Weitere Bereiche des Tierschutzes

Kurzmeldung aus Bühl / 20.05.2017

Unter veganen Spitzenköchen

Am 20.05.2017 fand in Bühl am Johannesplatz, im „Vegan cuisine by Timo Franke“ ein veganes Angrillen mit einem „All You Can Eat-Grill Buffet“ statt, bei dem die bekannten Vegan-Köche und Buchautoren, Vegan Chef Stefano Vicinoadio und Björn Moschinski, zusammen mit Timo Franke am Herd bzw. Grill standen.

Der EU-Abgeordnete Stefan Bernhard Eck, der von 13:00 Uhr bis 18:00 Uhr an der Demonstration gegen das Tierversuchslabor Niederhausbergen in Straßburg teilgenommen hatte, nutze die Gelegenheit, um in Bühl, das nicht allzu weit von Straßburg entfernt ist, den drei Spitzenküchen beim Grillen über die Schulter zu schauen und sich im Anschluss das Grill-Menü munden zu lassen.

Erfreut war der EU-Abgeordnete, dass er für einige der Gäste kein Unbekannter war und man ihm für seine weitere parlamentarische Arbeit die Daumen drückte. Natürlich wurden sowohl die neu eingetroffenen Rezeptbroschüren als auch die Kaninchen-Flugblätter in Form einer großen Postkarte zum Abschied verteilt.

MdEP Stefan B. Eck freut sich schon jetzt auf einen nächsten Besuch im „Vegan cuisine by Timo Franke“, denn es hat fantastisch geschmeckt. Vielleicht lässt es sich arrangieren, dass die drei Vegan-Köche im nächsten Jahr vor dem EU-Parlament bei einem „Brussels-Vegan-Foodfestival“ ihre Kunst zum Besten geben…

#WBdTierschutz #Vegan #Veganismus

 

 

 

Rede Stefan B. Eck beim 2. Stuttgarter Tierschutztag der „Union für Tiere in Not“

„Lasst sie uns aus den Käfigen holen, egal, ob es Hunde, Kaninchen oder Schweine sind. Im Leiden sind sie alle gleich…“

„Wir verzehren Tier-Produkte – während wir den Hund oder die Katze streicheln…“

Am 13.05.2017 hielt der EU-Abgeordnete Stefan Bernhard Eck auf Einladung der Initiative „Union für Tiere in Not“ auf dem Marktplatz in Stuttgart eine Rede.

Zu Beginn ging MdEP Eck kurz auf die Situation der Streunerhunde in Rumänien ein und rief zu einer neuen Strategie auf, da die politisch Verantwortlichen nach wie vor nicht bereit sind, ihr tierfeindliches Populationsmanagement zu reformieren und die Massentötungen zu einzustellen.

Danach sprach er das Thema Karnismus an – also die Problematik, warum wir die einen Tiere streicheln und retten und die anderen ausbeuten und töten. Abschließend gab er den anwesenden Tierfreund*innen Hintergrundinformationen über seinen Initiativ-Bericht „Mindeststandards zum Schutz von Kaninchen in der Landwirtschaft“ und über die aktuelle Entwicklungen in diesem Zusammenhang.

#WBdTierschutz #Hunde #Straßenhunde #Kaninchen #Karnismus#Vegetarismus #Massentierhaltung #Tierschutz #Europa

 

 

 

Bericht vom 2. Stuttgarter Tierschutztag / 13.05.2017

Gerne war MdEP Stefan Bernhard Eck der Einladung der Organisator*innen des 2. Stuttgarter Tierschutztags, der Initiative „Union für Tiere in Not“, am 13. Mai 2017 gefolgt und nach Stuttgart gekommen.

Zu Beginn der Veranstaltung zog ein kleiner Demonstrationszug durch die Stuttgarter Innenstadt, um allen Tieren eine laute Stimme zu geben.

Aufgrund der geringen Anzahl der Teilnehmer*innen (ca. 50 Personen) hatten der EU-Abgeordnete und sein Stand-Team mehr Zeit für ausführliche Gespräche mit interessierten Passant*innen und den Tierschutzfreund*innen, die man von vergangenen Veranstaltungen her kannte.

Erfreulicherweise konnten bei dieser Gelegenheit über 12.000 „Kaninchen-Flugblätter“ (Postkarte, DIN A5-Format) und hunderte vegane Kochbroschüren verteilt werden, denn die meisten NGOs, die mit eigenem Info-Stand beim 2. Stuttgarter Tierschutztag vertreten waren, nahmen das Info-Material gleich kistenweise zum späteren Verteilen mit.

Zu Beginn seiner im Vorfeld angekündigten Rede ging der EU-Abgeordnete kurz auf die Situation der Streunerhunde in Rumänien ein und rief zu einer neuen Strategie auf, da die politisch Verantwortlichen nach wie vor nicht bereit sind, ihr tierfeindliches Populationsmanagement zu reformieren und die Massentötungen zu einzustellen.

Danach sprach er den sogenannten Karnismus an – also die Problematik, warum wir die einen Tiere streicheln und retten und die anderen ausbeuten und töten.

Abschließend gab er den anwesenden Tierfreund*innen und Tierschützer*innen Hintergrundinformationen über seinen Initiativ-Bericht „Mindeststandards zum Schutz von Kaninchen in der Landwirtschaft“ und über die aktuelle Entwicklungen in diesem Zusammenhang. Insbesondere machte er darauf aufmerksam, dass der „Kampf um die Kaninchen“ mit der Annahme seines Reportes vom Europäischen Parlament am 14. März 2017 nicht beendet sei, sondern aufgrund der Weigerung der Kommission, verbindliche Rahmenbedingungen für die kommerzielle Kaninchenmast in allen Mitgliedstaaten zu erlassen, in einer härteren Gangart weitergehen müsse.

Der rumänische Tierrechtler Claudiu Dimitriu, der ebenfalls nach Stuttgart gekommen war, hielt danach eine lange Rede über die Zerstrittenheit der Tierschutzbewegung und die Missgunst untereinander, die dem Erfolg dieser Bewegung entgegensteht. Auch berichtete er über die finanziellen Probleme seines Vereins „Combaterea Abuzurilor“ die seine zukünftige Tierschutzarbeit in Rumänien gefährden.

Fazit der Veranstaltung:

Der 2. Stuttgarter Tierschutztag und die vielen positiven haben Gespräche angespornt, konsequent weiterzumachen!

MdEP Stefan B. Eck: „Ich freue mich schon jetzt auf den 3. Stuttgarter Tierschutztag.“

 

 

 

Kurzmeldung aus Brüssel / 03.05.2017

Frisch aus der Druckerpresse: Vegane Kochbücher, Frühjahrsedition von MdEP Stefan B. Eck in Brüssel eingetroffen

Am 03.05.2017 sind die lang erwarteten Broschüren mit veganen Rezepten unter dem Titel „Political responsibility on your plate – Spring edition“ (zu Deutsch: Politische Verantwortung auf Deinem Teller – Frühjahrsedition) im EU-Parlament eingetroffen.

Das Büchlein erhält – wie bei der vorangegangenen Auflage – eine Vielzahl an leckeren, veganen Vor-, Haupt- und Nachspeisen für jeden Geschmack. Im Vorwort werden die Gründe für eine vegane Ernährung aufgeführt und damit deutlich gemacht, dass die politische Verantwortung auf dem Teller beginnt. Die Broschüre wurde in englischer und deutscher Sprache aufgelegt und wird in Kürze an die Abgeordneten des Europäischen Parlamentes verteilt.

Natürlich werden auch – wie bei der Erstausgabe – die deutschen und englischen Exemplare bei passender Gelegenheit (Demos, Veranstaltungen usw.) an Interessierte kostenlos verteilt.

#WBdTierschutz #Veganismus #Vegetarismus #Tierschutz #Tierrechte#Klimaschutz #Gesundheit #Mensch #Umweltschutz

 

 

 

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Veranstaltungshinweis / 2. Stuttgarter Tierschutztag der „Union für Tiere in Not“

Am 13.05.2017 zwischen 15:00 Uhr bis 19:00 Uhr ist es auf dem Marktplatz am Rathaus in Stuttgart wieder soweit: Die Initiative „Union Für Tiere in Not“ – eine Bürger*innen-Initiative, die Anfang 2016 neu gegründet wurde – veranstaltet ihren 2. Stuttgarter Tierschutztag mit anschließendem „Demozug“ durch die Innenstadt (17:30 Uhr), um ALLEN Tieren eine Stimme zu geben.

MdEP Stefan Bernhard Eck wird unter anderem über das Thema “End the cage age – Until every cage is empty“, seine parlamentarische Arbeit zum Thema Mastkaninchen sowie über seine Sichtweise zum Thema Streunerhunde in Rumänien sprechen.

Viele verschiedene Tierschutzorganisationen und Vereine werden mit Ständen zugegen sein und ihre Stimme für die Tiere – egal ob Streuner, sogenannte Nutztiere, Haustiere oder Wildtiere – erheben.

Es besteht die Möglichkeit, diverses Infomaterial zum Verteilen (Thema Kaninchenschutz), vegane Kochbroschüren u.v.m. des EU-Abgeordneten Stefan B. Eck mitzunehmen.

Lasst uns in Stuttgart zeigen, dass wir die Tiere nicht vergessen haben!

Habt Ihr bereits auf „Teilnehmen“ geklickt?

https://www.facebook.com/events/239262519879811/

Der Facebook-Auftritt der Union für Tiere in Not:

https://www.facebook.com/Union-Für-Tiere-in-Not-1521290464…/

Auch wenn Ihr selbst nicht teilnehmen könnt, bitte teilt diesen Hinweis und informiert Eure Freund*innen und Bekannten, damit jede*r interessierte Tierschützer*in von der Demonstration erfährt.

#WBdTierschutz #Tierschutz #Tiere #Kaninchen #Straßentiere #Hunde#Massentierhaltung #Tierrechte #Demonstration

 

 

 

MEP Eck: „25.000 Tote jährlich!“

„Ich habe den Eindruck, dass die Kampagnen der Europäischen Institutionen (…) sich lediglich auf Öffentlichkeitsarbeit beschränken.“

Am 10.04.2017 fand im ENVI-Ausschuss des EU-Parlamentes eine Aussprache mit Frau Andrea Ammon statt, die sich für das Amt der Geschäftsführerin der ECDC (European Centre for Disease Prevention and Control) bewirbt.

MdEP Stefan Bernhard Eck wies vor seiner Frage an die Kandidatin darauf hin, dass durch multiresistente Keime jährlich 25.000 Tote in der EU zu beklagen sind, aber die Dunkelziffer sehr viel höher sein dürfte. Er hob hervor, dass EU-Kommissar Vytenis Andriukaitis dies als große Gefahr für Menschen und Tiere bezeichnet habe.

Der Abgeordnete Eck stellte Frau Andrea Ammon die Frage, welche Absichten Sie verfolge, um der Bedrohung durch multiresistente Keime in der Intensivtierhaltung effektiver zu begegnen.

Die wenig befriedigende Antwort (im englischen Original) ist im Video zu hören.

https://youtu.be/pULuyatTauc

#WBdTierschutz #Tierschutz #Gesundheit #Massentierhaltung#Intensivtierhaltung #EU #Europa

 

 

 

Tierquälerische Klebefallen

„Es ist eine äußerst schmerzhafte und grausame Todesart..!“

Am 23.03.2017 wurde im Petitionsausschuss des Europäischen Parlaments eine Petition von Annick Pillard (Frankreich) zu den tierquälerischen und grausamen Klebefallen behandelt.

Mit Klebefallen gefangene Tiere stehen vor ihrem Tod in der Regel mehrere Stunden lang unter extremen Stress, fügen sich selbst bei dem Versuch zu fliehen schwere Verletzungen zu oder ersticken, wenn Mund und Nase verkleben. Klebefallen sind daher – selbst bei täglichen oder noch häufigeren Kontrollen – keinesfalls eine Option für Lebendfallen, bei denen man die gefangenen Tiere in freier Natur wieder aussetzen kann, denn auch die kleinen „Plagegeister“ haben ein Recht auf Leben.

http://tinyurl.com/klebefallen-vegan-eu

Zu Beginn äußerte sich Prof. Donald Broom (Cambridge Universität) ausführlich zu diesem Thema und hob dabei die Qualen, die Kleintiere durch Klebefallen erleiden, hervor. Im Anschluss meldete sich der EU-Abgeordnete Stefan B. Eck – der bereits Monate zuvor von einer Tierfreundin über die Thematik unterrichtet worden war – zu Wort und betonte dabei, dass er empfehlen würde, diese Petition offen zu lassen.

#WBdTierschutz #Tierschutz #Klebefallen #Petition #Europa

 

 

 

MEP Eck: Deutliche Worte an die EU-Kommission (DG SANTE)

Bei der Sitzung des Petitionsausschusses am 23.03.2017 hob der EU-Abgeordnete Stefan B. Eck erneut hervor, wie wichtig den Bürgerinnen und Bürgern Europas Tierschutz sei.

Er lobte einerseits den Ausschuss für das Engagement im Bereich Tierschutz, andererseits stellte er die Kommission wegen ihrer Untätigkeit und ihres nicht erkennbaren Interesses, was Tierschutz betrifft, in aller Öffentlichkeit bloß.

Vermutlich war es das erste Mal, dass die Kommission und der Leiter der DG Sante (zuständig für Tiergesundheit und Tierschutz), Denis Simonin, so deutliche Worte zu hören bekamen.

„Bloße Lippenbekenntnisse und diplomatische Eiertänze sind mir zuwider und darüber hinaus nur reine Zeitverschwendung“, so Stefan Bernhard Eck nach der Sitzung.

#WBdTierschutz #Tierschutz #Europa #EU

 

 

 

„Furchtbar, was da in der Tierhaltung passiert!“

„Sollen wir hier nur ein Theater spielen unter dem Deckmantel Demokratie?“

Am 23.03.2017 nahm der EU-Abgeordnete Stefan Bernhard Eck an einer Sitzung des Petitionsausschusses teil, da dort viele relevante Tierschutzfragen besprochen wurden.

Nach der Vorstellung der Studie „Das Wohlergehen von Tieren in der Europäischen Union“ durch Prof. em. Donald Broom, meldete sich MdEP Eck zu Wort, um seine persönliche Sichtweise zur europäischen Tierschutzpolitik den Anwesenden, unter denen sich auch Vertreter der Kommission befanden, darzulegen.
Er sprach dabei ausführlich an, wie wenig die EU in den 60 Jahren ihres Bestehens in Sachen Tierschutz erreicht habe und wie viele Gesetze in anderen Bereichen auf den Weg gebracht wurden.
Stefan B. Eck kritisierte, dass die Kommission unter der Führung von Juncker und Timmermanns überhaupt nicht mehr daran interessiert sei, Tierschutzgesetze auf den Weg zu bringen. Dabei ging er auch auf die kürzlich erfolgte Abstimmung über den „Kaninchen-Initiativ-Bericht“ ein. Er betonte, dass es ein absoluter Skandal und ein politisches Totalversagen sei, dass immer zugunsten wirtschaftlicher Interessen gehandelt würde.

Der EU-Abgeordnete Eck forderte in seiner mehr als 6-minütigen Rede für die Zukunft den politischen Willen für Tierschutz und Bürgernähe.

#WBdTierschutz #Tierschutz #Europa #EU

 

 

 

Kurzmeldung aus Brüssel / 20.01.2017

Christophe Lepetre, Gründer der Partei PACTE (Parti Antispéciste Citoyen pour la Transparence et l’Ethique) zu Besuch bei Stefan Bernhard Eck im Europäischen Parlament

Am 20.03.2017 besuchte der Tierrechtsaktivist Christophe Lepretre aus Paris, der Gründer der weltweit ersten antispeziesistischen Partei „PACTE“ ist, den EU-Abgeordneten Stefan Bernhard Eck, um mit ihm über seine Partei und seine Ziele zu sprechen.

Die von ihm im Jahr 2016 gegründete Partei trägt den Namen „Parti Antispéciste Citoyen pour la Transparence et l’Ethique“ (Antispeziesistische Partei für Bürgertransparenz und Ethik).

MdEP Stefan Bernhard Eck lernte Christophe Lepetre im Juni 2015 in Straßburg kennen. Lepetre befand sich damals in einem 30-tägigen Hungerstreik, um auf die tierquälerischen und grausamen Zustände in der Tierversuchsstation Niederhausbergen, einem Stadtteil von Straßburg, aufmerksam zu machen. Bei dem damaligen Treffen wies der EU-Abgeordnete Eck den französischen Tierrechtler darauf hin, dass man nachhaltige Veränderungen meistens nur über den politischen Weg erreichen kann.

Stefan Eck versprach Christophe, ihn im Rahmen seiner Möglichkeiten – vor allem mit Ratschlägen über den strukturellen Aufbau einer Partei – zu unterstützen.

#WBdTierschutz #Tierrechte #Veganismus #Antispeziesismus #PACTE#Frankreich #France #Animaux

 

 

 

Faktencheck / 18.03.2017

AfD – Beatrix von Storch belügt nachweislich Tierschützer*innen und unterstützt Tierquälerei!

Im Vorfeld des im EU-Parlaments heiß diskutierten Initiativ-Berichts „Mindestanforderungen für den Schutz von Nutzkaninchen“ schrieben tausende Tierschützerinnen und Tierschützer die EU-Abgeordneten an und baten sie, sich zugunsten von Tierschutzverbesserungen für Kaninchen in landwirtschaftlichen Betrieben und für eine gesetzliche Regelung auszusprechen.

Das Büro Eck wurde darüber informiert, dass auch verschiedene Tierschützer*innen einige AFD-Geschäftsstellen sowie FB-Seiten von AfD-Politiker*innen angeschrieben hatten und als Antwort Verweise auf das Grundsatzprogramm oder den Leitantrag zur Bundestagswahl mit dem wortgewaltigen Zusatz, dass „der Tierschutz bei der AfD sehr hoch gehalten würde“ bekamen. Die Lobeshymne über die eigene Tierschutzposition gipfelte mit der Behauptung, die AfD setze sich „für eine mitfühlende und würdevolle Behandlung aller Tiere ein“.

MdEP Beatrix von Storch, stellvertretende Bundesvorsitzende der Alternative für Deutschland (AfD) und in Berlin eine der beiden Landesvorsitzenden (sie tritt auch als Spitzenkandidatin für Berlin zur Bundestagwahl an) votierte am 14.03.2017 bei der Abstimmung im Plenum in Straßburg zum Thema „Nutz“-Kaninchen in der Landwirtschaft / tierquälerische Batteriekäfig-Haltung erst gegen den verwässernden Alternativ-Bericht der konservativen EVP-Fraktion, dann gegen die verbindliche Gesetzgebung für die Branche und zuletzt gegen den gesamten Bericht des EU-Abgeordneten Eck, der unter anderem zum Ziel hatte, das extreme Leiden der Kaninchen in der Massentierhaltung mit einem Verbot der Batteriekäfig-Haltung zu vermindern.

In ihrem Newsletter „Bericht aus Straßburg“ vom 17.03.2017, den sie an alle Tierschützer*innen ungebeten zurückschickte, die eine E-Mail an alle EU-Abgeordneten gesendet hatten, gab MdEP von Storch an, dass Tierschutz laut dem Grundsatzprogramm der AfD ein „hochsensibles und vernünftiges Anliegen sei“ und dort stark betont würde.

Wahrheitswidrig schrieb sie in ihrem Newsletter: „Ich habe mich bei der Abstimmung enthalten.“

Fakt ist: Von Storch hat gegen jedwede Verbesserung für die Haltungsbedingungen von Kaninchen gestimmt!

http://www.votewatch.eu/…/term8-minimum-standards-for-the-p…

Die Strategie von Frau von Storch besteht aus Verweisen auf das Grundsatzprogramm der AFD, um potentielle Wählerinnen und Wähler zu täuschen. Ihr tatsächliches Abstimmungsverhalten zeigt, dass ihr der Tierschutz überhaupt nicht am Herzen liegt. Die rechtspopulistisch bis rechtsextreme AfD Partei und von Storch versprechen viel, um ihre Ziele zu erreichen. Was von diesen Versprechen zu halten ist, kann man mit zwei Worten zusammenfasse: hohle Phrasen!

Zur zusätzlichen Erinnerung:

http://tinyurl.com/AfD-gegen-Tierschutz

http://tinyurl.com/Jagdbefuerworter-Pretzell-AFD

Fazit: Die AfD ist also ganz eindeutig – nicht nur was ihre abzulehnenden Positionen zu den Themen Menschenrechte und Umweltschutz betrifft – keine Option für Wählerinnen und Wähler denen der Tierschutz am Herzen liegt, denn ein Engagement für Tierschutz und Tierrechte ist bei der AfD nicht auszumachen, ganz im Gegenteil!

Lasst Euch nicht täuschen und belügen und informiert bitte auch Eure Verwandten, Freundinnen und Freunde darüber.

Abschließend bemerkt: Von Storchs Parteikollege, MdEP Marcus Pretzell, Landesvorsitzender seiner Partei in Nordrhein-Westfalen, stimmte gegen den EVP-Bericht und für eine verpflichtende Gesetzgebung enthielt sich jedoch bei der Abstimmung über den Gesamtbericht des EU-Abgeordneten Eck – ein Abstimmungsverhalten, das jeder Logik Hohn spricht.

Foto von Storch: europarl.europa.eu, Foto Kaninchen: Animal Equality

#WBdTierschutz #Tierschutz #Kaninchen #Rabbits #AfD #BTW2017

 

 

 

Faktencheck / 16.03.2017

CDU/CSU und AfD wählen = Tierquälerei wählen!

Am 14.03.2017 wurde über den im EU-Parlament heiß diskutierten Initiativ-Bericht „Mindestanforderungen für den Schutz von Nutzkaninchen“ des Abgeordneten Stefan Bernhard Eck abgestimmt.

Der Bericht zielt darauf ab, die Haltung von Kaninchen in Zucht- und Mastbetrieben europaweit zu verbessern und vor allem ein zeitnahes Verbot der tierquälerischen Batterie-Käfige in diesem Agrar-Sektor einzufordern.

Die Fraktion der EVP, der CDU/CSU angehören, hatte kurzfristig einen alternativen Entschließungsantrag eingebracht, um den „Eck-Bericht“, im Plenum zu verhindern, obwohl dieser mit großer Mehrheit vom Agrar-Ausschuss angenommen worden war.

Die deutschen EU-Abgeordneten der SPD, Linken, Grünen, FDP, ÖDP, Piraten, Die PARTEI, Freie Wähler, Familienpartei stimmten für den Initiativ-Bericht von MdEP Stefan B. Eck. Drei der fünf LKR-Abgeordneten stimmten ebenfalls dafür, zwei enthielten sich.

Die EU-Parlamentarier der CDU/CSU votierten bis auf ganz wenige Ausnahmen (Grafik) dagegen, da sie eine europaweit verbindliche Regelung und ein Verbot der tierquälerischen Batteriekäfig-Haltung unter allen Umständen verhindern wollten!

Die Klientelparteien CDU/CSU, bei denen bekanntermaßen Tierschutz an allerletzter Stelle rangiert, haben durch die Einreichung ihres „Alternativ-Berichtes“, der Ablehnung des Änderungsantrages von Stefan Eck, der eine Gesetzgebung einfordert, sowie der Ablehnung des Initiativ-Berichtes im Ganzen wieder einmal bewiesen, dass für sie die Interessen der Landwirte – in diesem Fall der europäischen Kaninchenmäster – wichtiger sind als die Interessen der tierfreundlichen Bürgerinnen und Bürger Europas!

Auch die AfD, die sich neuerdings immer öfter als „Tierschützerpartei“ verkauft oder von selbsternannten rechten Tierschützern empfohlen wird, machte durch ihr Abstimmungsverhalten wieder einmal deutlich, dass für den „rechten Rand“ Tierschutz ein bloßes Lippenbekenntnis ist. Die Bundestagswahlen stehen an und es geht bekanntlich um jede Stimme, auch wenn diese mit einer handfesten Wähler*innen-Täuschung gewonnen werden soll.

Auf das genaue Abstimmungsverhalten der beiden EU-Abgeordneten Beatrix von Storch und Marcus Pretzell gehen wir auf dieser Seite in Kürze dezidiert ein.

Fazit:

Tierfreund/innen sollten weder CDU/CSU noch AfD wählen. Was von diesen Damen und Herren zu erwarten ist, wenn es um Tierschutz geht, hat die Abstimmung am 14. März 2017 über den „Kaninchen-Bericht“ wieder einmal sehr deutlich gemacht!

Eine Stimme für die „Christdemokraten“ oder die Rechtspopulisten/Rechtsextremen ist ein schlechter Dienst für den Tierschutz und ein Verrat an den Tieren.

Bitte teilen und auch andere Tierfreund*innen und Tierschützer*innen darüber informieren.

#WBdTierschutzes #Kaninchen #Deutschland #BTW2017 #Tierschutz#CDU #CSU #AFD Gegen die Alternative für Deutschland

Grafik: Simone Lettenmayer

 

 

 

Kurzmeldung aus Kandel / 18.02.2017

Jahreshauptversammlung Schüler für Tiere e.V. und Übergabe von Büchern sowie (Stoff)-Kaninchen

Am Samstag, dem 18.02.2017, fuhr MdEP Stefan Bernhard Eck nach Kandel zum „Naturfreundehaus“, um an der Jahreshauptversammlung des Vereins Schüler für Tiere e.V. teilzunehmen, bei dem unter anderem die Neufassung der Satzung beschlossen wurde.

Nach Ende der Mitgliederversammlung übergaben die Vorsitzende, Sabine Luppert, und der stellvertretende Vorsitzende, Andreas Richter, dem EU-Abgeordneten Stefan Eck hunderte Bücher zum Thema Kaninchenhaltung sowie eine große Kiste voller Stoffkaninchen, die von Schüler*innen gesammelt wurden. Sie sollen bei geplanten Veranstaltungen und Demonstrationen sowie im EU-Parlament eingesetzt werden.

#WBdTierschutz #Tierschutz #Tierrechte #SchülerfürTiere

 

 

 

Statement / 18.02.2017

Tierrechtsphilosoph Tom Regan verstorben

Ein großer Kämpfer für Tierrechte ist der Welt verloren gegangen – der bekannte amerikanische Tierrechtsphilosoph Tom Regan verstarb am 17.02.2017 im Alter von 78 Jahren.

Sein Werk „Case for Animal Rights“ gilt als Klassiker in der Tierrechtsphilosophie und stellt die erste Ausarbeitung einer abolitionistischen Tierrechtsposition dar. Der EU-Abgeordnete Stefan Bernhard Eck hatte im Jahr 2000 zu der Großveranstaltung „Tierrechte 2000“ des Vereins „Menschen für Tierrechte“ die Gelegenheit, Tom Regan persönlich kennenzulernen, mit ihm über seine philosophische Sichtweise zu diskutieren und Seite an Seite mit ihm auf dem Kudamm für die Tiere zu demonstrieren.

Tom Regan hinterlässt eine große Lücke, er wird durch seine Texte jedoch unvergessen bleiben.

Foto: © azquotes.com

#WBdTierschutz #Tierrechte #Abolitionismus #TomRegan #Tierethik

 

 

 

Hinweis / 14.02.2017

Livestream

Per Livestream Sitzung der „Intergroup for Animals“ und Besuch von Kommissar Andriukaitis verfolgen

EU-Kommissar Vytenis Andriukaitis wird heute, am 14.02.2016, vor der „Intergroup on the Welfare and Conservation of Animals“ über die Gründung der neuen Sachverständigengruppe „Tierschutzplattform“ sprechen.

Livestream aus dem Europäischen Parlament in Straßburg: 14. Februar 2017, 17:00 Uhr bis 18:00 Uhr:

http://www.animalwelfareintergroup.eu/meetings/livestream/

#WBdTierschutz #Tierschutz #IntergroupforAnimals #Europa #Europe

 

 

 

Kurzmeldung aus Brüssel / 12.01.2017

GUE/NGL-Pressekonferenz mit Gregor Gysi (Die LINKE)

Am 12.01.2017 fand im Pressezentrum des Europäischen Parlamentes eine Pressekonferenz mit dem neu gewählten Präsidenten der Europäischen Linken, Gregor Gysi (Die LINKE), zum Thema zukünftige Herausforderungen für Europa aus linker Perspektive statt.

Hier geht es zum Video der gesamten Pressekonferenz:

http://tinyurl.com/Gregor-Gysi-PK-EP

Der unabhängige (parteilose) EU-Abgeordnete Stefan Bernhard Eck war bei der Pressekonferenz anwesend und nahm im Anschluss die Gelegenheit wahr, einige Worte mit Gregor Gysi zu wechseln und ihm sein Rezeptbuch mit veganen Gerichten „Politische Verantwortung auf dem Teller“ zu übergeben. Da sich Gregor Gysi 2014 positiv zu Zirkus mit Tieren ausgesprochen hatte, wurde der Kochbroschüre ein Anti-Zirkusflyer beigelegt.

Mit Sicherheit wird MdEP Stefan B. Eck die Gelegenheit haben den neuen Präsidenten der Partei der Europäischen Linken in Brüssel zu treffen, um mit ihm über eine ethische, klima- und tierschutzfreundliche Landwirtschaft zu plaudern, da der EU-Abgeordnete Eck seit Beginn seines Mandats in Brüssel gute Beziehungen zur Partei Europäische Linke unterhält und dort ein gerngesehener Gast ist.

#WBdTierschutz #DieLINKE #Menschenrechte #Klimaschutz #LinkePolitik#Tierschutz

 

 

 

Kurzbericht aus Brüssel / 10.01.2017

Treffen mit Vertretern von „Brooke – Action for working horses and donkeys“

Am 10. Januar 2017 fand ein Treffen zwischen Vertretern der NGO „Brooke – Action for working horses and donkeys“ (Dil Peeling, Direktor für Tierschutz und Nachhaltigkeit, Andreea Petre-Goncalves, Senior Advocacy and Public Affairs Manager, Andrea Cucchini, EU Advisor) und MdEP Stefan Bernhard Eck statt, um erste Gespräche über Verbesserungen des Schutzes von Pferden, Esel und Maultieren innerhalb und außerhalb der EU zu führen.

Zu Beginn des Gespräches wurde dem EU-Abgeordneten über das Tätigkeitsfeld der Nichtregierungsorganisation „Brooke“ berichtet, die sich in Afrika, Asien, Lateinamerika und im Nahen Osten für Verbesserungen der Lebensbedingungen der rund 2 Millionen der oben genannten „Arbeitstiere“.

Es wurde vereinbart, dass man zuerst versuchen wird, die Aufmerksamkeit der Abgeordneten und der Kommission auf dieses sehr spezielle Tierschutzthema zu lenken, um in der Folge weitergehende Schritte auf EU-Ebene vorzubereiten.

MdEP Stefan B. Eck: „Leider existiert keine EU-Verordnung zum Schutz der Pferde, Esel und Maultiere, die vor allem in der Landwirtschaft für Menschen arbeiten müssen und oft sehr schlecht behandelt werden. Die Augen davor verschließen, geht nicht…“

#WBdTierschutz #Tierschutz #Pferde #Esel #Maultiere #Tiere #Fiaker

 

 

 

Statement / 08.01.2016

Christian Schmidt’s (CSU) neuer Coup: Wölfe zum Abschuss freigeben – „Obergrenze“ für Wölfe

Der Klientelpolitiker und Landwirtschaftsminister Christian Schmidt, mittlerweile auch als „Wurstminister“ bekannt, sorgt wieder einmal für Schagzeilen.

Dachte man, nach seinen hanebüchenen Statements über vegane Ernährung, Kükenschreddern, Klimaschutz und Glyphosat könnte dies nicht mehr zu toppen sein, so wurde man eines Besseren belehrt.

Christian Schmidt schlägt vor, die zunehmende Wolfspopulation in Deutschland mit einer „beschränkten Abschussfreigabe“ zu begrenzen, da auch andere Länder planen, Wölfe in begrenzter Zahl zum Abschuss freizugeben.

Er argumentiert, dass natürliche Feinde des Wolfes in unserem Lande fehlten. Der Wolf sei zwar kein jagdbares Wild, aber „eine Regulierung des Bestandes muss möglich sein“, der Ausbreitung des Wolfes müsse Grenzen gesetzt werden.

„Wir sind an einem Punkt angekommen, an dem gehandelt werden muss.“, gab er nach Medienberichten an.

Bereits Ende letzten Jahres forderten auch die Umweltpolitiker der Union in einer sogenannten Dresdner Erklärung, Wölfe zu bejagen.

(http://www.l-iz.de/…/umweltpolitiker-der-union-wollen-den-w…)

Auch die „Alternative für Deutschland“ (AfD) brachte im Landtag in Sachsen kürzlich einen Antrag ein, um die Wolfspopulation in Sachsen „effektiver zu regulieren“. Sie sieht die Notwendigkeit einer „Obergrenze“.

(Anmerkung: Es fällt auf, wenn es um sogenannte Obergrenzen geht, stehen sich CSU und AfD sehr nahe!)

Lange Zeit gab es keine Wölfe in Deutschland, inzwischen gibt es laut Bundesamt für Naturschutz 46 Rudel, 15 Paare und 4 sesshafte Einzeltiere.

Für Christian Schmidt und einigen anderen Herren aus dem rechtskonservativen und rechtsextremen politischen Lager, in dem eine deutliche „Jägerdichte“ zu verzeichnen ist, erscheint dieser Bestand zu hoch.

Fazit: Es wird höchste Zeit, dass Schmidt zurücktritt oder zumindest ein anderes Ressort übernimmt, in dem er weniger Schaden anrichten kann.

Auch der WWF kritisierte Schmidts Vorschlag und betonte, dass man sich mehr um die eigentlichen Probleme kümmern solle, wie man beispielsweise Schafherden besser schützen und schnellere sowie unbürokratischere Ausgleichszahlungen bei gerissenen Tieren leisten könne.

Foto: © Steve Mc Kinzie (http://tinyurl.com/der-Wolf-1)

 

 

 

Kurzmeldung aus Brüssel / 03.01.2017

Ende der parlamentarischen Winterpause

Für MdEP Stefan B. Eck ging am 3. Januar 2017 die parlamentarische Winterpause zu Ende, da er vor der kommenden Woche, wenn der „Betrieb“ im EU-Parlament wieder richtig anläuft (Ausschüsse, Delegationen usw.), liegengebliebene Arbeiten und die eingegangene Post abarbeiten will.

Die meisten EU-Abgeordneten sind immer noch in den Ferien und im Parlament herrschte gähnende Leere.

Im neuen Jahr stehen mehrere Schwerpunktthemen (Trophäen- und Gatterjagd, Stierkampf, Streunerhunde, Galgos, Delfinarien, usw.) auf der Agenda, aber 2017 wird vor allem das „Year of the rabbit“ sein.

#WBdTierschutz #Tierschutz #Massentierhaltung #EU #EUparlament

 

 

 

TV-Hinweis / 13.12.2016

http://www.arte.tv/guide/de/055175-000-A/brauchen-tiere-rechte

Heute Abend um 20:15 Uhr wird auf ARTE eine sehenswerte Reportage unter dem Titel „Brauchen Tiere Rechte?“ ausgestrahlt.

Der EU-Abgeordnete Stefan Bernhard Eck wird, wenn auch nur kurz, in der Reportage zu sehen und zu hören sein.

Schaut Euch die Reportage an und sagt es Euren Freund*innen – es lohnt sich.

Deshalb: Diesen Post bitte weitflächig teilen.

http://www.arte.tv/gui…/…/055175-000-A/brauchen-tiere-rechte

#WBdTierschutz #Tierschutz #Tierrechte #Tierrechtejetzt!

 

 

 

„Wenn ich an Tiere denke, kann ich nur sagen: I can’t stand the pain anymore!“

„Bitte, bitte werden sie nicht zu Schreibtischtätern, wenn es um Tiere und Tierquälerei geht!“

Vor einem Jahr, am 23.11.2015, hielt der unabhängige EU-Abgeordnete Stefan Bernhard Eck eine flammende Rede im Plenarsaal des Europäischen Parlamentes in Straßburg. Er richtete seine Worte an die Kommission und sprach das extreme Leiden der Tiere in der EU an; es war ein Plädoyer für einen moralischen Umgang mit Tieren.

Ein Jahr ist vergangen und kaum etwas geschehen…

Leider hat sich bei der EU-Kommission kein politischer Wille gezeigt, relevante Verbesserungen im Bereich des Tierschutzes legislativ umzusetzen. Die damals geforderte Tierschutzstrategie steht immer noch aus. Es ist ein tagtäglicher Kampf gegen Windmühlen!

Bitte teilt dieses Video weitflächig, schreibt Eure Politikerinnen und Politiker an, erzeugt Druck auf die politisch Verantwortlichen, lasst uns eine Stimme sein für die, die sich nicht selbst helfen können!

#Tierschutz #WBdTierschutz #Tierrechte

 

 

 

Statement / 20.11.2016

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Wahl des Bundespräsidenten in Österreich: FPÖ wählen = großer Schaden für Tierschutz, Umweltschutz und Menschenrechte

Sollte Nobert Hofer, Kandidat der extrem rechten Freiheitlichen Partei Österreichs (FPÖ), die Bundespräsidentenwahl gewinnen, würde es das „rechte Lager“ in der Europäischen Union deutlich stärken und dies könnte einen negativen Domino-Effekt nach sich ziehen, der massive negative Auswirkungen für den Tierschutz, Umweltschutz und Menschenrechte hätte.

Mehre Gründe, warum Norbert Hofer und seine FPÖ die falsche Wahl sind:

1. Jagd

Wie vor einiger Zeit hier auf dem Profil vermerkt, ist Norbert Hofer das Thema Jagd, deren Erhalt ihm ein großes Anliegen ist, sehr wichtig:

https://www.facebook.com/photo.php?fbid=10209893280067315&set=a.10200769541539554.2210718.1193105199&type=3&pnref=story

H.C. Strache teilte begeistert das Schreiben Hofers an die Jäger*innen auf seiner Facebook-Seite:

https://www.facebook.com/HCStrache/photos/a.226243068590.133860.74865038590/10153865470393591/?type=3&theater

FPÖ’ler stehen der (Trophäen)-Jagd generell sehr nahe, so verteidigte beispielsweise MdEP Franz Obermayr (FPÖ) bei einem Tierschutzseminar im EU-Parlament Jagd, Trophäenjagd und Jagdtourismus:

https://www.facebook.com/Stefan.Bernhard.Eck.MEP/posts/1044348892259717

1.a Tierschutz bei Robben / Jagd auf Robben und junge Seehunde (Pelz)

Die FPÖ stimmte im EU-Parlament für ein sogenanntes ‚Marine Resources Management‘ (MRM). Damit wird die Jagd auf Robben und junge Seehunde (ca. 900.000 Robben werden jedes Jahr getötet, davon mehr als die Hälfte in Kanada, Grönland und Namibia) erleichtert. Damit hat die FPÖ eindeutig gezeigt, dass ihr Profitinteressen wichtiger als Tierschutzstandards sind.

http://www.ots.at/…/leichtfried-volkspartei-und-fpoe-stimme…

2. Massentierhaltung

Der EU-Abgeordnete Harald Vilimsky brachte eine Forderung nach einer Verpflichtung für Schweinefleisch auf dem Speiseplan im Kindergarten ins Gespräch, damit „wir unsere Gewohnheiten und Sitten nicht aufgeben müssen.“

http://www.oe24.at/…/FPOe-Schweinefleisch-im-Kind…/221053134

https://www.facebook.com/Vilimsky.Harald/posts/895859100533038

Bedenkt man die katastrophalen Verhältnisse, unter denen Tiere in der Massentierhaltung leben müssen und die massiven Auswirkungen auf das Klima, so ist diese Forderung aus Gründen des Tier- und Klimaschutzes eine Verhöhnung sondergleichen.

Nebenbei bemerkt: Das Abstimmungsverhalten der MdEPs der FPÖ im Europäischen Parlament ist, wenn es um Tierschutz geht, grundsätzlich nicht tierfreundlich. Der Fairness halber sei erwähnt, dass sich im Vorfeld der letzten Bundespräsidentenwahl die tierschutzpolitischen Abstimmungen der Freiheitlichen im EU-Parlament etwas gebessert haben. Dies dürfte jedoch – in Anbetracht der bald anstehenden Wahlen – nichts anderes als Wahltaktik sein.

3. Klimawandel

FPÖ-Politiker*innen bezweifeln regelmäßig den Anteil des Einflusses der Menschen an Klimaveränderungen mit dem Argument, es gäbe Klimaveränderungen, seit die Erde bestände. Außerdem sei der Weltklimarat politisch beeinflusst. Dies bedeutet im Klartext, dass die „Blauen“ die CO2-äquivalenten Emissionen aus der Massentierhaltung leugnen.

http://derstandard.at/…/Atmende-Insekten-und-das-CO2-Gescha…

4. Gefahr für österreichische Tierschutzaktivist*innen, Gefahr für die Demokratie

Auch der Obmann des Vereins gegen Tierfabriken Österreich (VGT Austria) und bekannte Tierschutzaktivist Martin Balluch warnt eindringlich vor der Wahl Hofers:

„Sollen Tierschutz, Umweltschutz, Versammlungsrecht, Meinungsfreiheit, Toleranz gegenüber Homosexualität und sämtliche anderen Errungenschaften unserer Zivilgesellschaft plötzlich einbrechen, weil wir Angst vor dem Islam haben? Wie, bitte schön, würde z.B. TTIP in einem autoritären Staat ohne Widerstandsmöglichkeiten verhindert?“. Weiter führt Martin Balluch aus: „Ich kann an dieser Stelle nur an die Vernunft appellieren, nicht das Kind mit dem Bad auszuschütten. Ich jedenfalls möchte mir keine sicheren Grenzen damit erkaufen müssen, dass ich den Tierschutz aufzugeben habe. Es muss doch auch anders gehen. Und das ist eine Überlebensfrage, weil uns der Klimawandel, den aus irgendeinem Grund die Rechten für eine Verschwörung erklären, alle zugrunde richten wird, sollten wir dagegen nicht vorgehen. Und dafür brauchen wir die Zivilgesellschaft wie einen Bissen Brot, für das nackte Überleben!“

http://www.martinballuch.com/rechtsruck-wenn-der-hofer-kom…/

https://cba.fro.at/328648

Alexander Van der Bellen besuchte zur Zeit des sogenannten Tierschützer-Prozesses den Obmann des VGT Austria, Martin Balluch, im Gefängnis und die Grünen setzten ihn in Solidarität bei den folgenden Wahlen nach der Freilassung auf die Bundesliste, während die FPÖ faktenlos gegen die aktiven Tierschützer*innen Stimmung machte.

Fakt ist: Je autoritärer ein System wird, desto weniger effektive Tierschutzarbeit wird (in Österreich) möglich sein.

5. Katzenkastrationspflicht

So ärgerte sich die FPÖ Salzburg beispielsweise über eine „sinnlose Katzenkastrationspflicht“.

https://www.facebook.com/martinballuch/photos/a.10151047103614233.451279.343169479232/10154115110849233/?type=3&theater

6. Menschenrechte

Auf die menschenverachtenden Verlautbarungen von FPÖ’lern und ihrer Sympathisant*innen sei an dieser Stelle nicht näher eingegangen. Macht Euch bitte Euer eigenes Bild:

https://www.eaudestrache.at/

Fakt ist: Rassismus, Sexismus und Speziesismus liegen politisch und ethisch auf einer Ebene.

Fakt ist: Ein rechtspopulistisches/rechtsextremes Europa wird den Menschen, den Tieren und der Umwelt schaden.

Auch wenn einige österreichische Tierschützer*innen sich noch nicht für die Die Grünen Österreichs erwärmen können, so gilt es doch mehr denn je, einen weiteren Rechtsruck zu verhindern.

Ich möchte hiermit alle österreichischen Tierschützer*innen eindringlich bitten: Geht wählen, wählt den Grünen Alexander Van der Bellen und empfehlt diese Auflistung zur Entscheidungsfindung weiter.

#BPW2016 #vdb2016 #VanderBellen #mehrdennje

 

 

 

Zwischendurch / 13.11.2016

Hier das offizielle Video des „VGT Austria“ zur Demonstration „Tierrechte JETZT!“ am 05.11.2016 in Wien. Bitte teilen.

Here is the official „VGT Austria“ video of the demonstration „Animal rights NOW!“ on the 5th of November 2016 in Vienna. Please share.

 

 

 

Liebe Tierfreund*innen und Leser*innen meiner FB-Seite, 

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ich möchte mich bei Euch allen für die vielen Likes und tollen Kommentare während der vergangenen Wochen und für den permanenten Zuspruch an dieser Stelle einmal ganz herzlich bedanken!

Ich würde gerne jedem Einzelnen schreiben und auf die Kommentare kurz eingehen, aber ich habe es einfach die letzten Wochen nicht mehr geschafft.

Mein Terminkalender bzw. mein täglicher „Laufplan“ war die letzten Wochen so voll wie selten zuvor. Er war so voll, dass zum ersten Mal auf meiner FB-Seite sogar nicht über alle wichtigen Ereignisse berichtet werden konnte: mein Treffen mit Counsellor Zhang Xumin (Volksrepublik China), bei dem am Ende des Gespräches regelmäßige Konsultationen – auch im Hinblick auf Verbesserungen in der Tierhaltung in China – vereinbart wurden, mein Treffen mit Alexandra Clarke, Sustainable-Food Campaigner der Human Society International zwecks eines „Brandbriefes“ – unterzeichnet von etlichen Abgordneten verschiedener Fraktionen – zur Reduzierung der Fleischproduktion in der EU an Ratspräsident Jean-Claude Juncker und den stellv. Ratspräsidenten Timmermans, ein Interview mit der Süddeutschen Zeitung zum Thema Dental-Amalgam (wurde sogar auf der Titelseite veröffentlicht), etliche Sitzungen im ENVI- und FEMM-Ausschuss sowie weitere Aktivitäten für Menschen, Tiere und Umwelt.

Daneben standen die zeitintensiven Arbeiten für das geplante erste Shadow-Meeting zu meinem Initiativ-Report für Mindeststandards zum Schutz von Kaninchen in der Landwirtschaft an und die teils belastenden Besprechungen (weil die Gegenseite mauert) mit meinen Mitarbeiter*innen nach jedem ihrer „technischen Meetings“ zu diesem Bericht. Die Arbeit, die liegengeblieben war, da ich mich relativ kurzfristig entschlossen hatte, an der Mahnwache Tierrechte – JETZT in Wien teilzunehmen, musste in weiteren Überstunden erledigt werden, aber es war mir sehr wichtig, dass die Öffentlichkeit erfuhr, dass es auch EU-Politiker*innen gibt, die sich für die Etablierung von Tierrechten in unserer Gesellschaft und unseren Gesetzen stark machen.

Unzählige Überstunden zur Vorbereitung des ersten Triloges zum Quecksilber-Bericht, der am vergangenen Mittwoch stattfand, kamen hinzu; ich vertrete dabei immerhin den Umweltausschuss und das Europäische Parlament gegenüber dem Europäischen Rat, vertreten durch hochrangige slowakische Politiker (bis Jahresende obliegt der Slowakischen Republik die Ratspräsidentschaft).

Ich hoffe, dass ich im kommenden Jahr wieder etwas mehr Zeit habe, um regelmäßig auf meiner FB-Seite selbst zu schreiben, denn ich will den persönlichen Kontakt zu Euch nicht abreißen lassen. Nur ein Klick auf „Gefällt mir“ ist mir zu wenig! Die letzten Wochen war aber für mehr kaum Zeit vorhanden und ich bitte Euch um Verständnis dafür.

Euer Stefan Bernhard Eck

#Tierschutz #WBdTierschutz

 

 

 

Mahnwache „Tierrechte – JETZT!“ am 05.11.2016 in Wien zum Gedenken der Millionen getöteter Tiere

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650 tote Tiere in den Armen von 650 Menschen klagen das tierausbeuterische System an und fordern Gerechtigkeit!

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Am 05.11.2016 fand auf dem Schwarzenbergplatz in Wien eine Mahnwache zum Gedenken aller Tiere, die Opfer des Profistreben wurden, statt, um die Gesellschaft auf das Grauen hinter den Kulissen des Tierausbeutungssystems aufmerksam zu machen.

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650 Aktivist*innen aus verschiedenen Ländern und verschiedenen Alters standen eine Stunde lang – vor einem großen Banner mit dem Botschaft „Tierrechte Jetzt!“. Sie hielten 650 Opfer aus der Massentierhaltung (Küken, Hühner, Ferkel, Lämmer, Truthähne etc.), aus den Tierversuchslaboren und verschiedene Wildtiere in ihren Armen, Tiere, die von Menschen benutzt, gequält, getötet und weggeworfen wurden.
Diese Tiere hatten keine Wahl, sie wurden behandelt wie leblose Produktionseinheiten, wie Ungeziefer oder wie Tontauben, obwohl sie Gefühle haben und Individuen mit eigenen Wünschen sind, was ihnen durch den Menschen abgesprochen wurde!

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Die Mahnwache wurde begleitet durch die eindringliche Rede von DDr. Martin Balluch, Obmann des Vereins gegen Tierfabriken Österreich, in der er intensiv auf das Leid der Tiere bei der Jagd, in der Massentierhaltung und in Tierversuchen einging.

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Der EU-Abgeordnete Stefan Bernhard Eck hielt ein Kaninchen aus einem Tierversuchslabor bei dieser bewegenden Mahnwache in den Armen, und er und viele der Aktivisten*innen hatten Tränen in den Augen.

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Die Eindrücke dieser Mahnwache, die mit dieser hohen Anzahl an Teilnehmer*innen als die größte Mahnwache weltweit in die Tierrechtsgeschichte eingehen dürfte, wird bei vielen Aktivistinnen und Aktivisten noch lange nachhallen.

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Ein Dank an dieser Stelle den Veranstalterinnen und Veranstaltern für dieses einzigartige Erlebnis.

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#Tierrechte #Tierschutz #WBdTierschutz #VGTAustria #Österreich

 

 

 

Impressionen der Mahnwache „Tierrechte – JETZT!“ am 05.11.2016 in Wien / Rede DDr. Martin Balluch

„Nie sehen sie das Sonnenlicht, nie kommen sie ins Freie hinaus, außer beim Transport in den Schlachthof…!“

Am 05.11.2016 hielt der Obmann des Vereins gegen Tierfabriken Österreich, DDr. Martin Balluch, während der Mahnwache „Tierrechte – JETZT!“ eine emotionale Rede, in der er auf das Leid der verschiedenen Tiere einging und die Gesellschaft für ihr Schicksal, stellvertretend für alle Tiere, die dem Profitdenken des Menschen ausgesetzt sind, anklagte.

Bei dieser Mahnwache hielten 650 Aktivist*innen 650 tote Tiere aus der Massentierhaltung, aus Tierversuchslaboren und Wildtiere in ihren Armen.

Bitte teilt dieses ergreifende Video und lasst auch Eure Freund*innen daran teilhaben!

#Tierschutz #WBdTierschutz #Tierrechte #Vegetarismus #Veganismus#VGTAustria

 

 

 

Rede des EU-Abgeordneten Stefan B. Eck auf der Mahnwache des VGT Austria am 05.11.2016 in Wien

„Alle Argumente, die die Überlegenheit des Menschen beweisen sollen, können eine unwiderlegbare Tatsache nicht leugnen: Im Leiden sind uns die Tiere gleich.“

Am 05.11.2016 hielt der EU-Abgeordnete Stefan Bernhard Eck vor der Mahnwache des VGT Austria „Tierrechte – JETZT!“, die mit 650 teilnehmenden Aktivist*innen als bisher weltgrößte Kundgebung dieser Art in die Tierrechtsgeschichte eingehen dürfte, eine kurze Rede, in der er die philosophische Basis der Tierrechtsbewegung und seinen persönlichen Traum einer gerechteren Welt thematisierte.

 

 

 

Kurzmeldung aus Wien / 05.11.2016

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Ein Zeichen setzen: EU-Abgeordneter kämpft für Tierrechte

MdEP Stefan Bernhard Eck nahm am 05.11.2016 in Wien als einziger Politiker an der Mahnwache des VGT Austria „Tierrechte – JETZT!“ teil, die als bisher weltgrößte Kundgebung dieser Art in die Tierrechtsgeschichte eingehen dürfte.

650 Aktivisten*innen standen bei niedrigen Temperaturen über eine Stunde lang auf dem Schwarzenbergplatz in Wien und hielten anklagend 650 Opfer des Tierausbeutungssystems in ihren Händen: tote Mäuse, Ratten und Kaninchen aus Tierversuchlaboren, Küken, Hühner, Enten, Truthähne, Lämmer und Ferkel aus der Massentierhaltung sowie verschiedene Wildtiere.

Nach seiner Rede, die mit viel Applaus quitttiert wurde, hatte Stefan Eck die Organisator*innen des VGT Austria gebeten, ein Kaninchen bei dieser bewegenden Mahnwache – er und viele der Aktivisten*innen hatten Tränen in den Augen – halten zu dürfen, da er besondere Beziehung zu dieser Tierart hat und zurzeit im Europäischen Parlament mit einem Initiativ-Report für Mindeststandards zum Schutz von Kaninchen in der Landwirtschaft kämpft.

Ein detaillierter Bericht sowie ein Film über die außergewöhnliche Mahnwache erfolgen in Kürze.

#Tierrechte #Tierschutz #WBdTierschutz #VGTAustria #Österreich

 

 

 

Aus der Presse / TV-Interview mit der katalanischen Nachrichtensender „El Punt Avui“

Am 26.10.2016 wurden – nach der Abstimmung über den Bericht zum Budget der Europäischen Union 2017(http://tinyurl.com/Stierkampfz-chterabstimmung-EP) – der EU-Abgeordnete Stefan Bernhard Eck (unabhängig, GUE/NGL) und seine britische Kollegin Jacqueline Foster (Conservative Party, ECR) vom katalanischen Nachrichtensender „El Punt Avui“ zu dem aktuellen „Stierkampf-Urteil“ des spanischen Verfassungsgerichtes interviewt.

Hier geht es zum Video:

http://www.elpuntavui.tv/video/189360550.html
(ab Minute 4.30 bis Minute 29.00 in englischer Sprache mit katalanischen Untertiteln)

#Tierschutz #Stierkampf #Bullfighting #Catalonia #Spanien #Spain#Katalonien

 

 

 

Bericht aus Brüssel / 26.10.2016

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MdEP Eck: „Stierkampf ist ein sadistisches Verbrechen!“

TV-Interview mit der katalanischen Nachrichtensender „El Punt Avui“

Nach der Abstimmung am 26.10.2016 über den Bericht zum Budget der Europäischen Union 2017 (http://tinyurl.com/Stierkampfz-chterabstimmung-EP) wurden der EU-Abgeordnete Stefan Bernhard Eck (unabhängig, GUE/NGL) und seine britische Kollegin Jacqueline Foster (Conservative Party, EKR) vom katalanischen Nachrichtensender „El Punt Avui“ zu dem aktuellen „Stierkampf-Urteil“ des spanischen Verfassungsgerichtes interviewt.

Stefan Eck nahm – wie zu erwarten war – kein Blatt vor den Mund und sparte nicht mit provokativer Kritik: „Für die spanische Regierung ist Stierkampf ein kulturelles Erbe? Wie bitte, was ist das für eine Kultur? Stierkampf ist ein sadistisches Verbrechen, ein Akt der Perversion und der Grausamkeit. La tortura no es cultura, basta!“

Auch Jacqueline Foster, die wie Stefan Eck Vizepräsidentin der Intergroup on the Welfare and Conservation of Animals und Mitbegründer der MEPs for Wildllife ist, kritisierte die Entscheidung des spanischen Verfassungsgerichtes und die blutige Tradition des Stierkampfes aufs Schärfste.

Die unmissverstandliche Kampfansage des streibaren Tierrechtlers und EU-Abgeordneten Eck auf die Frage wie sich nun die Katalanen verhalten sollen, dürfte auch die Interviewerin überrascht haben: „Die Katalanen sollten nicht dem Urteil des spanischen Verfassungsgerichtes folgen, sondern auf ihre eigenen Herzen hören. Sie sollten vor den Stierkampf-Arenen demonstrieren, die Arenen-Eingänge blockieren und für ihre Rechte und die Rechte der Tiere kämpfen.“

Bereits vor der TV-Ausstrahlung des Interviews wurde (auszugsweise) auf den Web-Seiten von „El Punt Avui“ darüber berichtet:

http://www.elpuntavui.cat/…/1017010-crida-europea-a-arracon…

Das Fazit des EU-Abgeordneten Eck nach dem Interview: „Tradition ist keine Garantie für korrektes ethisches Handeln und erst recht keine Entschuldigung für Tierquälerei. Wenn Politik und Gesetze versagen, dann tritt der übergesetzliche Notstand ein, dann wird Widerstand zur Pflicht. Es ist höchste Zeit, eine deutliche Sprache zu sprechen!“

#Tierschutz #WBdTierschutz #Stierkampf #Bullfighting #Tierrechte#Catalunya #LaTorturaNoesCultura

 

 

 

Kurzmeldung aus Brüssel / 26.10.2016

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Erneute Ablehnung von Subventionen für Stierkampfzüchter

Am 26.10.2016 wurde im Plenum des Europäischen Parlamentes in Straßburg über den Bericht Budget Europäische Union 2017, A-8-0287/2016 (Budget), der MdEPs Indrek Tarand (Greens/EFA) und Jens Geier (S&D) abgestimmt.

In dieser Abstimmung bekräftigte das Parlament erneut, dass die finanziellen Mittel der Gemeinsamen Agrarpolitik nicht zur Unterstützung der Zucht oder Aufzucht von Stieren verwendet werden sollen, die für tödliche Stierkämpfe gezüchtet werden. Die Kommission wurde nachdrücklich aufgefordert, die für den Haushaltsplan 2016 bereits erwähnten notwendigen legislativen Änderungen zur Umsetzung dieses Antrags unverzüglich vorzulegen.

MdEP Stefan Bernhard Eck: „Das war wieder einmal ein klares Signal an die Kommission, diese grausame Tradition nicht mit Finanzmitteln im Rahmen der Gemeinsamen Agrarpolitik zu fördern.“

Foto: © Peta.de / Jerome Lescure

#Tierschutz #WBdTierschutz #Stierkampf #Bullfighting #Tierrechte

 

 

 

Kurzmeldung aus Brüssel / 18.10.2016

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Tierausbeutungsindustrie formiert sich – Delfinarien- und Zirkus-Konferenz im EU-Parlament

Am 18.10.2016 fanden im EU-Parlament in Brüssel gleich zwei Konferenzen der „Gegenseite“ statt: eine zum Thema Zirkus, die andere zum Thema Delfinarien. Ziel der beiden Veranstaltungen, die eine wurde von einem ungarischen Abgeordneten der Fraktion S&D gehostet, die andere von einer deutschen Abgeordneten der Fraktion EVP, war, für Zirkusse (auch mit Wildtieren) zu werben und – im zweiten Fall – die anwesenden Abgeordneten und Besucher*innen davon zu überzeugen, dass dem Tierwohl in Aqua-Zoos und Delfinarien voll Rechnung getragen würde.

Die Ausführungen der „Experten“ waren natürlich einseitig, da sie fast alle Beschäftigte oder Vertreter von Verbänden der Delfinarien, Aqua-Zoos und Zirkussen waren. Eine kritische Diskussion – nicht einmal ansatzweise – wurde somit gezielt vermieden.

Bei beiden Konferenzen nahm der EU-Abgeordnete Stefan B. Eck nur als Beobachter teil und enthielt sich absichtlich jeglicher Wortmeldung, ging es doch heute um eine Erkundungsaktion auf gegnerischem Terrain.

Es wird immer offensichtlicher, dass die Tierausbeutungsindustrie – sei es im Unterhaltungsbereich, sei es im Bereich der Agrarwirtschaft und Nahrungsmittelkonzerne – auf die steigende Anzahl an Veg‘s und Tierschützer*innen reagiert und mit willfährigen Handlangern aus der Politik eine Gegenoffensive startet.

MdEP Stefan Bernhard Eck: „Aus diesem Grund dürfen die Proteste gegen den Missbrauch der Tiere nicht aufhören und nicht die Aufklärung der Öffentlichkeit darüber, welche Verbrechen an leidensfähigen Lebewesen in der Massentierhaltung, in Delfinarien, Zirkussen, Versuchslaboren, Schlachthäusern usw. Tag für Tag geschehen.“

Kurzbericht aus Brüssel / 11.10.2016

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Das Leiden der Tiere in Zoos – runder Tisch zur EU-Zoo-Richtlinie

Am 11. Oktober 2016 fand in den Räumlichkeiten des Europäischen Parlamentes eine Konferenz bzw. ein „runder Tisch“ zum Thema „EU Zoo Inquiry“ statt. Der EU-Abgeordnete Stefan Bernhard Eck nahm selbstverständlich an dieser Veranstaltung teil, zu der MdEP Keith Taylor (Vereinigtes Königreich, Green Party) geladen hatte.

Daniel Turner (stellvertretender Direktor der Born Free Foundation) und Michael O’Briain (Generaldirektion Umwelt, Europäische Kommission) führten Präsentationen zur derzeitigen Situation der Tiere in den Zoos und der rechtlichen Lage in der EU vor.

In schätzungsweise 4000 Zoos in der EU werden Millionen von Wildtieren in Gefangenschaft gehalten. Leider ist festzustellen, dass die meisten Tiere unter den Haltungsbedingungen extrem leiden, weil die EU-Zoo-Direktive 1999/22 nur ungenügend umgesetzt wird.

„Es ist endlich an der Zeit, dass das Europäische Parlament geeignete Maßnahmen ergreift, um das Leiden dieser Tiere zu beenden!“, so der EU-Abgeordnete Stefan Bernhard Eck nach der Konferenz.

 

Veranstaltungshinweis

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1. SaTIERE-Kongress der Welt mit Martin Sonneborn und Stefan B. Eck am 29.09.2016

Die EU-Abgeordneten Martin Sonneborn (fraktionslos,die PARTEI) und Stefan Bernhard Eck (parteilos, Fraktion GUE/NGL) laden zusammen mit der Jugendpresse Deutschland e.V. sechzig junge Medienmacher*innen von Schüler*innen- und Student*innen-Zeitungen am 29.09.2016 zum „1. Satiere-Kongress der Welt“ ins Europäische Parlament.

Martin Sonneborn, Bundesvorsitzender und MdEP der „Partei für Arbeit, Rechtsstaat, Tierschutz, Elitenförderung und basisdemokratische Initiative“ (Die PARTEI) – vielen bekannt als ehemaliger Chefredakteur der Satireszeitschrift „Titanic“ und durch diverse TV-Auftritte wie z.B. bei der Heute Show und bei Spiegel TV – wird einen Vortrag zum Thema »Satire« halten.

Der EU-Abgeordnete und Tierrechtler Stefan Bernhard Eck spricht vor den geladenen Gästen ausführlich über Tiere und freut sich darauf, einmal auf andere Art und Weise dieses wichtige Thema dem interessierten Publikum näher zu bringen.

Man darf also auf die kommende Veranstaltung in den Räumlichkeiten des Europäischen Parlamentes in Brüssel gespannt sein…

Kurzbericht aus Kreta (Griechenland) / Sommerzeit

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Das Leiden der Droschken-Pferde in Chania – Tierquälerei für Touristenvergnügen

In Chania sind unzählige Pferde-Droschken („Fiaker“) unterwegs. Sie kommen meist nur langsam voran, werden von ungeduldigen Autofahrern angehupt, ziehen schweißnass und mit hängenden Köpfen die schweren Kutschen durch die Straßen und engen Gassen – bei sengender Hitze, die ihnen sichtlich zu schaffen macht. Häufig soll es zu schweren Unfällen mit PKWs kommen.

Manche der kleinen Pferde sehen ausgemergelt aus. Sie schuften in den Sommermonaten, in der Hochsaison für erlebnishungrige Tourist*innen aus Deutschland, Österreich, England usw. – und für den*die Droschkenbesitzer*in. Tierquälerei für Tourist*innen-Vergnügen!

Verantwortlich für das Leiden der Droschken-Pferde sind in erster Linie die Tourist*innen, die eine Kutschfahrt vielleicht als „romantisch“ empfinden – und diese Tierquälerei unter der sengenden Sonne von Kreta dafür in Kauf nehmen.

Was Ihr tun könnt:

Nehmt Pferdedroschken – egal, ob in Deutschland, Österreich, Griechenland oder anderen Ländern – nicht in Anspruch. Wo es keine Nachfrage gibt, da wird das Angebot kurz über lang eingestellt.

Klärt Eure Familie, Eure Freundinnen und Freunde, Eure Bekannten darüber auf, welche Tierquälerei sie unterstützen, wenn sie sich im Urlaub mit Fiakern für ein paar Euro durch die Straßen kutschieren lassen.

Wenn Ihr Pferdekutschen seht – geht auf die Tourist*innen zu und klärt sie über das Leid der Pferde auf.

Beteiligt Euch an Petitionen von seriösen Tierschutz/Tierrechtsorganisationen (beispielsweise des VGT Österreich oder PETA), um dafür zu sorgen, dass die deutschsprachigen Länder mit gutem Beispiel vorangehen und diese legalisierte Tierquälerei endlich abgeschafft wird.

Der beste Schutz der Pferde wäre ein generelles, europaweites Verbot von Kutschfahrten. MdEP Stefan B. Eck wird das Thema nach der parlamentarischen Sommerpause bei seinen Kolleginnen und Kollegen der Intergroup on the Welfare and Conservation of Animals ansprechen und eine Anfrage an die Europäische Kommission stellen.

‪#‎Fiaker‬ ‪#‎StopFiaker‬ ‪#‎Tierschutz‬ ‪#‎AnimalWelfare‬ ‪#‎Pferde‬ ‪#‎Kreta‬‪#‎Griechenland‬ ‪#‎Urlaub‬ ‪#‎Hitzefrei‬

T. Colin Campbell, Autor der „China Study“, zum ersten Mal im EU-Parlament

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Die Veranstaltung „Ein nachhaltiges Ernährungssystem“ am 31.05.2016 war natürlich ein absolutes Muss für den EU-Abgeordneten und Tierrechtler Stefan B. Eck. Zu diesem Event hatten die italienischen MdEPs Eleonora Evi und Marco Zullo (beide Mitglieder der Partei MoVimento 5 Stelle, zu Deutsch „Fünf-Sterne-Bewegung“) eingeladen.

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Nach der Vorführung des Filmes „Plant Pure Nation“ hielt T. Colin Campbell (82), amerikanischer Biochemiker, Ernährungsforscher und emeritierter Hochschulprofessor einen Vortrag über die Ergebnisse seiner außergewöhnlichen Forschungsarbeiten, die er 2004 in einem Sachbuch unter dem Titel „The China Study“ veröffentlichte. Sein Buch wurde innerhalb kurzer Zeit zum Bestseller, denn er beschreibt darin, wie man sich durch die eigene Ernährung vor vielen Krankheiten schützen kann. Wer die „China Study“ gelesen hat, weiß, dass Colin Campbell eine vegane Ernährung sowie eine reduzierte Aufnahme von verarbeiteten Nahrungsmitteln propagiert.

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Der Veranstaltung vorausgegangen war ein informelles Treffen des Ernährungsforschers mit dem EU-Kommissar für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit, Vytenis Andriukaitis, an dem die beiden italienischen EU-Abgeordneten Eleonora Evi und Marko Zullo teilnahmen. Der EU-Kommissar ließ sich von Prof. Campbell die „China Study“ signieren, die er rund 2 Monate zuvor als Geschenk von Stefan B. Eck erhalten hatte.

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(https://www.facebook.com/Stefan.Bernhard.Eck.MEP/photos/a.871857806175494.1073741828.871853459509262/1254661641228440/?type=3&theater)

In einem längeren Gespräch mit T. Colin Campbell berichtete MdEP Stefan Bernhard Eck über seine Arbeit im Parlament, über die Zusammenarbeit mit Eleonora Evi (Screening des Filmes Cowspiracy, Verteilungsaktion dieser DVD an alle Abgeordneten), über die Absicht der chinesischen Regierung, in den nächsten 15 Jahren den Fleischkonsum in China um 30 % zu senken, über den Peter Singer Preis zur Tierleidverminderung und vieles weitere mehr. Colin Campbell machte spontan den Vorschlag einer Zusammenarbeit, was Stefan Eck natürlich nicht abschlug.

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Es bleibt also zu hoffen, dass dieser Besuch nicht nur nachhaltig auf die anwesenden Gäste gewirkt hat, sondern auch weitere Aktionen innerhalb des EU-Parlamentes nach sich ziehen wird.

‪#‎ChinaStudy‬ ‪#‎Campbell‬ ‪#‎Vegan‬ ‪#‎VeganFood‬ ‪#‎TCCampbell‬

Statement / 21.05.2016

Zur Wahl des Bundespräsidenten in Österreich

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Sollte Nobert Hofer, Kandidat der stramm rechten Freiheitlichen Partei Österreichs (FPÖ) die Wahl gewinnen, würde es das „rechte Lager“ in der Europäischen Union stärken und hätte negative Signalwirkung. Hofer wäre der erste rechtspopulistische Präsident in der EU.

Die FPÖ plakatiert ihn wie folgt: „Nobert Hofer – die Stime der Vernunft.“

Der Slogan müsste umgeschrieben werden: „Norbert Hofer – die Stimme der braunen Zunft.“

Warum Norbert Hofer die falsche Wahl ist:

1. Thema Jagd, deren Erhalt ihm ein großes Anliegen ist:

https://www.facebook.com/photo.php?fbid=10209893280067315&set=a.10200769541539554.2210718.1193105199&type=3&pnref=story

Nebenbei bemerkt: Das Abstimmungsverhalten der MdEPs der FPÖ im Europäischen Parlament ist, wenn es um Tierschutz geht, nicht gerade tierfreundlich.

2. Der EU-Abgeordnete Harald Vilimsky (FPÖ) sprach sich für eine Verpflichtung von Schweinefleisch auf dem Speiseplan von Kindergärten und Schulen aus.

https://www.facebook.com/Vilimsky.Harald/posts/895859100533038

3. MdEP Franz Obermayr (FPÖ) verteidigte bei einem Tierschutzseminar im EU-Parlament Jagd, Trophäenjagd und Jagdtourismus:

https://www.facebook.com/Stefan.Bernhard.Eck.MEP/posts/1044348892259717

4. Das Abstimmungsverhalten FPÖ’ler zum Thema Glyphosat:

http://www.votewatch.eu/…/term8-objection-pursuant-to-rule-…

Fakt ist: Ein rechtspopulistisches Europa wird den Menschen, den Tieren und der Umwelt schaden!
.
Ich bitte alle meine österreichischen Follower: Geht wählen und wählt richtig!

Stefan Bernhard Eck (Mitglied der Fraktion GUE/NGL)

Foto: © www.gruene.at

‪#‎BPW2016‬ ‪#‎vdb2016‬

Faktencheck / 08.05.2016

Warum die AfD KEINE Alternative für Tierschützer*innen und Tierrechtler*innen ist

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Am 06. Mai 2016 postete die AfD auf ihrer Facebook-Seite, dass sie sich „für eine konsequente Umsetzung der Tierschutzgesetze einsetzen. Tiere seien Mitgeschöpfe und keine Sachgegenstände“. „Tiere als fühlende Wesen haben ein Recht auf eine artgerechte Haltung im privaten wie im kommerziellen Bereich.“

Hört sich gut an, aber die Realität in den Niederungen der Politik sieht ganz anders aus. Um Tierschützern*innen die Augen zu öffnen – hier ein kurzer Faktenscheck:

– Fakt ist, dass die beiden EU-Abgeordneten der AfD, Beatrix von Storch und Marcus Pretzell, während ihrer inzwischen fast zweijährigen Amtszeit nicht als Tierschützer aufgefallen sind: nicht als Schattenberichterstatter bei tierschutzpolitischen Berichten, nicht als Mitunterzeichner bei tierschutzpolitischen Stellungnahmen und Entschließungsanträgen, nicht als Verfasser von tierschutzpolitischen parlamentarischen Anfragen an die EU-Kommission. Beide sind weder in der „Intergroup on the Welfare and Conservation of Animals“ des Europäischen Parlaments Mitglied noch in der Arbeitsgruppe „MEPs for Wildlife“.

– Fakt ist, dass MdEP Markus Pretzell sich noch vor einigen Monaten veranlasst sah, auf den von MdEP Stefan B. Eck initiierten Entschließungsantrag für eine Tierschutzstrategie 2016 – 2020 der Presse gegenüber mitzuteilen, dass diese Resolution „Grund für ihn sei, einen Jagdschein erwerben zu wollen, denn gleichzeitig gäbe es „darin Bestrebungen, den Tierschutz so weit zu treiben, dass wir letztlich zu Vegetariern zwangskonvertiert werden.“ Mehr dazu :
https://www.facebook.com/Stefan.Bernhard.Eck.MEP/posts/1206586626035942:0

– Fakt ist, dass beide AfD-Abgeordneten eine Schriftliche Erklärung, in der es um ein Verbot der Einfuhr von Jagdtrophäen in die EU ging, NICHT unterstützten, was auch ein Licht auf ihr Engagement in Sachen Tierschutz werfen dürfte. (Interessierte Leser*innen können auf votewatch.eu ihr gesamtes Abstimmungsverhalten nachvollziehen.)

Auch im Umweltausschuss, der verschiedene Bereiche des Tierschutzes tangiert (Tierversuche, Wildtiere usw.) und dessen Mitglied MdEP Marcus Pretzell ist, ist dieser nicht tierschutzpolitisch aufgefallen, was nicht verwundert, denn oft ist er überhaupt nicht anwesend.

Am 27.09.2013 wurde der folgende Text auf der Facebook-Seite der AfD veröffentlicht:

„Die ‪#‎AfD‬ unterstützt die Petitionen gegen Hundemorde in Rumänien! In einem europäischen Land sollte es andere Möglichkeiten geben, einer Überpopulation Herr zu werden! Wir freuen uns auch über Ihre Unterstützung, liebe Freunde!“
https://www.facebook.com/…/a.5428894624080…/639062722790737/

– Fakt ist, dass sich die beiden AfD’ler im EU-Parlament nicht für die Beendigung der Hundemassaker in Rumänien eingesetzt haben.

– Fakt ist, dass beide AfD’ler mit Abwesenheit bei tierschutzpolitischen Konferenzen im EU-Parlament glänzen.

Was die parteipolitischen Aktivitäten der Gesamtpartei AfD betreffen – um nur einige Beispiele zu nennen – einige Infos unten:

Fakt ist, dass die „Junge Alternative für Deutschland“ (Jugendorganisation der Partei Alternative für Deutschland) am 23. Januar 2016 postete: „Wir sagen „JA“ zum deutschen Schwein!“ und darunter das Foto eines Schnitzels mit dem Text „Statt halal überall: Schnitzelpflicht [sic!] im Unterricht!“
https://archive.is/qTXMF

Fakt ist, dass bei einer am 06. Mai 2016 erfolgten Teilung des Postings der AfD der Kreisverband Krefeld verlauten ließ: „Wollen Sie Tierschutz, aber (….) keinen Veggie-Day …“
https://www.facebook.com/afdkrefeld/posts/1148559741844598

Fakt ist, dass im aktuellen Grundsatzprogramm der AfD (https://www.alternativefuer.de/…/Leitantrag-Grundsatzprogra…), unter Punkt 12 (Energiepolitik) zu lesen ist, dass – verkürzt gesagt – die AfD den Effekt des CO2-Ausstoßes auf das Klima für Propaganda hält. Die Auswirkungen der Massentierhaltung und somit der CO2-äquivalenten Emissionen lässt sie dabei natürlich ganz auch außen vor. Man kritisiert zwar jetzt die Massentierhaltung, leugnet aber ihre negativen Auswirkungen auf das Klima. Dass die AfD zusätzlich fordert, dass Klimaschutz‐Organisationen nicht mehr unterstützt und das umstrittene Fracking weiter erforscht werden soll, kommt erschwerend hinzu.

Fakt ist, dass unter Punkt 13.7 im AfD-Grundsatzprogramm zu lesen ist: „dass Fischerei ein Kulturgut sei“ und sich die AfD zu den „bewährten Grundsätzen der waidgerechten Hege und Jagd bekennt.“ Zitat: „Wir sehen Jäger als Naturschützer, deren Fachkenntnisse wieder stärker berücksichtigt werden müssen.“

Dies erklärt auch den folgenden Text, der am 27.09.2013 auf dem Blog der AfD-Harburg veröffentlicht wurde: „Der Kreisverband Harburg der AfD befürwortet angesichts der schnellen Ausbreitung des Wolfes im Landkreis und des unerwarteten Verhaltens der Tiere die Lockerung des strengen Artenschutzes und die Aufnahme des Wolfs ins Jagdrecht.“
http://www.afd-harburg.de/…/2015/04/19/rotkaeppchen-hatte-…/

Die Heuchelei der AfD zum Thema Jagd und Tierschutz ist unter folgendem Link der NGO (Nichtregierungsorganisation) „Soko Tierschutz“ dezidiert beschrieben:
https://www.facebook.com/sokotierschutz.ev/photos/a.195648127226163.1073741833.162271687230474/343821932408781/?type=3

Dies waren nur einige Beispiele, wie es sich hinsichtlich der AfD mit dem Tierschutz verhält.

Fazit: Die AfD ist keine Alternative für Tierschützer*innen. Ein Engagement für Tierschutz und Tierrechte muss vorgelebt werden – sowohl politisch wie auch privat. Davon ist bei der AfD rein gar nichts zu spüren.

Die gezielte Unterwanderung / Übernahme der Tierschutz- und Tierrechtsbewegung durch rechtsextreme politische Kräfte ist in vollem Gange, denn es geht dieser Partei – sowie anderen rechten und rechtslastigen Parteien – um Wähler*innenstimmen, aber nicht um die Tiere!

Lasst Euch nicht täuschen.

‪#‎AlternativefürDeutschland‬ ‪#‎MarcusPretzell‬ ‪#‎BeatrixvonStorch‬‪#‎Rechtspopulismus‬ ‪#‎GegendieAlternativefürDeutschland‬ ‪#‎StoppAfD‬‪#‎Tierschutz‬ ‪#‎Tierrechte‬ ‪#‎Jagd‬ ‪#‎Vegetarismus‬ ‪#‎blauistdasneuebraun‬

Fotos u.a.: Flyer Afd Baden-Württemberg, Screenshot Junge Alternative FB-Auftritt, europarl.europa.eu, istockphoto.com

 

Interdependence 2016 mit Redeausschnitten von Jane Goodall, Matthieu Ricard und MdEP Stefan Bernhard Eck

Jane Goodall (Forscherin, Friedensbotschafterin der UNO), Matthieu Ricard (buddhistischer Mönch, Autor) und der EU-Abgeordnete Stefan Bernhard Eck (Fraktion GUE/NGL) sprechen über das Verhältnis Mensch – Tier – Natur und über die Notwendigkeit eines Bewusstseinswandels in der Gesellschaft und in der Politik.

Alle Redebeiträge wurden in englischer Sprache gehalten.

Interdependence 2016 speeches from Jane Goodall, Matthieu Ricard and MEP Stefan Eck

Jane Goodall (researcher, peace ambassador of the UN), Matthieu Ricard (Buddhist monk, author) and MEP Stefan Eck (GUE/NGL) talk about the relationship between humans – animals – nature and the need for a shift in consciousness in society and politics.

All speeches were held in English.

‪#‎Interdependence2016‬ ‪#‎JaneGoodall‬ ‪#‎MatthieuRicard‬ ‪#‎Tierschutz‬‪#‎Tierrechte‬ ‪#‎Umweltschutz‬ ‪#‎AnimalWelfare‬ ‪#‎Animalrights‬ ‪#‎Vegetarian‬‪#‎Vegan‬ ‪#‎Environment‬ ‪#‎Climatechange‬

 

Kurzmeldung aus Brüssel / 15.05.2016

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Diskussion bei Interdependence 2016“ – MdEP Stefan Eck: „Stand up and fight!

Am Sonntag, den 15.05.2015, stand beim Symposium des „Interdependence 2016“ in Brüssel um 10:00 Uhr früh das Thema „Interdependence and political choice“ auf der Tagesordnung. Gemeinsam mit der belgischen Kommunalpolitikerin Joëlle Maison sprach der EU-Politiker Stefan Bernhard Eck über tierschutzpolitische Erfolge und Versäumnisse in der Europäischen Union. Der wallonischen Minister für Landwirtschaft, Natur, Tierschutz und Forsten, der seine Teilnahme zugesagt hatte, aber verhindert war, ließ sich von einer seiner Mitarbeiterinnen vertreten.

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MdEP Stefan B. Eck ging – ohne ein Blatt vor den Mund zu nehmen – insbesondere auf die Tatsache ein, dass eine konsequente Tier- und Umweltschutzpolitik im EU-Parlament deshalb scheitere, weil Kommission und Rat ökonomischen Interessen stets Vorrang einräumten. Was bei Entscheidungen in erster Linie zähle, sei Wachstum, Vollbeschäftigung und der Profit der Konzerne – und leider auch die Karriere der Politiker*innen.

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Am Ende der Gesprächsrunde rief er das Publikum dazu auf, den Druck auf die politisch Verantwortlichen zu verstärken und auf die Straße zu gehen:

“This is the message: Stand up and fight, stand up, this is your world, your earth, the animals count on you!“

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Kurzmeldung aus Brüssel / 12. und 13.05.2016

Symposium „Interdependence 2016“: Stefan B. Eck trifft Jane Goodall und Matthieu Ricard

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Es sind lebende Legenden, mit denen sich der EU-Abgeordnete Stefan Bernhard Eck am 12. Mai 2016 während des Symposiums „Interdependence 2016“ in Brüssel traf: Jane Goodall, die weltbekannte britische Verhaltensforscherin, die vor 56 Jahren begann, das Verhalten von Schimpansen in Tansania zu untersuchen. Seit Jahrzehnten setzt sich die vegan lebende Forscherin für den Schutz der Schimpansen und ihrer Lebensräume ein. Außerdem engagiert sie sich für die Etablierung von Grundrechten für große Menschenaffen („The Great Ape Project“), die den Menschenrechten ähnlich sind. Seit 2002 ist sie außerdem Friedensbotschafterin der UNO und reist pro Jahr rund 300 Tage rund um den Globus, um ihre Botschaft einer friedlichen Welt, auf der für alle Platz und genug Nahrung vorhanden ist, zu verbreiten.

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Die 82-jährige Engländerin freute sich zu hören, dass im Jahr 2014 mit Stefan B. Eck ein veganer Tierrechtler in das Europäische Parlament eingezogen ist und er sich dort mit ganzer Kraft für die Tiere einsetzt. Sie war ebenso beeindruckt, als sie von ihm über den vor zwei Jahren ins Leben gerufenen Peter-Singer-Preis informiert wurde. Jane Goodall wird eine der nächsten Preisträger*innen des Peter Singer Preises sein; sie teilte Stefan Eck mit, dass es ihr, sofern es ihr terminlich möglich sei, eine Ehre wäre, den Preis persönlich entgegenzunehmen.

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Der EU-Abgeordnete hatte auch die Gelegenheit, mit dem bekannten buddhistischen Mönch Matthieu Ricard zu sprechen, der beim Nobelpreisträger Francois Jacob am Institut Pasteur promovierte, in den 60er Jahren buddhistischer Mönch und persönlicher Assistent von Dilgo Khyentse Rinpoche wurde und seit 1989 der offizieller Französisch-Übersetzer für den Dalai Lama ist. Er setzt sich – ebenso wie Jane Goodall – für die Etablierung von Tierrechten weltweit ein. Er bat Stefan Eck – mit einem liebenswürdigen Lächeln im Gesicht – dafür zu sorgen, dass es bei seinem nächsten Besuch in Brüssel mindestens 100 vegane Abgeordnete gibt, die sich für die Belange der Tiere einsetzen.

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Statement / 01.04.2016

Braunes Brainwashing in der Tierschutz- und Tierrechtsbewegung: „Halal challenge“

Vor ein paar Tagen wurde eine Initiative unter dem Motto „Halal challenge“ mit einer Facebook-Seite ins Leben gerufen. Den Initiator*innen aus dem rechtsextremen Lager geht es NICHT darum, aus Tierschutzgründen auf das betäubungslose Schlachten aufmerksam zu machen. Die sogenannte Halal challenge zielt einzig und allein darauf ab, Stimmung gegen muslimische Mitbürger*innen und gegen geflüchtete Menschen muslimischen Glaubens zu machen. Nachdem in Deutschland innerhalb nur eines Jahres laut BKA 924 Straftaten gegen Asylunterkünfte verübt wurden, darunter 65 Brandanschläge, ist es offensichtlich, dass mit dieser Aktion Fremdenfeindlichkeit und Islamhass unter Tierschützer*innen und Tierrechtler*innen geschürt werden soll. NEIN zum braunen Brainwashing, NEIN zur „Halal challenge“!

Man sollte zuerst vor der eigenen Haustür (Deutschland ist beispielsweise „Europameister im Schweineschlachten“!) kehren! Betäubungsloses Schächten ist zweifellos grausam, aber man sollte nicht vergessen, dass Millionen Rinder und Schweine in Deutschland durch Fehlbetäubung bei vollem Bewusstsein geschlachtet werden, rund 50 Millionen Küken pro Jahr lebendig geschreddert werden und Millionen von „Broilern“ nach dem Elektrobad nur mangelhaft betäubt mittels automatischem Kehlschnitt vom Diesseits ins Jenseits befördert werden, um nur einige Beispiele zu nennen.

Die neu gegründete Gegeninitiative „Tofu challenge“ ruft dazu auf, Tofu und andere Fleischalternativen in Fleischtheken zu deponieren, um damit ein Signal zu setzen, dass es auch anders geht.

Lasst uns noch einen Schritt weitergehen und die Fleisch-, Geflügel- und Fischtheken nicht nur mit Tofu und Fleischalternativprodukten, sondern auch mit veganen Kochbüchern (in jedem größeren Supermarkt erhältlich), Anti-Fleischflyern und aussagekräftigem Informationsmaterial bestücken, damit immer mehr Menschen ihren Fleischkonsum überdenken.

Ich bin heute mit gutem Beispiel vorausgegangen: ein veganes Kochbuch in der Fleischtheke ist eine unzweideutige Botschaft.

Hier geht es zur „Tofu challenge“:
Facebookseite „Tofu Challenge“

Dieses Video gibt Einblick in den Alltag von Schlachthäusern in der EU:
„Normale“ Schlachtung in der EU

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Kurzmeldung aus Brüssel / 29.03. – 01.04.2016

„Grüne Woche“ im Europäischen Parlament

Nach den Osterfeiertagen folgte für die EU-Abgeordneten eine sogenannte Grüne Woche (eine Woche ohne Ausschuss- und Plenarsitzungen), die die meisten MdEPs dazu nutzen, in ihren Wahlkreisen zu arbeiten oder ihren Urlaub zu verlängern.

Der EU-Abgeordnete Stefan Bernhard Eck war direkt nach Ostermontag wieder in seinem Büro im Parlament, um die Eingangspost durchzusehen und an seinem Initiativ-Report (Verbesserungen für die Kaninchenhaltung) weiter zu arbeiten, ganz nach der Devise: „Wer rastet, der rostet“.

Stefan Briefe

Kurzmeldung zwischendurch / 07. bis 11.03.2016

Neuer Rekord für MdEP Stefan Bernhard Eck

MdEP Stefan Eck hat in der Straßburger Sitzungswoche vom 07. bis zum 10.03.2016 einen neuen persönlichen Rekord aufgestellt (Laut Verlautbarung aus dem Sekretariat soll es auch ein Rekord innerhalb der Fraktion sein, denn kein Fraktionsmitglied hatte jemals in einer Sitzungswoche viemal Redezeit im Plenum erhalten).

An 4 Tagen hintereinander hielt er eine Rede im Plenum (wir haben bereits zwei Reden hier online gestellt, die restlichen folgen in Kürze) – und das in einer Sitzungswoche, die vollgepackt war mit anderen wichtigen Terminen: erster Gedankenaustausch mit Kommissar Vytenis Andriukaitis bezüglich fehlender verbindlicher Verordnungen für Kaninchenzucht und Kaninchenmast, Sitzung der „China-Delegation“ (Stefan Eck spricht über die Zusammenhänge von Wildtierkriminalität und der Nachfrage für Wildtierprodukte in China), Sitzung der „Südostasien-Delegation“ (Stefan Eck stellt sich der neuen Botschafterin Thailands vor und avisiert ein baldiges Treffen, um Tierschutz- und Umweltschutzprobleme anzusprechen), Rede vor der Fraktion zum Weltfrauentag, Sitzung der Intergroup on the Welfare und Conservation of Animals mit zwei Redebeiträgen, Treffen mit Sabine Ohm (Mitarbeiterin von Pro Vieh e.V.) bezüglich notwendiger Verbesserungen in der Kaninchenzucht und Kaninchenmast sowie ein Termin für ein TV-Interview für eine 1 ½ stündige Dokumentation von ARTE zum Thema Tierschutz/Tierrechte – und zusätzlich an 3 Tagen Abstimmungen und Debatten im Plenum.

Stefan Eck: „Eine harte Woche, die ziemlich aufreibend und stressig war. An zwei Tagen hat es nicht einmal für eine Mittagspause mit kleiner Mahlzeit gereicht und nachts ging es nicht vor 00:00 Uhr ins Bett, weil ich mir Notizen für den kommenden Tag machen musste. Und zu allem Ungemach muss man sich im Plenum über die Lügen und Hasstiraden gegen Flüchtlinge, Migranten und türkische Staatsbürger*innen von Abgeordneten aus dem rechtsextremen Lager (AFD, Front National und der Neonazi-Partei Goldene Morgenröte aus Griechenland) aufregen. Man wetzt jeden Tag vom Büro zum Plenarsaal und zu anderen Sitzungssälen hin und zurück (zwei, drei Kilometer kommen da zusammen). Aber positiver Stress soll ja gesund sein; hoffentlich stimmt das! :-)“

ARTE

Newsflash / 10.02.2016

Palma de Mallorca ohne Stierfolter – La Tortura No es Cultura!

Am 09.02.2016 stimmte das Balearen-Parlament für ein Stierkampfverbot auf Mallorca und den zugehörigen Inseln.

Die Mehrheit kam durch die linke Podemos, die sozialistische PSOE, die linke Ökopartei Més und die Regionalpartei Gent per Fomentera zustande.

Außerdem wurde beschlossen, auf den Balearen Tierschutz und Tierrechte insgesamt zu stärken:

Veranstaltungen, die Tieren Leid zufügen können, sind nicht mehr gestattet. Auch beabsichtigt man, die zentralspanische Regierung dazu zu drängen, Stierkämpfe und vergleichbare Veranstaltungen nicht weiter als kulturelle oder touristische Interessensgüter darzustellen und allgemein Tierschutzbestimmungen in Spanien zu verschärfen.

Der spanische EU-Abgeordnete Pablo Echenique (Podemos) hatte Stefan Eck zudem kurz vor seinem Ausscheiden aus dem EU-Parlament fest zugesagt, dass er sich mit all seiner Kraft für eine Beendigung des Stierkampfes aussprechen würde. Es geht also in Spanien hinsichtlich Tierschutz endlich voran!

Der EU-Abgeordnete Stefan Bernhard Eck freut sich besonders über diese Abstimmung, da er sich immer für die Abschaffung der „Perversion Stierkampf“ eingesetzt hat. Sein letztes persönliches Engagement war während der weltgrößten Stierkampf-Demonstration in Madrid (ca. 150.000 Teilnehmer*innen) am 12.09.2015.

Trotz dieses Teilerfolges sollte in Spanien gelten: Luchamos hasta la victoria final!

Der EU-Abgeordnete Stefan Bernhard Eck am 12.09.2015 bei der "Anti-Stierkampfdemonstration" der PACMA

Der EU-Abgeordnete Stefan Bernhard Eck am 12.09.2015 bei der „Anti-Stierkampfdemonstration“ der PACMA

Bericht aus Athen / 08.02.2016

Neue Mitstreiter im internationalen Kampf für die Tiere gefunden

Treffen mit dem politischen Berater des griechischen Kultusminsters

Am 08.02.2016 stand aufgrund der Empfehlung von Maria Manta (Mitarbeiterin im Team des EU-Abgeordneten) für Stefan Bernhard Eck ein weiteres Treffen in Athen mit dem politischen Berater des Ministers für Bildung, Forschung und Religiöse Angelegenheiten, Themis Dimitrakopoulos, auf dem Programm.

Nach einem nervenaufreibenden Sicherheitscheck am Eingang des Kultusministeriums (die Security-Leute hatten trotz mehrmaliger Versuche nicht verstanden, dass sie einen EU-Abgeordneten vor sich hatten) und nach einer Odyssee durch das weitläufige Gebäude erreichten Stefan Eck und seine Mitarbeiterin Sandra Gabriel mit Verspätung das Büro, wo Themis Dimitrakopoulos und sein Mitarbeiter Giannis Koufopoulos gewartet hatten.

Themis (seit vielen Jahren Vegetarier) ist sehr aktiv, was Tierschutz und Tierrechte betrifft. Er ist der Gründer einer Arbeitsgruppe für Tierrechte innerhalb der Partei Syriza, engagiert sich persönlich für die Schließung des Zoos von Athen, aber sein größter Erfolg besteht darin, dass bald in den Schulen Griechenlands das Fach Ethik, Tierschutz und Tierrechte auf dem Lehrplan stehen wird.

Der EU-Abgeordnete informierte seinen Gesprächspartner darüber, dass in Deutschland der Verein „Schüler für Tiere“ bereits eine langjährige Erfahrung und Unterrichtsmaterial besitzt; spontan wurde eine Zusammenarbeit auf diesem Gebiet beschlossen.

Themis Dimitrakopoulos, der im letzten Jahr den Tierrechtsphilosophen Peter Singer in Athen persönlich getroffen hatte, nahm die Einladung zur Verleihung des Peter-Singer-Preises Ende April nach Berlin zu kommen, wo Ingrid Newkirk (PETA) den Preis für das Jahr 2016 erhalten wird, ohne zu zögern an.

Beim Abschied war zu spüren, dass die beiden Politiker die gleiche „Wellenlänge“ haben und sich im Rahmen ihrer Möglichkeiten gegenseitig unterstützen werden.

Wieder einmal ein kleiner Erfolg im internationalen Kampf für die Rechte der Tiere…

Der EU-Abgeordnete Stefan B. Eck und Θέμης Δημητρακόπουλος und ΓΙΑΝΝΗΣ ΚΟΥΦΟΠΟΥΛΟΣ.

Der EU-Abgeordnete Stefan B. Eck und Θέμης Δημητρακόπουλος und ΓΙΑΝΝΗΣ ΚΟΥΦΟΠΟΥΛΟΣ.

 

Newsflash aus Brüssel / 13.01.2016

Tierschutzstrategie 2016 bis 2020 kommt früher als erwartet!

Am 26.11.2015 stimmte das Europa-Parlament mit großer Mehrheit über eine gemeinsame Resolution hinsichtlich einer Tierschutzstrategie für 2016 – 2020 ab. Diese Resolution wurde von MdEP Stefan Bernhard Eck initiiert und inhaltlich maßgeblich beeinflusst.

Mit einem Vorschlag seitens der Kommission bzw. EU-Kommissar Vytenis Andriukaitis hatten die meisten EU-Abgeordneten frühestens Ende 2016, wenn nicht sogar später, gerechnet.

Erfreulicherweise hat nun Kommissar Andriukaitis durch eine seiner Kabinetts-Mitarbeiterinnen MdEP Eck mitteilen lassen, dass mit einem Entwurf der Tierschutzstrategie 2016 – 2020 schon im ersten Quartal 2016 zu rechnen ist und er bereit wäre, darüber mit dem EU-Abgeordneten und Tierrechtler zu diskutieren. Dass nun die Tierschutzstrategie 2016 – 2020 so schnell vorliegen wird, womit niemand gerechnet hat, könnte auch zum Teil an der eindringlichen und emotionalen Rede von MdEP Stefan Eck („I can’t stand the pain anymore!“) am 23.11.2015 im Parlament in Gegenwart von EU-Kommissar Andriukaitis gelegen haben´(https://www.facebook.com/Stefan.Bernhard.Eck.MEP/videos/1188135274547744/?permPage=1).

Bereits jetzt freut sich Stefan B. Eck, mit EU-Kommissar Andriukaitis über die Details der Tierschutzstrategie zu reden, um das Bestmögliche für die Tiere herauszuholen.

Andriukaitis und SBE