Delegationen

Kurzbericht aus Brüssel / 4. Märzwoche 2017

Das grausame und blutige Gadhimai-Fest – Gespräch mit dem nepalesischen Botschafter in Brüssel

In der letzten Märzwoche 2017 traf der EU-Abgeordnete Stefan Bernhard Eck den nepalesischen Botschafter, H.E. Lok Bahadur Thapa. Da Nepal immer noch unter den Folgen des katastrophalen Erdbebens im April und Mai 2015 leidet, bat Botschafter Bahadur Thapa MdEP Stefan Eck, der Mitglied der Südasien-Delegation ist, um Unterstützung bei der Gründung einer „Nepal-Support-Group“ im europäischen Parlament.

Der EU-Abgeordnete Stefan Eck, der mit der schwierigen Lage Nepals vertraut ist, sagte dem Botschafter seine Unterstützung zu, gab jedoch zu verstehen, dass er als Gegenleistung erwarte, dass die nepalesische Regierung geeignete Maßnahmen in Betracht ziehen soll, um dem blutigen und sinnlosen Gadhimai-Fest, eine religiöse Tradition, bei der tausende Tiere wie Büffel, Schweine, Ziegen, Lämmer usw. aufs Grausamste geschlachtet werden, ein baldiges Ende zu setzen.

Alle fünf Jahre findet dieses stark umstrittene „Tieropferfest“ in Bariyarpur statt. Im Jahre 2009 soll die Regierung das Gadhimai-Fest sogar mitfinanziert haben, was für Stefan Eck absolut inakzeptabel ist.

Zwar sollen sich die Tieropfer verringert haben, jedoch ist dies dem EU-Abgeordneten nicht genug.

Stefan Bernhard Eck: „Diese sinnlose Tradition darf unter keinen Umständen auf unabsehbare Zeit weitergehen. Wenn ich Nepal mit einer Support-Group unterstützen soll, will ich eine Gegenleistung sehen. Man muss also den politischen Willen sehen, über das Gadhimai-Fest ernsthaft zu reden und zu verhandeln“.

#Delegation #Nepal #Tierschutz #Tierrechte

 

 

 

Kurzbericht aus Brüssel / 11.07.2016

13613400_1349894261705177_4214325698737833289_o

Letzte reguläre Sitzung der Südasien-Delegation vor der Sommerpause

Auf der letzten regulären Sitzung der Südasien-Delegation vor der Sommerpause, am 11.07.2016, war die Migration eines der Schwerpunktthemen.

Vor Sitzungsbeginn nutzte MdEP Stefan Bernhard Eck die Gelegenheit, mit der Botschafterin für Belgien und die Europäische Union von Bhutan, Frau Pema Choden, ein persönliches Gespräch zu führen und sich über die Situation in diesem abgelegenen Land im Himalaya zu informieren. Die Botschafterin äußerte dabei den Wunsch, dass die Südasien-Delegation möglichst bald ihrem Land einen Besuch abstattet, um die guten Beziehungen zwischen der EU und Bhutan zu vertiefen. Dabei lud sie ausdrücklich den EU-Abgeordneten Eck ein, ihr Land zu besuchen.

Während der Sitzung sprach MdEP Stefan B. Eck das Thema hinsichtlich der in Zukunft zu erwartenden „Klimaflüchtlinge“ aus der südasiatischen Region – insbesondere von den Malediven und aus Bangladesch – an. Er ermahnte seine Kolleginnen und Kollegen, dass die Europäische Union sich jetzt mit dem Thema beschäftigen müsse, um eine humanitäre Lösung zu finden, wenn in einigen Jahrzehnten Millionen von Menschen durch den Anstieg des Meeresspiegels gezwungen sein werden, ihre Heimat zu verlassen. Vor allem die Inselgruppe der Malediven und das Mündungsdelta des Brahmaputras in Bangladesch werden durch die Folgen der Klimaerwärmung und des einhergehenden Anstiegs des Meeresspiegels betroffen sein.

Mit der Vorsitzenden der Südasien-Delegation, Jane Lambert (GREENS/EFA), vereinbarte Stefan Eck, dass in einer der kommenden Sitzungen dieses Thema ausführlich besprochen und er dafür einen Vortrag mit Powerpoint-Präsentation vorbereiten wird.

13661933_1349894575038479_1298221328969175202_o

Stefan B. Eck: „Die EU sollte jetzt über Lösungen nachdenken, um auf die katastrophale Situation in diesen Ländern, die in wenigen Jahrzehnten eintreten wird, reagieren zu können.“

 

 

Kurzmeldung aus Brüssel / 18.02.2016

Südasien-Delegation: Stefan B. Eck kritisiert fehlende Tierschutzgesetze in Bangladesh

Am 18.02.2016 fand eine Sitzung für die Delegation der Länder Südasiens statt, an der auch die einzelnen Botschafter der südasiatischen Staaten teilnahmen. MdEP Stefan Bernhard Eck nutzte die Gelegenheit, den Handelsminister der bangladesischen Botschaft für Belgien, Luxemburg und der Mission für die Europäische Union, Tapan Kanti Ghosh, auf die unsagbare Tierquälerei im Zusammenhang mit der Lederproduktion in seinem Land hinzuweisen und entsprechende Verbesserungen der Tierschutzstandards anzumahnen.

„Die Armut eines Landes entbindet es nicht davon, Mindeststandards im Tierschutz zu gewährleisten,“, so der EU-Abgeordnete Eck.

Minister Tapan Kanti Ghosh gab zu, dass der Umgang mit den Tieren in den Schlachthäusern Bangladeschs auch aufgrund der rituellen Schlachtungen noch weit von unseren Tierschutzstandards entfernt sei. Stefan Eck hat sich vorgenommen, es dabei nicht bewenden zu belassen und zu gegebener Zeit dieses Thema in der Südost-Asiendelegation wieder zu adressieren.

Foto: MdEP Stefan B. Eck wird von einer seiner Mitarbeiterinnen für die Delegationssitzung und die anschließende Sitzung bezüglich "Official controls" "gebrieft".

Foto: MdEP Stefan B. Eck wird von einer seiner Mitarbeiterinnen für die Delegationssitzung und die anschließende Sitzung bezüglich „Official controls“ „gebrieft“.

Kurzbericht aus Straßburg / 03.02.2016

Wieder ein kleiner Erfolg – Tierschutz bei der kommenden Sitzung der Korea Delegation auf der Agenda!

Am 03.02.2016 nahm der EU-Abgeordnete Stefan Bernhard Eck an der Sitzung der Delegation für die Beziehungen zur Koreanischen Halbinsel teil, zu der auch Vertreter Südkoreas, wie beispielsweise der südkoreanische Botschafter, geladen waren, um über die aktuelle Situation auf der koreanischen Halbinsel zu sprechen. Natürlich stand der kürzlich erfolgte Test der ersten Wasserstoffbombe Nordkoreas auf der Tagesordnung.

Im Anschluss konnte MdEP Stefan Eck den Präsidenten der Delegation, Herrn Nirj Deva (Conservative Party, Großbritanien) für eine neue Strategie zur Lösung des „Korea-Problems“ gewinnen. Daneben konnte er seinen Kollegen Deva überzeugen, dass bei der nächsten Sitzung der Delegation das Thema Tierschutz auf die Tagesordnung gesetzt wird.
Das wäre das erste Mal, dass sich die Delegation für die Beziehungen zur Koreanischen Halbinsel offiziell dem Thema Tierschutz annimmt.

Nirj Deva (Conservative Party, Großbritanien), Vorsitzender der "Korea-Delegation" und Stefan Bernhard Eck (parteilos)

Nirj Deva (Conservative Party, Großbritanien), Vorsitzender der „Korea-Delegation“ und Stefan Bernhard Eck (parteilos)

Sitzung der Delegation für die Beziehungen zur Koreanischen Halbinsel

Sitzung der Delegation für die Beziehungen zur Koreanischen Halbinsel

Bericht aus Straßburg / 16.12.2015

ASEAN-Delegation: Gespräche mit den Botschaftern der Länder Südostasiens

Am 16.12.2015 tagte die Delegation für die Beziehungen zu den Ländern Südostasiens und der Vereinigung südostasiatischer Staaten (ASEAN), um mit den verschiedenen Botschaftern dieser Länder abschließende Gespräche für das Jahr 2015 zu führen. Dabei ging es um Fragen hinsichtlich der Demokratisierungsprozesse in der Region und der wirtschaftlichen Entwicklung.

Der EU-Abgeordnete Stefan Bernhard Eck versuchte, die Botschafter beim anschließenden Cocktail-Empfang davon zu überzeugen, dass nicht einzig Menschenrechte, sondern auch Tier- und Umweltschutz eine besondere Aufmerksamkeit verdienen.

Ein längeres Gespräch führte er mit dem thaliändischen Botschafter, der sich sehr herzlich von MdEP Stefan Eck verabschiedete, da er ab Januar 2016 sein Land als Botschafter in der Schweiz vertreten wird.

Asean 1

Der EU-Abgeordnete Stefan Bernhard Eck und der thailändische Botschafter

Der EU-Abgeordnete Stefan Bernhard Eck und der thailändische Botschafter