notfallstation, waren zusätzlich Welpen untergebracht, die ins Ausland vermittelt werden.

Die jungen Hunde waren sichtlich begeistert von dem unerwarteten Besuch und außer Rand und Band als sich Stefan Eck spontan in ihre Mitte setzte.

Eine Überraschung erwartete die Tierschützerin und den Abgeordneten beim Verlassen der Auffangstation in Form eines ausgesetzten jungen Hundes, dem man ansah, dass er verängstigt war und nicht wusste, wohin er laufen soll. Kurzerhand wurde er auf einen eventuellen Chip oder Verletzungen überprüft, bekam zur Sicherheit eine Leine an, erhielt den Namen Sandy und wurde für den Rest der „Informationstour“ mitgenommen. (Das zutrauliche und sehr freundliche Hundemädchen wird bis zur Vermittlung bei Silke Wrobel bleiben.) Es kommt sehr häufig vor, dass die langjährige Tierschützerin Kisten mit ausgesetzten Tieren / Welpen vor ihrer Türe findet….

13934659_1372089446152325_5716844539473590494_n

 

13975449_1372089572818979_7898222332403553404_o 13988175_1372092199485383_5284128799994558635_o

Im Anschluss fuhren Silke Wrobel und Stefan Eck an den Strand von Chania, wo eine weitere, sehr aktive Tierschützerin, die Schottin Natalie Cohen, ausgesetzte Hunde direkt vor Ort versorgt. Nach einem ein-stündigem Gespräch, in dem auch Natalie das Versagen der örtlichen Behörden hinsichtlich Tierschutz und im speziellen Streunertiere anprangerte, wurde deutlich, dass auch hier mehr getan werden muss, als allein rein caritativer Tierschutz. Die Probleme müssen über die „politische Schiene“ angegangen werden. Um sofort eine Verbesserung in Chania zu erzielen, wäre eine Einrichtung, in der kranke Tiere nachbehandelt und gesunde sterilisiert werden könnten, am wichtigsten und auch auf Kreta sollte außerdem ein inselweites Kastrationsprogramm durch die regional Regierung bzw. durch die Bürgermeister*innen betrieben werden.

13925992_1372089652818971_2362275528531684212_o 13987550_1372092502818686_3536595934357629550_o

MdEP Eck beschloss, sich der Probleme auf politischer Ebene im Rahmen seiner zeitlichen Möglichkeiten anzunehmen.

Stefan Bernhard Eck: „Solange Tiere in Not sind – egal welcher Spezies sie angehören, egal in welchem Land sie leben – kann ich einfach nicht wegsehen. Diese Tiere brauchen jeden Einzelnen von uns!“

13908937_1372089799485623_8925727252289013556_o

Wer sich über die Arbeit von Silke Wrobel informieren möchte, findet auf dieser Seite Berichte und Informationen:

https://www.facebook.com/groups/littlenoahsark/

 

Kurzmeldung aus Griechenland (Kreta) / 07.08.2016

13920060_1371706699523933_686151990111825020_o

Wieder im Einsatz für die Tiere!

Der EU-Abgeordnete Stefan Bernhard Eck befindet sich zurzeit auf der griechischen Insel Kreta, um sich vor Ort über die Situation der Streunertiere und über den Tierschutz im Allgemeinen auf Kreta zu informieren.

In Kürze mehr… (Wir bitten um Geduld, die Internetverbindung auf Kreta ist derzeit äußerst schlecht.)

Foto: Stefan Eck und ein geretteter Streunerhund, der in einer Mülltonne gefunden wurde und sich schwere Verletzungen durch Säureeinwirkungen zugezogen hatte. Durch den Einsatz einer aktiven Tierschützerin konnte er gerettet werden!

 

 

Bericht aus Bukarest / 29.07.2016

13934609_1367811529913450_5259883212714257498_n

 

Fazit der Rumänienreise im Juli 2016

Nachdem der EU-Abgeordnete Stefan Bernhard Eck und der rumänische Tierrechtler Claudiu Dumitriu am Vormittag noch einen mehrstündigen und intensiven Gedankenaustausch geführt und die dicht gedrängten Ereignisse und Gespräche der vergangenen Tage analysiert hatten, flog MdEP Eck am Nachmittag des 29.07.2016 zurück nach Deutschland.

Insgesamt kann man diese kurzfristig angesetzte „Rumänien-Aktion“ als erfolgreich bewerten, denn endlich war es gelungen, einen Gesprächstermin mit dem Premierminister Rumäniens, Dacian Ciolos, zu erhalten und mit ihm über die dringend notwendigen Maßnahmen in Bezug auf die inakzeptablen und von hunderttausenden Tierfreund*innen kritisierten Massentötungen von Streunerhunden zu diskutieren.

Die Zusage, dass dieses Thema nun „Chefsache“ sei und als erster Schritt die Shelter durch Kontrollbehörden in Augenschein genommen würden, ist ein sehr gutes Resultat für dieses erste Gespräch mit dem Regierungschef. Die Besuche des für seine Tierrechtsarbeit bekannten EU-Abgeordneten in den Sheltern in Mangalia, Mihăilești und Bragadiru dürften hoffentlich den Druck auf das städtische Personal und die Hundefänger verstärkt haben, zukünftig humaner mit den Streunerhunden umzugehen und die gesetzlich geregelten „Tierschutzstandards“ (veterinärmedizinische Untersuchung von erkrankten Tieren, Sauberkeit der Zwinger, ausreichend Futter und Wasser usw.) mehr als bisher zu berücksichtigen.

Auch das Gespräch mit Stadtrat Tudor Ionescu war positiv verlaufen. MdEP Stefan B. Eck wird die Arbeit des jungen Stadtrates weiterhin verfolgen und darauf achten, ob und was er hinsichtlich des Schutzes der Tiere in Bukarest in der Zukunft tun wird.

Leider waren Gespräche mit der neuen Oberbürgermeisterin und weiteren Politikern nicht zustande gekommen, da vorgegeben wurde, terminlich verhindert zu sein und der Besuch aus Brüssel zu kurzfristig mitgeteilt worden sei.

Es gab mehrere Versuche, über E-Mail und telefonischen Kontakt mit der Oberbürgermeisterin Gabriela Firea (Sozial Demokraten – PSD) einen Termin zu erhalten, eine Antwort blieb jedoch aus. Auch seitens der Beraterin des Vorsitzenden der National-Liberalen Partei, Partidul National Liberal (PNL) wurde eine Antwort für ein spontanes Treffen versprochen, aber diese erfolgte nicht. Eine telefonische Nachfrage und eine E-Mail an die Presseabteilung des Vorsitzenden der Sozialdemokratischen Partei Rumäniens, Liviu Dragnea, ergab ebenfalls kein Resultat.

Mutmaßlich möchte keiner dieser Politiker kurz vor der Parlamentswahl das Thema Straßenhunde auf der Agenda und eventuell in der Presse haben…?

Es ist sicher, dass diese Rumänienreise des EU-Abgeordneten Eck nicht die letzte gewesen sein wird, gilt es doch auch weiterhin den politischen Kampf um die Streunerhunde fortzusetzen.

An dieser Stelle muss auch einmal dezidiert die Leistung von Claudiu Dumitriu gewürdigt werden und seine langjährige politische Tierschutzarbeit, die bereits viel bewirkt hat. Ohne Claudiu wäre diese „Mega-Tour“ nicht so erfolgreich gewesen. Seine Kompetenz, aber auch sein Durchhaltewille, waren sehr hilfreich bei dieser anstrengenden Reise.

Stefan Bernhard Eck: „Wir werden nicht aufhören Druck zu erzeugen, bis wir Nachricht aus Bukarest erhalten, dass die Streunertötungen überall in Rumänien eingestellt wurden!“

‪#‎Rumänien‬ ‪#‎Romania‬ ‪#‎Tierschutz‬ ‪#‎EU‬ ‪#‎AnimalWelfare‬ ‪#‎Straydogs‬‪#‎Dogs‬ ‪#‎Strays‬

 

 

 

Bericht aus Bukarest / 28.07.2016

13653251_1366668170027786_6750212737063723098_o 13913771_1366668250027778_8269100534833990999_o

Große Pläne – Taten müssen folgen: Stadtrat Ionescu gibt an, für die Bukarester Straßentiere aktiv werden zu wollen

Als letzter Termin während seiner Rumänienreise stand für den EU-Abgeordneten Stefan Bernhard Eck ein mehrstündiges Gespräch mit dem Bukarester Stadtrat Tudor Ionescu in der Parteizentrale der Alianța Liberalilor și Democraților (ALDE) auf der Agenda.

Der Stadtrat war Claudiu Dumitriu und MdEP Stefan Eck durch Presseverlautbarungen aufgefallen, in denen Tudor Ionescu angab, die Landeshauptstadt Bukarest „pet friendly“ machen zu wollen, weil ein Konzept der „Tierfreundlichkeit“ fehlen würde.

Der EU-Abgeordnete Stefan Bernhard Eck bat den Stadtrat hinsichtlich der momentanen Einstellungen der Streunerhunde-Tötungen im Bereich Bukarest, sich dies durch eine offizielle Anfrage mit schriftlicher Beantwortung von der ASPA verifizieren und ihm umgehend eine Kopie dieser Antwort zukommen zu lassen.

Stadtrat Ionescu beabsichtigt nach eigenen Angaben, mit verschiedenen Strategien das Verhalten der Bukarester Bürgerinnen und Bürger gegenüber Hunden und Katzen – insbesondere gegenüber Straßentieren – zu verbessern. Die Schwerpunkte seiner Strategie sollen die Einführung einer Tierschutzpolizei nach dem Vorbild verschiedener europäischer Länder (England, Niederland, Bulgarien) beeinhalten, Tierschutzunterricht in Schulen, den Einsatz von Hunden und Katzen (auch Streunerhunden) in Altersheimen und Haftanstalten, den Bau von „Hundewiesen mit Trainigseinrichtungen“ mit ehrenamtlichem Personal, Informationskampagnen für die Adoption von Streunerhunden und eine gezielte Kooperation mit der ASPA, durch die eine Verbesserung der Behandlung und Unterbringung der Straßenhunde sowie vermehrte Bemühungen für Adoptionen erreicht werden solle.

Zum Schluss des langen Gespräches empfahl der EU-Abgeordnete Eck, dass im Grundsatzprogramm der ALDE ein umfassender Tierschutzartikel einschließlich der Behandlung von Streunertieren aufzunehmen sei und bot Tudor Ionescu bei der Ausarbeitung seine Hilfe an.

Die Pläne des Stadtrates Ionescu hören sich sehr gut an, jedoch muss er erst einmal zeigen, dass es ihm wirklich ernst mit dem Schutz der Tiere ist und er seinen großen Worten auch positive Taten folgen lässt, denn, wie man aus der Vergangenheit bedauerlicherweise lernen musste, ist bei den meisten rumänischen Politiker*innen Skepsis angebracht…

‪#‎Rumänien‬ ‪#‎Streunerhunde‬ ‪#‎Tierschutz‬ ‪#‎Bukarest‬ ‪#‎Straßenhunde‬‪#‎Streunertiere‬ ‪#‎Tiere‬

 

 

 

Bericht aus Bukarest / 28.07.2016

13925979_1365921523435784_5979928708011938714_o 13934870_1365921843435752_3543448735451898339_n

Unmittelbar nach dem Besuch des Shelters Mihăilești ging es gemeinsam mit dem Bukarester Stadtrat Tudor Ionescu in den berüchtigten Shelter Bragadiru. Bragadiru ist in der Vergangenheit mehrfach durch die lebensverachtenden Tötungen von tausenden Straßenhunden in die Schlagzeilen geraten. Der EU-Abgeordnete Stefan B. Eck hielt es für geboten, auch in diesem Shelter die Situation selbst in Augenschein zu nehmen.

13880368_1365921650102438_3716218252140290567_n

Die „Visite“ wurde ebenfalls außerhalb der offiziellen Öffnungszeiten durchgeführt. Auch hier öffnete die Anwesenheit des EU-Abgeordneten Stefan Eck Tür und Tor.

13903318_1365922366769033_5879423070006841871_n 13906629_1365921873435749_37347880810493979_n 13895321_1365922476769022_2360667634438773438_n

Während der Führung durch einen leitenden ASPA-Angestellten wurde MdEP Eck, dem Bukarester Stadtratsabgeordneten Ionescu, dem rumänischen Tierrechtler Dumitriu und der Assistentin von Stefan Eck, Sandra Gabriel, mitgeteilt, dass die Tötungen der Hunde eingestellt und vorerst keine weiteren geplant seien.

13886472_1365922053435731_3289259642780584070_n 13895219_1365921710102432_534996711602173212_n

In diesem Shelter, der früher eine Schweinemastanlage gewesen war, waren schätzungsweise 150 Hunde untergebracht. Der Großteil der Hunde war freundlich und zutraulich; die Tiere suchten den menschlichen Kontakt. Jede Berührung, jedes Streicheln wurde mit Schwanzwedeln oder Handlecken gedankt. Ein eindeutiges Zeichen, was diese Hunde wollen: Zuneigung, Aufmerksamkeit und ein Leben außerhalb der eintönigen Zwinger, obwohl im Gegensatz zum Shelter Mihăilești die Gehege weitaus anders sind: schattiger Innenbereich und Auslauflaufmöglichkeit im Freien. Auch waren meistens mehrere Hunde in einem Gehege untergebracht, was die Eintönigkeit der Gefangenschaft mildert.

13686609_1365922206769049_2783217303179973910_n 13887054_1365922513435685_387718003338656357_n

Fazit: Man kann davon ausgehen, dass sich die Zustände – zumindest in den öffentlichen Sheltern Mihăilești und Bragadiru der Landeshauptstadt Bukarest durch die gezielte Aufmerksamkeit, der sie inzwischen ausgesetzt sind – in den letzten Monaten gebessert haben. Man darf hoffen, dass sie sich auch weiterhin verbessern werden, da Premierminister Dacian Ciolos bei dem am gleichen Tage vorausgegangenen Gespräch mit dem EU-Abgeordneten Eck die Zusage gemacht hatte, die Kontrollbehörden zu beauftragen, die Einhaltung der bestehenden Tierschutzstandards und Vorschriften zu überprüfen. Auch spezielle Pläne des Bukarester Stadtrates Tudor Ionescu dürften zu einer weiteren Verbesserung der Lebensumstände der Streunerhunde von Bukarest beitragen (hierzu später mehr).

13873095_1365922600102343_8597268518294387100_n

MdEP Stefan B. Eck: „Was die Streunerhunde Rumänies betrifft, sehe ich endlich ein kleines Licht am Ende des Tunnels. Der Druck zeigt Wirkung… Für meine Arbeit bedeutet das, den eingeschlagenen politischen Weg fortzusetzen und den Kontakt zur der im kommenden Dezember neu gewählten Regierung zu suchen.“

 

 

 

Bericht aus Bukarest / 28.07.2016

13680058_1364786643549272_8674360580183900378_o

Schlag auf Schlag – direkt nach dem Treffen mit Premierminister Dacian Ciolos – ging es in den berüchtigten Shelter Mihăilești, in dem in den letzten Jahren zigtausende Streunerhunde auf lebensverachtende Art und Weise getötet wurden. Mihăilești ist ein Synonym für die rumänischen Hundemassaker; ein Shelter, den MdEP Eck schon lange mit eigenen Augen sehen wollte.

13668860_1364782786882991_5195810151343522623_o 13669411_1364787543549182_6521449013592152825_o 13662205_1364786513549285_3737779499627597020_o

Um dem überraschenden Besuch eines Abgeordneten des Europäischen Parlamentes – außerhalb der offiziellen Öffnungszeiten – noch mehr Nachdruck zu verleihen, hatte man zusätzlich einen Abgeordneten des Stadtrates von Bukarest (darüber später mehr) zu diesem Shelter bestellt. Durch das Erscheinen des EU-Abgeordneten Stefan Bernhard Eck in Begleitung eines Bukarester Stadtrates verunsichert (auch das zuvor stattgefundene Gespräch mit Premierrminister Ciolos wurde direkt erwähnt), wurde von den Angestellten der ASPA sowohl die Kontrolle des Shelters als auch das Fotografieren der gesamten Anlage widerspruchlos hingenommen.

13913819_1364787186882551_4417148474595786715_o 13603330_1364793193548617_1076704323353380218_o 13909117_1364787643549172_6305539841716083825_o

Fast gleichzeitig mit dem Beginn der Besichtigung fuhr ein ASPA-Transportwagen vor, der mit sichtlicher Nervosität von dem leitenden Anstellten der Anlage in den hinteren Teil des Shelters geschickt wurde. Ohne irgendwelche Einwände abzuwarten, folgten Stefan B. Eck, Claudiu Dumitriu und Sandra Gabriel dem Lieferwagen und wurden Zeuge, wie 12 eiserne Käfige mit Hunden entladen wurden. Vermutlich waren sie am Vormittag eingefangen worden. Mehrere Angestellte der ASPA untersuchten die Hunde mit einem Chip-Lesegerät und trugen das Einlieferungsdatum und den Fundort in eine Liste ein, bevor die Tiere in die winzigen (1,5 Quadratmeter) Zwinger ohne Auslaufmöglichkeit im Außenbereich des Shelters gesperrt wurden.

13680169_1364792530215350_2862930576419751485_o 13662091_1364791386882131_3376748388130841154_o 13698186_1364787140215889_6865488327243491_o

MdEP Eck bemängelte vor allem die Enge der Zwinger und die scharfkantigen Metall-Sichtblenden an einigen Käfigen, die zum Teil bereits angenagt waren und an denen sich die Hunde Verletzungen des Mundraumes und der Pfoten zugezogen haben können.

13717433_1364787263549210_3229955388488667360_o 13913649_1364787320215871_2729468865609709598_o

Beim Gespräch am Ende der Führung wurde dem EU-Abgeordneten durch die ASPA-Mitarbeiter des Shelters mitgeteilt, dass die Tötungen eingestellt und vorerst auch keine weiteren geplant seien. Die Hunde würden bis zur Adoption oder Rücknahme durch ihre Besitzer*innen im Shelter verbleiben. Rund hundert Hunde wären im letzten Monat vermittelt worden. Auch der rumänische Tierrechtler Claudiu Dumitriu erklärte, dass die Hunde in einem besseren Zustand seien als noch bei seinem letzten Kontrollbesuch vor rund zwei Monaten.

13667972_1364794090215194_8986694719988227864_o 13662350_1364794070215196_34497925443652456_o 13641068_1364787516882518_7456764709978957416_o

Man kann davon ausgehen, dass die Verantwortlichen in Mihăilești – insbesondere durch den Druck, dem sie durch die besondere Aufmerksamkeit eines EU-Abgeordneten (Vize-Präsident der überfraktionellen Intergroup on the Welfare and Conservation of Animals), der zuvor mit dem rumänischen Premierminister gesprochen hatte und mit dem Mandat seiner Fraktion (GUE/NGL) handelt – darauf achten werden, nicht erneut ins Fadenkreuz zu kommen.

13909088_1364792573548679_1977117386964540525_o 13653432_1364794093548527_6399535034034341233_o

 

 

 

Bericht aus Bukarest / 28.07.2016

13680321_1362870050407598_900623034235168419_o

Rumänische Streunerhunde – nach dem Treffen mit Premierminister Ciolos: Es wird sich etwas bewegen!

Wie bereits berichtet, fand am 28. Juli 2016 das wichtigste Treffen im Kampf für die Streunerhunde Rumäniens statt, auf das der EU-Abgeordnete Stefan Bernhard Eck seit rund zwei Jahren hingearbeitet hatte: ein Gespräch auf höchster politischer Ebene.

Der Termin wurde durch die freundliche Unterstützung des rumänischen Botschafters, seine Exzellenz Emil Hurezeanu, ermöglicht, nachdem Claudiu Dumitriu und Stefan B. Eck ihn letzte Woche in Berlin davon überzeugt hatten, dass dieses brisante Thema auf höchstmöglichem Niveau angesprochen werden müsse.

Das fast 40-minütige Vier-Augen-Gespräch, bei dem über das brutale und inakzeptable Populationsmanagement in Rumänien sehr offen diskutiert wurde, gestaltete sich zeitweilig schwierig, da Premierminister Ciolos nur noch eine kurze Periode im Amt ist; Ende November/Anfang Dezember finden in dem südost-europäischen Land Parlamentswahlen statt.

MdEP Stefan B. Eck äußerte gegenüber dem rumänischen Regierungschef dezidiert seine persönlichen Bedenken hinsichtlich der landesweiten Massentötungen von Streunerhunden. Er wies gleichzeitig darauf hin, dass auch eine Vielzahl seiner Kolleginnen und Kollegen im Europäischen Parlament – insbesondere die Mitglieder der überfraktionellen Intergroup on the Welfare and Conservation of Animals – der Vorgehensweise Rumäniens sehr kritisch gegenüberstehen. Der EU-Abgeordnete machte Premierminister Ciolos auch darauf aufmerksam, dass hunderttausende Tierfreund*innen in Europa empört sind und diese Empörung bereits zu einem immensen Imageverlust seines Landes geführt habe, was der Premierminister, der selbst Vegetarier ist, mit Sorge zur Kenntnis nahm.

Im Verlauf des Gespräches wurde die Problematik von verschiedenen Seiten beleuchtet, auch die Tatsache, dass seitens der rumänischen Tierschützer*innen wenig politisches Engagement zu erkennen ist und dementsprechend wenig Impulse seitens der politischen Parteien erfolgen, die zu konkreten Verbesserungen im Tierschutz führen. Das Problem unseriöser Tierschutz-NGOs, die sich durch das Populationsmanagement und an der Situation der rumänischen Streunerhunde insgesamt finanziell bereichern, wurde ebenso angesprochen wie die Tatsache, dass die rumänische Bevölkerung hinsichtlich der getroffenen Maßnahmen geteilte Meinungen habe und eine Spaltung durch die Mitte der Gesellschaft ginge: Ein Teil der Rumän*innen halte die Tötungen für erforderlich, der andere Teil wünsche sich tierfreundlichere Methoden, um der vielen Streunerhunde Herr zu werden.

Das rumänische Gesetz 258/2013, so Premierminister Ciolos, sei vergleichbar mit den Streunertier-Gesetzen in einigen anderen Ländern Europas. Seiner Ansicht stelle die Nichtumsetzung der einzelnen Regelungen und der Mindesttierschutzstandards in den öffentlichen Sheltern auf lokaler Ebene das größte Problem dar. Er habe sich aufgrund der seinem Büro durch Stefan Eck, Claudiu Dumitriu und Sandra Gabriel zusammengestellten Informationen mit den verschiedenen Fakten auseinandergesetzt und sicherte dem EU-Abgeordneten zu, dass dieses Thema von nun an auf seiner Agenda stünde, es angesichts der vielfältigen Probleme seines Landes natürlich nicht der Schwerpunkt seiner Arbeit sein könne.

MdEP Stefan B. Eck sprach insbesondere an, dass die Öffnungszeiten der Shelter den gesetzlichen Vorschriften entsprechen müssten, um die Adoption von Hunden und eine größere Transparenz zu ermöglichen. Des Weiteren sollten die bürokratischen Hürden für die Adoption herabgesetzt werden. Als wichtigster Punkt forderte der EU-Abgeordnete Eck die strikte Einhaltung aller Regularien, die das Wohlergehen der Tiere in den öffentlichen Sheltern sicherstellen soll. Dazu gehörten regelmäßige Kontrollen in enger Kooperation mit seriösen Tierschutz-NGO’s.

Die Ergebnisse des Gespräches auf den Punkt gebracht:

1. Die „Message“ ist definitiv bei Premierminister Dacian Ciolos angekommen.

2. Das Thema Streunerhunde wurde zur „Chefsache“ erklärt.

3. Als ersten Schritt wird der Premierminister seine Kontrollbehörden beauftragen, die Shelter hinsichtlich der Einhaltung der bestehenden Gesetze und Vorschriften zu überprüfen.

4. Die Einhaltung des Gesetzes 258/2013 und seiner Anwendungsvorschriften soll auf lokaler Ebene forciert werden.

Zum Abschluss des Gespräches machte der EU-Abgeordnete Stefan Bernhard Eck Premierminister Ciolos darauf aufmerksam, dass Rumänien den Empfehlungen der WHO und der OIE (catch-neuter-release or adopt) folgen sollte, um ein nachhaltiges und humanes Populationsmanagement zu garantieren.

Unter Berücksichtigung der politischen Realität kann man die Ergebnisse des Gespräches als Erfolg werten; sie stellen eine solide Basis für weitere Schritte zur Verbesserung der Lebenssituation rumänischer Straßenhunde dar.

 

 

 

Kurzmeldung aus Bukarest / 28.07.2016

13734894_1362551977106072_4679211986446483490_o

17 Stunden voller Einsatz…

Liebe Freundinnen und Freunde, Sympathisantinnen und Sympathisanten, Follower*innen meiner FB-Seite,

soeben sind Claudiu Dumitriu, meine Assistentin und ich wieder in unserer Unterkunft angekommen.

Ein anstrengender Tag von 17 Stunden liegt hinter uns. In den frühen Morgenstunden fand ein letztes strategisches Gespräch mit Claudiu Dumitriu als Vorbereitung für mein Treffen mit dem rumänischen Premierminister Dacian Ciolos statt.

Nach dem Treffen mit dem Premierminister Rumäniens ging es direkt weiter zu zwei Sheltern (Bragadiru und Mihailesti), im Anschluss fand ein längeres Meeting mit einem Stadtrat von Bukarest statt.

Ich bitte Euch alle um Verständnis, dass wir jetzt zu ausgepowert sind, um Euch über die Ereignisse des heutigen Tages, insbesondere über das Gespräch mit Dacian Ciolos, detailliert zu berichten.

Eine Information vorab: Premierminister Ciolos wird für die Streunerhunde Rumäniens aktiv werden.

Berichte folgen morgen auf dieser Seite.

Herzliche Grüße

Stefan Bernhard Eck

 

 

 

+++++ Live aus Rumänien / 28.07.2016 (9:15 Uhr, rumänische Zeit) +++++

13686660_1362090263818910_9163464004535268706_n

MdEP Stefan Bernhard Eck trifft den rumänischen Premierminister Dacian Ciolos

Der EU-Abgeordnete Stefan Bernhard Eck setzt große Hoffnung in das Vier-Augen-Gespräch mit dem rumänischen Premierminister Dacian Ciolos.

Dieses Treffen ist das erste Mal, dass das Thema rumänische Streunerhunde auf einer so hohen Ebene diskutiert wird und stellt einen wichtigen Schritt zur Änderung der dramatischen Situation der Straßenhunde Rumäniens dar.

Bitte unterstützt Stefan Eck mit Euren positiven Gedanken!

Foto: Stefan Bernhard Eck und Claudiu Dumitriu vor dem Eingang des Regierungssitzes.

 

 

 

Bericht aus Mangalia / 27.07.2016

13737602_1361759733851963_8060671890522477546_o 13613389_1361759360518667_4355233512441980257_o 13719746_1361759663851970_4959275326782501409_o 13698270_1361758887185381_203873053068609492_o

Nach dem Besuch des Public Shelters in Mangalia trafen sich MdEP Stefan Bernhard Eck und der rumänische Tierrechtler Claudiu Dumitriu mit Mirela Anastassia, einer sehr aktiven Tierschützerin, die gemeinsam mit einer Freundin zwei private Shelter betreibt und sich seit Jahren im Rahmen ihrer Möglichkeiten für die Streunerhunde Mangalias einsetzt.

13730919_1361759453851991_53104878342594333_o 13730947_1361759497185320_7935627814724303626_o 13735730_1361759403851996_5985533908732443921_o

Zu Beginn zeigte sie dem EU-Abgeordneten und dem rumänischen Tierrechtsaktivisten ihren privaten Shelter am Stadtrand von Mangalia, auf dem zurzeit 40 Hunde in mehreren Guppen gehalten werden. Mirela lässt alle „Neuzugänge“ medizinisch untersuchen und kastrieren. Daneben erhalten sie von der engagierten Tierschützerin viel Zuneigung, so dass bei keinem der Hunde ein aggressives Verhalten zu bemerken war. Man merkt, dass es ihnen gut geht, denn auch das Platzangebot ist mehr als ausreichend.

13738284_1361759293852007_1020452439758729028_o 13717253_1361759940518609_5874370993156232991_o

Nach einer kurzen Besichtigung fuhr man in Richtung des zweiten Shelters. Auf dem Weg dorthin wurde noch ein Stopp in der Nähe eines Sees eingelegt, wo mehrere Streunerhunde ihr festes Revier haben. Mirela bringt ihnen regelmäßig Futter.

13719514_1361760010518602_4341845949669216046_o 13698153_1361760393851897_4652422835946704462_o 13724090_1361759543851982_2605961216071597611_o

Auch in ihrem zweiten Shelter sah man, dass es den ca. 20 Hunden offensichtlich sehr gut geht; sie haben viel Platz zur Verfügung und können sich in überdachte Hütten zurückziehen, die zusätzlich mit einem Sonnenschutz versehen sind. Mirela berichtete, dass sie die meisten Hunde nach Deutschland vermittelt.

13724830_1361758943852042_7683567080521237924_o 13731796_1361760260518577_2027207468688900966_o

Bei der Rückfahrt nach Mangalia (Zentrum) entdeckte Mirela einen kleinen, sehr ängstlichen Hund am Rande der Landstraße. Da die Hunde an den Straßen kaum eine Chance haben, lange zu leben – sie werden überfahren oder von den Hundefängern aufgesammelt – hielt sie spontan an und fing den Hund ein, um ihm ein neues Zuhause in ihrem Shelter zu geben.

 

 

 

Bericht aus Mangalia (Rumänien) / 26.07.2016

13708228_1361500623877874_4687983778790956500_o

13669468_1361501310544472_8548946142459359245_o

 

13723885_1361500420544561_8123826992259003928_o

13724947_1361500670544536_8264648024384330311_o

Um sich ein eigenes Bild der dramatischen Situation der Hunde vor Ort zu machen, besuchten MdEP Stefan Bernhard Eck, eine seiner Assistentinnen (Sandra Gabriel) und der rumänische Tierrechtler Claudiu Dumitriu unangemeldet den Public Shelter von Mangalia.

13691141_1361500947211175_1213666137070680115_o (1)

13725016_1361500533877883_8142360199486246729_o

13731848_1361500577211212_7707941609779134801_o

 

Nach einer mehrstündigen Autofahrt, direkt nach der Landung auf dem internationalen Flughafen in Bukarest erreichte das Team die ca. 250 Kilometer entfernte Küstenstadt am Schwarzen Meer.

13691152_1361501013877835_1281060099686521233_o

13737638_1361500760544527_90699571030335487_o

13737600_1361500853877851_6818302649406728078_o

Gegen 17:00 Uhr stand man vor dem Tor des relativ kleinen städtischen Shelters. Der Angestellte der Anlage informierte umgehend seinen zuständigen Vorgesetzten, ein Veterinär-Techniker, der kurze Zeit später eintraf und einer Besichtigung zustimmte. Auf Nachfrage bekam man zur Antwort, der Bürgermeister sei nicht im Ort und seine Stellvertreter waren nicht geneigt, einen spontanen Termin am gleichen Tag wahrzunehmen.

13697998_1361501220544481_4266846088994903977_o 13701267_1361500487211221_3546322014563552944_o 13735755_1361501253877811_9179132313777840737_o

Im Public Shelter in Mangalia sind ca. 30 Gehege à 3 Quadratmeter vorhanden, in denen jeweils zwei Hunde untergebracht sind, in zwei größeren Gehegen (jeweils ca. 8 Quadratmeter), sind mehrere Hündinnen mit ihren Welpen. Die Anlage ist mit ca. 80 Streunerhunden komplett belegt. Die Gehege waren mit Wasser befeuchtet, was laut Aussage des Personals, mehrmals pro Tag als Maßnahme gegen die sengende Hitze, durchgeführt würde. Ein Drittel der Gehege hat ab Mittag keinen Schattenbereich, so dass die dort untergebrachten Hunde der Hitze schutzlos ausgeliefert sind und darunter offensichtlich sehr leiden.

13725008_1361500977211172_3129747803801339070_o 13701150_1361499377211332_2049792236640729324_o 13710671_1361500783877858_7430328798773802785_o

Alle Hunde waren äußerst freundlich, einige freuten sich über die Ablenkung, was man durch ihr Schwanzwedeln und ihre Annäherungsversuche erkennen konnte. Andere jedoch lagen lethargisch in den Gehegen und rührten sich kaum; sie scheinen ihren Lebenswillen bereits verloren zu haben.

13661886_1361501110544492_3372470571743256818_o 13731855_1361501063877830_2816331644645667201_o 13737700_1361500813877855_7112097223556473319_o

Der Veterinär-Techniker und Leiter des Shelters gab an, dass in Mangalia Hunde in der Regel nach einer offiziellen Beschwerde der Einwohner, vornehmlich von Hotel- und Restaurantbesitzern, die die Hunde als Belästigung empfänden, eingefangen und in den Shelter verbracht würden. Seinen Angaben zufolge würden die Hunde dort 30 Tage verbringen und – sofern sie nicht adoptiert würden – von einem Veterinär aus Bukarest, der auch für die ASPA arbeitet, getötet. Seit Januar 2016 bis heute seien 200 Hunde euthanasiert worden.

13717372_1361501143877822_5775950242611793667_o 13690993_1361500603877876_6784230670497494838_o 13691141_1361500947211175_1213666137070680115_o 13737494_1361501177211152_7050715812939045482_o

Fazit: Der unangemeldete Besuch diente einerseits dazu, sich ein eigenes Bild der Situation zu verschaffen, andererseits sollte Druck auf die Verantwortlichen, die städtischen Angestellten und den Leiter des Shelters, erzeugt werden, damit diese alles unternehmen, die Lebensumstände der Hunde zu verbessern.

 

 

 

+++++ Live aus Rumänien / 26.07.2016, 14.20 Uhr (deutsche Zeit) +++++

13691166_1360815810613022_7575926156501973627_o

MdEP Stefan Bernhard Eck in Rumänien angekommen.

Gemeinsam mit dem Tierrechtler Claudiu Dimitriu an einer Tankstelle ca. 100 km. von Bukarest entfernt und unterwegs zur ersten Aktion des Tages…

Weitere Berichte folgen in Kürze.

Auf dem Foto: Ein freundlicher Straßenhund, für den Änderungen der rumänischen Gesetze lebensrettend sein können…

 

 

 

Bericht aus Berlin / 21. und 22.07.2016

Für die rumänischen Streunerhunde: Treffen mit seiner Exzellenz, Botschafter Emil Hurezeanu

13692845_1359378220756781_7525883034627635388_o

Am 21. 07. 2016 reiste der EU-Abgeordnete Stefan Bernhard Eck nach Berlin, um sich am gleichen Tag noch mit dem rumänischen Tierrechtler Claudiu Dumitriu zu treffen, der durch seinen guten Kontakt zur rumänischen Botschaft in Berlin ein kurzfristig angesetztes Gespräch am 22.07.2016 mit Botschafter Emil Hurezeanu und dem EU-Abgeordneten Stefan Bernhard Eck avisieren konnte. Am Abend dieses ersten Tages in Berlin besprach man eingehend das weitere Vorgehen und die möglichen Resultate, die man durch ein Gespräch mit dem Botschafter erzielen könne. Gleichzeitig besprach man die Vorgehensweise des geplanten Rumänien-Besuches von Stefan Eck in der kommenden Woche.

Am Morgen des 22.07.2016 trafen sich der EU-Abgeordnete Eck, seine Assistentin, Claudiu Dumitriu und der Justiziar von PETA Deutschland, Krishna Singh, den man gebeten hatte, eine PETA-Petition mit rund 48.000 Unterschriften mitzubringen, um sie dem Botschafter auszuhändigen.

13754575_1359378150756788_8679989791044658948_n

Die „Delegation der Tierrechtler“ wurde von dem sympathischen Botschafter aufs herzlichste empfangen und die geführten Gespräche verliefen sehr positiv. Seine Exzellenz, Botschafter Emil Hurezeanu, gab zu verstehen, dass auch er sich einen zielführenden Dialog zu dem Thema des rumänischen Populationsmanagements von Streuner-Hunden wünsche. Es sei ihm bewusst, dass dieses Thema zu einem Image-Schaden seines Landes bei Tierfreund*innen geführt habe.

Als ihm der EU-Abgeordnete Stefan B. Eck erklärte, dass seitens der überfraktionellen Intergroup on the Welfare and Conservation of Animals mehrfach um einen Gesprächstermin in dieser Angelegenheit mit Präsident Klaus Iohannis und Premierminister Dacian Ciolos gebeten wurde, jedoch kein Treffen zustande gekommen war und in der kommenden Woche MdEP Eck in Bukarest sei, machte er kurzentschlossen den Vorschlag, sich noch am gleichen Tag für ein Treffen mit dem Premierminister durch ein persönliches Telefonat einzusetzen.

Zum Abschluss der Gespräche wurde dem Botschafter die PETA-Petition überreicht.

Am Nachmittag – MdEP Stefan Bernhard Eck war bereits auf dem Rückflug nach Frankfurt – traf sich Claudiu Dumitriu nochmals zu einem persönlichen Gespräch mit dem rumänischen Botschafter, der ihm dann die Nachricht für den EU-Abgeordneten Eck übermittelte, dass Premierminister Dacian Ciolos sich bereit erklärt habe, ihn zu einem Vier-Augen-Gespräch in der kommenden Woche in Bukarest zu empfangen. Der genaue Gesprächstermin werde Anfang der Woche bekanntgegeben.

Man darf also gespannt sein, was bei diesem Gespräch herauskommen wird….
Stefan Eck: „Allein, dass ein solches Treffen mit Premierminister Ciolos zustande kommt, werte ich als einen großen, persönlichen Erfolg, denn einen Dialog auf dieser hohen politischen Ebene hat es zuvor noch nicht gegeben.“

‪#‎Rumänien‬ ‪#‎Streunerhunde‬ ‪#‎Hunde‬ ‪#‎Europa‬ ‪#‎Romania‬ ‪#‎PETA‬

 

 

Eilmeldung aus Berlin / 22.07.2016

ERFOLG: MdEP Stefan B. Eck trifft nächste Woche Rumäniens Premierminister Dacian Ciolos in Bukarest!

13754162_1357953394232597_2809575703820194405_n

Am Vormittag des 22. Juli 2016 fand ein Treffen in der rumänischen Botschaft in Berlin mit dem Botschafter Herrn Emil Hurezeanu und dem EU-Abgeordneten Stefan Bernhard Eck, dem rumänischen Tierrrechtler Claudiu Dumitriu und dem Justiziar der Tierrechtsorganisation PETA Deutschland, Krishna Singh, statt.

In dem einstündigen Gespräch brachte MdEP Stefan B. Eck den Wunsch seiner Fraktion GUE/NGL, der „Intergroup on the Welfare and Conservation of Animals“ und hunderttausender Bürgerinnen und Bürger Europas zum Ausdruck, die fortwährenden Tötungen von Streunerhunden in Rumänien zu beenden, die zu einem erheblichen Imageschaden für das südosteuropäische Land geführt haben.

Gleichzeitig bat der EU-Abgeordnete Eck den Botschafter, sich im Rahmen seiner Möglichkeiten für ein baldiges Treffen mit dem rumänischen Premierminister Dacian Ciolos einzusetzen.

Botschafter Hurezeanu, der in Rumänien als Volksheld verehrt wird (er hatte unter Einsatz seines Lebens gegen die Ceaușescu-Diktatur gekämpft) sicherte spontan seine Unterstützung zu.

Gegen 17:00 Uhr erhielt MdEP Stefan B. Eck von Claudiu Dumitriutelefonisch die Nachricht, dass Premierminister Dacian Ciolos in der kommenden Woche zu einem „Vier-Augen-Gespräch“ mit ihm in Bukarest bereit sei!

Zum Abschied überreichte der PETA-Vertreter, Krishna Singh, Botschafter Emil Hurezeanu eine Petition mit mehr als 47.000 Unterschriften von Bürger*innen aus Deutschland, die sich dezidiert für ein Ende der Hundemorde in Rumänien aussprechen.

MdEP Stefan Bernhard Eck: „Ich sehe dem Gespräch mit Premierminister Ciolos mit großer Hoffnung entgegen und werde alles versuchen, um ihn davon zu überzeugen, dass ein nachhaltiges, kostengünstiges und humanes Populationsmanagement auch ohne Tötungen von Streunertieren möglich ist!“

Ein detaillierter Bericht über das Treffen mit Botschafter Hurezeanu erfolgt in Kürze auf dieser Seite.

‪#‎Rumänien‬ ‪#‎Tierschutz‬ ‪#‎Europa‬ ‪#‎Straßenhunde‬ ‪#‎Streunerhunde‬ ‪#‎Strays‬

 

 

 

Kurzmeldung / 20.07.2016

Wieder gemeinsam unterwegs für die rumänischen Streunerhunde!

13692711_1355749607786309_2580843108219196371_n

Der EU-Abgeordnete Stefan Bernhard Eck und der rumänische Tierrechtler Claudiu Dumitriu werden für die Streunerhunde Rumäniens am 21.07.2016 und 22.07.2016 wieder gemeinsam in Aktion sein.

Drückt die Daumen, dass das Vorhaben der beiden ein Erfolg wird!

Mehr darüber in Kürze hier auf dieser Seite.

‪#‎Rumänien‬ ‪#‎Streunerhunde‬ ‪#‎Hunde‬ ‪#‎Tierschutz‬ ‪#‎Romania‬ ‪#‎Straydogs‬

 

 

 

Rumäniens Streunerhunde: „Da muss die Kommission ran“

Im Anschluss der Konferenz der „EU Dog and Cat Alliance“ am 01.06.2016, richtete der EU-Abgeordnete Stefan B. Eck einen eindringlichen Appell an den Vertreter der EU-Kommission, Dr. Alf-Eckbert Füssel, stellvertretender Referatsleiter, Generaldirektion für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (DG Sante), endlich die Hundemassaker in Rumänien zu beenden. Dabei sprach er unter anderem die untragbaren Zustände und die ausufernde Korruption bis in die höchsten Kreise der Politik an.

MdEP Eck: „Ich war in den Sheltern drin! Das ist ein Millionengeschäft und da fließt immer noch das Geld.“

 

 

„This is not a way to deal with stray dogs.“

MdEP Stefan B. Eck prangert gegenüber dem Vertreter der EU-Kommission, Dr. Alf-Eckbert Füssel, stellvertretender Referatsleiter der Generaldirektion für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (DG Santé) erneut die Hundetötungen in Rumänien an.

Kurzer Ausschnitt in englischer Sprache.

 

Kurzmeldung aus Brüssel / 01.06.2016

Erneuter Vorstoß für rumänische Hunde bei Konferenz im EU-Parlament

13346292_1320565687971368_4857666062567529106_o

Am 01.06.2016 fand im EU-Parlament in Brüssel eine Konferenz zum Thema „Kommerzieller Handel mit Hunden und Katzen“ statt.

Dieses Event wurde veranstaltet von der „EU Dog and Cat Alliance“ und dem Magazin „The Parliament“, Gastgeber war MdEP Daniel Dalton (Conservative Party, UK).

Nach einer kurzen Einführung wurden verschiedene, themenbezogene Problemfelder durch Dr. Paula Boyden für die „EU Dog & Cat Alliance“ abgearbeitet.

13346386_1320566644637939_8580240936024535310_o

Danach kam der Vertreter der EU-Kommission, Dr. Alf-Eckbert Füssel, stellvertretender Referatsleiter, Generaldirektion für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (DG Sante) zu Wort.

Der EU-Abgeordnete Stefan Bernhard Eck nutzte die Gelegenheit, um das Thema Streunerhunde in Rumänien erneut anzusprechen und auf die untragbaren Zustände und die ausufernde Korruption im
Zusammenhang mit dem dortigen Streunerhunde-Management hinzuweisen.

13305131_1320565997971337_3758286966693882071_o

Ein Video seiner Frage und der darauffolgenden Antwort sowie ein anschließendes Gespräch mit Dr. Füssel folgt in Kürze.

‪#‎Parliamag‬ ‪#‎EUdogsandcats‬ ‪#‎EUpetwelfare‬ ‪#‎EU‬

 

Kurzmeldung aus Brüssel / 16.03.2016

Rumänische Streunerhunde

„Frau Botschafterin, der Ruf Ihres Landes steht auf dem Spiel!“

Am Rande eines Events zum Thema „We are what we eat“ der EU-Abgeordneten Daciana Sarbu, der Ehefrau des ehemaligen rumänischen Premierminisers Victor Ponta, sprach MdEP Stefan Bernhard Eck mit einigen anwesenden rumänischen Gästen, darunter auch mit der rumänischen Botschafterin in Belgien über das Thema der Hundemassaker an. Er erklärte ihr während des Gespräches, dass die fortgesetzten Hundetötungen dem Ruf ihres Landes immens schaden und dass es höchste Zeit sei, zu einer humanen Reduzierung der Streunerhunde durch ein flächendeckendes Kastrationsprogramm überzugehen, um nicht noch den Rest des Ansehens dieses südosteuropäischen Landes zu verspielen.

MdEP Eck sprach auch die Abgeordnete Daciana Sarbu auf die Streuner an, da sie für das Thema Tierschutz anscheinend zugänglich ist (in ihrem Event ging es um die negativen Auswirkungen von Zucker- und Fleischkonsum). Daciana Sarbu und Stefan B. Eck vereinbarten, sich in Kürze erneut zu treffen und eingehender über das brisante Thema zu reden.
Stefan Bernhard Eck: „Jede Chance nutzen, nichts unversucht lassen, bis die Hundetötungen aufhören! Ich kämpfe weiter…“

MdEP Stefan Eck und die Botschafterin Rumäniens (Vertretung Belgien)

MdEP Stefan Eck und die Botschafterin Rumäniens (Vertretung Belgien)

MdEP Daciana Sarbu während des Events "We are what we eat"

MdEP Daciana Sarbu während des Events „We are what we eat“

Newsflash / 19.02.2016

Keine Reaktion von Staatspräsident Klaus Iohannis, aber der Kampf für die rumänischen Streunerhunde geht weiter!

Bemühungen um Gesprächstermin mit Premierminister Dacian Ciolos

Die „Intergroup“ wurde zuerst mit dem Vorwand eines vollen Terminkalenders hingehalten, dann mit Staatspräsident Iohnannis Mitarbeiter Moraru abgespeist und schließlich – wahrscheinlich, weil man seitens des rumänischen Präsidenten ohnehin kein persönliches Treffen in Erwägung gezogen hatte – an das rumänische Landwirtschaftsministerium verwiesen.

All unsere Bemühungen, ein Gespräch zwischen Staatspräsident Iohannis und einer Delegation der Intergroup on the Welfare and Conservation of Animals zu vereinbaren, blieben erfolglos. Präsident Klaus Iohannis reagiert nicht, wenn es um das Schicksal der Streunerhunde Rumäniens geht!

Der Kampf für die Streuner muss weitergehen und wenn der Staatspräsident nicht reagiert, dann reagiert vielleicht der Übergangspremierminister.

Deshalb machte die Intergroup on the Welfare and Conservation of Animals unter der Federführung des EU-Abgeordneten Stefan B. Eck und seines Teams einen neuen Vorstoß. In einem Brief wendet sich nun die „Intergroup for Animals“ an den Premierminister und früheren EU-Agrarkommissar, Dacian Ciolos, ein ehrenwerter und reformfreudiger Politiker, der nicht der alten korruptionsbelasteten politischen Klasse Rumäniens angehört und sich als parteiloser Übergangspremier als das Sprachrohr der Zivilgesellschaft betrachtet.

In dem Schreiben wird sowohl das derzeitige inakzeptable Populationsmanagement „Catch& Kill“ angesprochen und auf die nachhaltige und humane Methode „Catch-Neuter-Release“ hingewiesen, als auch auf das gesundheitliche Risiko für die Bevölkerung aufmerksam gemacht, das dadurch entstanden ist, dass eine flächendeckende Impfung der Hundepopulation Rumäniens nicht durchgeführt wurde.

Abschließend bittet die „Intergroup“ mit diesem Schreiben Premierminister Dacian Ciolos um einen möglichst zeitnahen Termin für ein Treffen in Bukarest.

Es bleibt zu hoffen, dass Dician Ciolos unsere Bitte nicht ausschlagen wird, damit die Mitglieder der Delegation endlich die Möglichkeit haben, dem Premierminister ihre Sichtweise und die eines Großteils der Abgeordneten des Europäischen Parlamentes mitzuteilen.

„Wir versuchen weiter, Druck auszuüben“, so MdEP Stefan Bernhard Eck, „die Streunerhunde brauchen uns und wir werden nicht aufgeben!“.

Brief Ciolos für FB

Kurzbericht aus Brüssel / 17.02.2016

Im Fokus: Rumänische Streunerhunde und Mastkaninchen

Treffen mit dem Präsidenten der FVE, Rafael Laguens, und Jan Vaarten (Geschäftsführer FVE)

Am 17.02.2016 traf sich der EU-Abgeordnete Stefan Bernhard Eck zu einem seit mehreren Monaten angesetzten Gedankenaustausch mit dem Präsidenten der Föderation der Tierärzte in Europa (FVE) und dem Geschäftsführer der FVE, Jan Vaarten, um mit ihnen über die Situation der rumänischen Streunerhunde, über die fehlende Gesetzgebung für die Kaninchenmast und über veterinärmedizinische Kontrollen in Schlachthäusern usw. zu sprechen.

Der Föderationspräsident Laguens berichtete, dass die FVE das „One Health Konzept“ verfolge, wonach der Tierschutz maßgeblich für die Gesundheit von Mensch und Tier verantwortlich ist.

Zum Thema Straßenhunde in Rumänien erklärte Rafael Laguens, dass die FVE ein Strategiepapier zum Hundepopulationsmanagement erstellt habe. Auch die FVE spricht sich klar für das „Cath-Neuter-Release- Verfahren“ aus und versprach – auch im Hinblick auf die bekannteTollwutproblematik in Rumänien – sich für eine Verbesserung der Situation der Streunerhunde in dem südosteuropäischen Land einzusetzen.

Rafael Laguens sicherte dem EU-Abgeordneten Stefan B. Eck zu, seine Kontakte zu nutzen und auf den rumänischen Veterinärverband hinsichtlich der Streunerhunde einzuwirken.

Im Anschluss wurde über die fehlende EU-Gesetzgebung für die Haltung von Mastkaninchen gesprochen. Die beiden FVE-Vertreter gaben zu, dass die zurzeit verwendeten Batteriekäfige und ähnliche Haltungssysteme in keiner Weise mit einem konsequenten Tierschutz vereinbar sind und den permanenten Einsatz von Antibiotika erforderlich machen. Rafael Laguens und Jan Vaarten bekundeten dem EU-Abgeordneten ihre volle Unterstützung für eine verbindliche und artspezifische Gesetzgebung für Mindeststandards in der Kaninchenmast. Sie hoben hervor, dass sich auch das Konsumverhalten der Verbraucher*innen ändern müsse, denn billiges Kaninchenfleisch und artgerechte Haltungsbedingungen schließen sich aus.

Aufgrund fehlender Zeit – MdEP Stefan Bernhard Eck musste zu einer Abstimmung im Umweltausschuss – kam man nicht mehr dazu, dezidiert über die amtliche Kontrollen in Schlachthäusern zu sprechen.

Insgesamt war dieser Gedankenaustausch sehr positiv und man verabredete, dass weitere Treffen folgen werden.

Laguens für FB

Bericht aus Straßburg / 03.02.2016

Kommission und Parlament diskutieren über Heimtierregistrierung

Am 04.02.2016 fand im EU-Parlament in Straßburg eine für den Tierschutz äußerst wichtige Debatte statt – es ging um die Registrierung von Heimtieren und um Registrierungssysteme in den Mitgliedstaaten der Europäischen Union.

Da MdEP Stefan Bernhard Eck als Mitglied einer Delegation der GUE/NGL schon seit einigen Wochen eine politische Informationsreise bezüglich der Situation der Flüchtlinge auf Lesbos geplant hatte und der Hinflug für den 03.02.2016 um 13.25 Uhr bereits gebucht war, übertrug er seine Redezeit zu diesem unerwarteten Statement der Kommission mit anschließender Debatte und folgender Resolution (voraussichtlich in 4 bis 6 Wochen) seinen Kolleginnen Anja Hazekamp und Gabi Zimmer und bat vor allem die Fraktionsvorsitzende Gabi Zimmer, sich engagiert für die Tiere einzusetzen, da er selbst nicht an der Plenardebatte teilnehmen kann.

Stefan Eck und Parlament Heimtiere

Newsflash aus Brüssel / 28.01.2016

Erfolg: Heimtiere auf der Parlamentsagenda!

Im Hinblick auf die für nächsten Donnerstag in Straßburg angesetzte Debatte zum Thema „europaweite Registrierung von Heimtieren“ musste MdEP Stefan B. Eck im Hintergrund einige „Strippen ziehen“, denn anfänglich war beschlossen worden, dass zu diesem Tagesordnungspunkt keine Debatte vorgesehen sei und lediglich eine Erklärung der EU-Kommission abgegeben wird.

Deshalb hat auch die Fraktion GUE/NGL die Forderung der EPP (basierend auf den Empfehlungen von Dr. Renate Sommer, CDU) für eine Resolution unterstützt, durch die dem für Tierfreund*innen wichtigen Thema – es betrifft indirekt auch die Streunerhunde Europas – mehr Gewicht beigemessen wird.

Resultat: Die Konferenz der Präsident*innen hat nun beschlossen, diesen Punkt in der kommenden Sitzungswoche in Straßburg zu behandeln und eine Debatte dazu abzuhalten.

Stefan Bernhard Eck eilt im EU-Parlament offenbar ein Ruf voraus, wenn es um Tierschutz und Tierrechte geht: Nach der positiven Entscheidung bedankte sich ein Mitarbeiter der Eurogroup for Animals bei ihm mit den Worten: „Mr. Eck, you are a legend!“

Stefan Eck im Parlament

Newsflash / 25.12.2015

Für die (Streuner-) Tiere: Termin mit Dr. Rafael Laguens, dem neuen Präsidenten der FVE

Am 12.11.2015 trafen sich am Rande der Konferenz „Welfare of Dogs and Cats Involved in Commercial Practices“ (dort ging es um Verbesserungen der Vorschriften für den Handel von Hunden und Katzen in der Europäischen Union) der EU-Abgeordnete Stefan Bernhard Eck und Dr. Rafael Laguens, der neue Präsident des „Verbandes europäischer Veterinäre“ (Federation of Veterinarians in Europe, kurz FVE) zu einem Gespräch unter vier Augen, bei dem der Tierrechtler und EU-Abgeordnete Eck insbesondere auf die untragbaren Verhältnisse hinsichtlich der Behandlung der Streunertiere in Rumänien einging und Herrn Laguens bat, über den FVE Einfluss auf die rumänischen Kolleginnen und Kollegen zu nehmen.

Der aus Spanien stammende neue Präsident der FVE ließ dem Büro Eck in einem Schreiben inzwischen mitteilen, dass er sich gerne mit MdEP Stefan B. Eck Mitte Februar in Brüssel über Tierschutz im Allgemeinen und die Auswirkungen von TTIP auf den europäischen Tierschutz, Tiergesundheit sowie veterinärmedizinische Kontrollen (bei diesem Report ist Stefan Eck Schattenberichterstatter) austauschen möchte.

Selbstverständlich wird bei diesem Gespräch der EU-Abgeordnete Stefan Bernhard Eck wieder das Thema rumänische Streunerhunde ansprechen, ebenso die im November erfolgte Petition dreier Organisationen (Occupy for Animals, Starromania, Combaterea Abuzurilor/Alliance against Abuses), die zum „Sturm gegen Brüssel“ mittels einer Petition an die FVE aufgerufen hatten.

Für Stefan Eck ist das Thema Streunerhunde so lange nicht vom Tisch, bis eine gesamteuropäische Lösung für alle Straßentiere durch verbindliche Gesetze erreicht wurde, denn nur eine politische Lösung kann das unendliche Leid der Streunertiere beenden.

Laguens

Kurzmeldung aus Straßburg / 17.12.2015

Interview mit EU-Reporter Peter von Kohl über Tierschutzthemen

Am letzten Tag der Plenarwoche im EU-Parlament in Straßburg stand MdEP Stefan Bernhard Eck Peter von Kohl für ein langes Video-Interview zur Verfügung, in dem es nicht um ein Einzelthema ging, sondern der EU-Reporter im Rückblick die Arbeit des EU-Abgeordneten hinsichtlich Tierschutz im Ganzen beleuchtete.

In dem Interview wurde natürlich auch auf die rumänischen Streunerhunde und die diesbezüglichen Pläne des Abgeordneten Eck eingegangen sowie auf die Arbeit der Intergroup for the Welfare and Conservation of Animals, deren Mitgliederzahl sich innerhalb der letzten 1,5 Jahre verfünffacht hat.

Etliche andere Tierschutzthemen wie beispielsweise die tierquälerische Massentierhaltung wurden ebenfalls in dem etwa 20-minütigen Interview angesprochen, das in Kürze online gestellt werden soll und im Anschluss auf dieser Webseite zu sehen sein wird.

Interview für HP

Statement / 04.12.2015

Faktencheck: Hundekiller Razvan Bancescu nicht mehr ASPA-Projektleiter

Bereits vor ein paar Wochen erreichte mich die Facebook-Nachricht, dass Razvan Bancescu, verantwortlich für das Einfangen und brutale Töten von tausenden Streunerhunden in Rumänien, nicht mehr der ASPA-Projektleiter sei. Da mir keine Presseberichterstattung oder andere gesicherte Informationen vorlagen, hatte ich vorerst von einem abschließenden Statement abgesehen.

Die Amtsenthebung Razvan Bancescus wurde mir heute von Claudiu Dumitriu verifiziert.

Der rumänische Tierschützer wies in unserem Telefongespräch darauf hin, dass seit meiner bzw. unserer persönlichen Intervention im Stadtrat von Bukarest am 02.02.2015, über die am gleichen Tage im rumänischen Fernsehen und am folgenden Tage in der Presse berichtet wurde, Razvan Bancescu vollständig in die „Versenkung“ abgetaucht war und es weder weitere TV- noch Pressemeldungen über ihn oder seine Funktion in der ASPA gegeben hätte.

Rückblickend ist also zu konstatieren, dass diese gewagte Aktion (ohne vorherige Anmeldung vor dem Bukarester Stadtrat zu erscheinen und von dem in die Hundetötungen involvierten Oberbürgermeister Oprescu die Amtsenthebung des ASPA-Projektleiters vehement einzufordern) als großer Erfolg verbucht werden kann.

Zwischenzeitlich ist auch Sorin Oprescu wegen Korruptionsverdacht des Amtes enthoben worden (zeitweilig saß er in Untersuchungshaft) und auch Premierminister Victor Ponta, unter dessen Regierung die Tragödie der Massentötungen von Streunerhunden begann und er somit Verantwortung trägt, trat zurück. Der Grund: die ausufernde Korruption in seinem Land und ein Brand mit etlichen Todesopfern in einer Diskothek in Bukarest, die die gesetzlichen Feuerschutzmaßnahmen vollständig außer Acht gelassen hatten.

Alle drei Herren standen auf meiner „schwarzen Liste“ und ich kann nun abschließend vermelden: „Mission accomplished“!

Aber um es vorwegzunehmen – weitere „Missionen“ zur Rettung der Streunertiere werden folgen!

Stefan Bernhard Eck

razvan

Razvan 2

Razvan 1

Kurzbericht aus Brüssel / 04.12.2015

Rumänische Streunerhunde: Strategiegespräch mit „Vier Pfoten“

Am 04.12.2015 trafen sich der EU-Abgeordnete Stefan Bernhard Eck und Pierre Sultana (Director of the European Policy Office, Vier Pfoten) zu einem intensiven Strategiegespräch über Streunertiere – insbesondere über die Streunerhunde Rumäniens, die nach wie vor von der ASPA, der staatlichen Hundefängermafia, auf brutalste Art und Weise getötet werden.

MdEP Eck erläuterte in dem vertraulichen Gespräch detailliert die bereits angelaufenen Schritte der Intergroup on the Welfare and Conservation of Animals, deren Vizepräsident er ist.

Aufgrund der aktuellen Situation in Rumänien haben sich neue Möglichkeiten ergeben, sowohl auf EU-Ebene als auch auf nationaler Ebene den Druck auf die verantwortlichen Politiker/innen noch einmal zu erhöhen.

Der EU-Abgeordnete Stefan Eck konnte dem Vertreter von Vier Pfoten bekannt geben, dass im Januar 2016 ein erneutes Treffen mit EU-Kommissar Vytenis Andriukaitis stattfinden wird.

Auch wird an der Vorbereitung einer Reise einer mehrköpfigen Delegation von Mitgliedern der „Intergroup for Animals“ nach Bukarest unter Hochdruck gearbeitet. Außerdem ist ein zeitnahes mit dem Präsidenten des europäischen Veterinärbehörde „Federation of Veterinarians in Europe“ (FVE) geplant, um über diesen Kanal auf die fragwürdige Praxis der Registrierung von Hunden in Rumänien und die mangelhafte Tollwutvorsorge des rumänischen Veterinärverbandes aufmerksam zu machen.

Daneben sollen die Gespräche mit der Kommission hinsichtlich eines Heimtierschutzgesetzes weiter intensiviert werden.

Stefan B. Eck sicherte Vier Pfoten seine volle Unterstützung im Kampf gegen die abscheulichen Massaker an Straßentieren zu – nicht nur in Rumänien, sondern auch hinsichtlich der Projekte der Organisation in Südost-Asien, wofür ein weiteres Treffen Mitte Januar beschlossen wurde.

„An der Situation der Streunerhunde in Rumänien und anderen Ländern Europas muss sich im Jahr 2016 endlich etwas ändern – ich werde auf jeden Fall weiterhin meinen Einfluss als EU-Abgeordneter und Vizepräsident der „Intergroup“ dafür nutzen“, so der EU-Abgeordnete Stefan Eck abschließend.

4 Pfoten

Bericht aus Brüssel / 12.11.2015

Konferenz zum Thema Handel mit Hunden und Katzen

MEP Stefan B. Eck und Tierschützer Claudiu Dumitriu auf der Konferenz „Welfare of Dogs and Cats Involved in Commercial Practices“

Am 12.11.2015 nahmen der EU-Abgeordnete Stefan Bernhard Eck und der rumänische Tierschutzaktivist Claudiu Dumitriu an einer Konferenz in der Landesvertretung von Baden-Württemberg in Brüssel teil. In der Konferenz ging es um Verbesserungen der Vorschriften für den Handel von Hunden und Katzen in der Europäischen Union.

Unter den zahlreichen Referenten/innen befanden sich Dr. Andrea Gavinelli von der Europäischen Kommission (DG Sante, Head of Unit G3 Animal Welfare), Dr. Rafael Laguens, der neue Präsident der Federation of Veterinarians in Europe (FVE), Philip McCreight (Geschäftsführer TASSO e.V.), MdEP Janusz Wojciechowski, Präsident der Intergroup on the Welfare and Conservation of Animals und viele weitere.

Der EU-Abgeordnete Wojciechowski hob in seinem Redebeitrag das Problem des rumänischen Straßenhundepopulationsmanagement hervor und wies auf die Aktivitäten für die Streunerhunde Rumäniens seines Parlamentskollegen und Vizepräsidenten der Intergroup for Animals, Stefan B. Eck, hin.

MEP Stefan Bernhard Eck und Claudiu Dumitriu nutzten die Gelegenheit, um die inakzeptablen Massentötungen der rumänischen Straßenhunde am Rande der Konferenz mit verschiedenen Teilnehmern/innen zu thematisieren.

Claudiu Dumitriu ging in einer Wortmeldung auf die sehr schlechten Ergebnisse der obligatorischen Registrierungspflicht in Rumänien ein, die dadurch entstanden sind, dass einerseits eine Interessensgruppe (ein Teil der Veterinäre/innen Rumäniens) sich persönlich bereichern will und andererseits, das für einen Großteil der rumänischen Hundebesitzer/innen die Registrierung aus finanziellen Gründen unmöglich ist.

Während der Konferenz attackierte Stefan Eck den Vertreter der irländischen Veterinäre, Michael Sheahan, der das irländische Tierschutzgesetz als „vorbildlich“ bezeichnete, obwohl es immer noch tierquälerische Windhunderennen, legale „Hasen-Hatz“, bei der jedes Jahr bis zu 8000 eingefangene Wildhasen zur Belustigung von Zuschauern/innen zu Tode gehetzt werden und die Tötungen von Streunerhunden in den berüchtigten „Dog-Pounds“ gibt.

Der EU-Abgeordnete Stefan Bernhard Eck inmitten der Zuhörer/innen

Der EU-Abgeordnete Stefan Bernhard Eck inmitten der Zuhörer/innen

Die Konferenz zum Thema „Welfare of Dogs and Cats Involved in Commercial Practices“ ist gut besucht

Die Konferenz zum Thema „Welfare of Dogs and Cats Involved in Commercial Practices“ ist gut besucht